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 Weil du lau bist, werde ich dich aus meinem Munde ausspeien

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Soldier of Christ

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BeitragThema: Weil du lau bist, werde ich dich aus meinem Munde ausspeien   2018-03-22, 05:28

was bedeutet es, wenn Jesus immer davor warnt, "lau" zu sein?




Offenbarung 3


15 Ich weiß deine Werke,
 daß du weder kalt noch warm bist.
 Ach, daß du kalt oder warm wärest!
 16 Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm,
Die Mischung von kalt und heiß ergibt lau, d.h. weder heiß noch kalt. Der Herr spricht Lauheit in Offenbarung 3 an, indem er durch einen Engel zu der Gemeinde von Laodizea spricht. Dort lesen wir:
Offenbarung 3:15-19
"Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts!, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist, rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst. Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!"



Wie die oben zitierte Bibelstelle deutlich macht, ist Lauheit inakzeptabel für den Herrn. Der Laue ist nicht eifrig für den Herrn. Sein Herz ist nicht aus Liebe für Ihn entbrannt. Wie er sich selbst sieht, ist komplett anders im Vergleich dazu, wie ihn der Herr sieht. Während der Herr ihn als der „Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß“ sieht, sieht er sich selbst als reich an, der nichts weiter braucht. Der Mittelpunkt seines Interesses ist nicht der Herr, sondern eher sein eigenes Ich. Ich bin reich und [ich] bin reich geworden“, sagt er. Für den Lauen war Jesus Christus wahrscheinlich irgendwann früher sein Herr und er war als solcher entschlossen. Jedoch ist Er HEUTE nicht sein Herr, sein Chef. Sein Chef heute ist eher sein eigenes Ich. In der Tat, wie es auch in Matthäus 16:24-25 heißt:


Matthäus 16:24-25
"Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden."



Die Aktion nachzufolgen ist kein Zustand. Um Jesus Christus nachzufolgen, muss man sich selbst verleugnen und das ist kein Zustand. Etwas, dass, weil wir es gestern taten, wir auch heute tun. Wenn wir auch bekannt haben, dass Jesus unser Herr ist, so ist die Tatsache, ob Er WIRKLICH unser Herr, unser Chef, ist, etwas, was wir jeden Tag, ja jeden Moment, neu entscheiden müssen. Jesus Christus möchte keine Menschen, die ihn einstmals in der Vergangenheit als Herrn bekannt haben, sondern Menschen, die ihr Bekenntnis fortwährend LEBEN. Wie es Paulus in 2. Korinther 13:5 sagt


2. Korinther 13:5
" Prüft euch, ob ihr im Glauben seid, untersucht euch! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist?"



Die Tatsache, dass wir einstmals glaubten, bedeutet nicht, dass wir auch heute noch glauben. Deshalb lasst uns nicht zu locker sein, sondern untersucht uns selbst. Sind wir heute im Glauben?


Das Ziel der oben gestellten Fragen ist es nicht, Verdammung oder Angst (außer göttliche Angst) zu machen, sondern uns dazu zu bringen, uns zu untersuchen, so wie es die Schrift sagt, dass wir es tun sollten. Wenn der Herr auch die Lauheit ablehnt, so liebt er doch den Lauen, und er möchte ihn ändern. Er möchte, dass er Buße tut und EIFRIG wird. Deshalb sagt Er in derselben Bibelstelle von Offenbarung 3: “Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe.“ Die Antwort des Herrn auf den Lauen ist nicht Ablehnung, sondern Züchtigung, welches, so heißt es in Hebräer 12:11 „scheint uns zwar für die Gegenwart nicht Freude, sondern Traurigkeit zu sein“. Jedoch ist “die Betrübnis nach Gottes Sinn”, die “eine nie zu bereuende Buße [bewirkt]" (2. Korinther 7:10), die der Laue so sehr braucht. werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.




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BeitragThema: Re: Weil du lau bist, werde ich dich aus meinem Munde ausspeien   2018-03-22, 05:31

In Offenbarung 3,15.16 steht:
 „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! So, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.“
Manchmal hört man zu diesen beiden Versen ungefähr folgende Aussage:
Das Problem von Laodizea ist Indifferenz Christus gegenüber: Es findet sich keine brennende Hingabe an Christus („warm“); und es ist keine Ablehnung vorhanden („kalt“) – die immer noch besser wäre und mehr Aussicht auf Heilung böte als die ekelerregende Gleichgültigkeit, Indifferenz.
Es ist verwunderlich, dass man zuweilen die „Kälte“ so interpretiert. Denn kann diese Kälte wirklich ein Wunsch des Herrn Jesus sein (“Ach, dass du ... wärest“!)? Kann eine brennende Hingabe und eine kalte, offene Ablehung auf eine Stufe gestellt werden (und dazu rangiert die Kälte auch noch vor der Wärme)?
Die Bedeutung muss anders gelagert sein. Der „historische“ Hintergrund kann uns hier offenbar hilfreich sein: Die Stadt Laodizäa bekam heißes und kaltes Wasser zugeleitet. Als es in der Stadt ankam, war das kalte Wasser erhitzt worden und das heiße abgekühlt – also beides lauwarm. Außerdem soll es in Laodizäa lauwarme Quellen gegeben haben. Lauwarmes ist ekelerregend, man spuckt es wieder aus (die Bewohner von L. kannten das aus Erfahrung). Entweder muss etwas kalt sein (man denke z.B. an ein Glas Bier) oder heiß sein (man denke an eine Tasse Kaffee)  – sonst ist es unbrauchbar.
Und das lässt sich nun leicht mit der Versammlung in L. verbinden.  Der Herr konnte nichts mit ihr anfangen, in keiner Weise. Deshalb würde er jede Verbindung zu L. abbrechen und jede Anerkennung, dass sie etwas für ihn ist, verweigern.

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