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 Das Geschenk

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Elisa
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Chinesische Tierkreiszeichen : Drache
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BeitragThema: Das Geschenk   2015-05-18, 00:05

Wenn es keine Rolle mehr spielt woher jemand kommt, welchen Weg er einst aus welchen Gründen eingeschlagen hat und auch nicht, welche Rolle er spielt, weil es keinerlei Bedeutung hat, wird endlich Raum frei für das was zählt.
Was zählt ist, was uns wirklich berührt.
Was zählt ist, wie du dich selbst, dein tiefstes Wesen, zum Ausdruck bringst.
Was zählt ist, Wahrhaftigkeit ...
Was zählt ist, ob du standhaft bleibst, wenn jene, die sich nicht auf der Ebene der Wahrhaftigkeit befinden, dies nun verpönen, verspotten, nieder reden. Dies stärkt unseren Willen und unsere Klarheit, hilft uns Angepasstheit hinter uns zu lassen und zu lernen was es bedeutet "ICH" zu sein, während wir uns fortwährend reinigen und lösen von Vermischungen, Ideen und Rollen, von Sinnlosigkeit, Fernsteuerung, Leere und Leblosigkeit.
Was zählt ist die wahre Herzensbegegnung - unumwunden, ohne all den hinderlichen Schnickschnack der unser Leben so kompliziert gemacht hat und uns SELBST verhindert hat.
In diese Richtung wandert die Welt, weil wir uns nicht mehr zufrieden geben mit dem was man uns einst vorgesetzt hat. Wir sind nicht mehr willens dies zu akzeptieren und unterwerfen uns nicht mehr.
Selbst wenn viele in ihrer Blindheit sich noch immer gut eingerichtet haben und sie mit Zähnen und Krallen zu verteidigen suchen. Je mehr sie dies tun, je mehr sie jammern und sich wehren, je aggressiver sie sich zeigen, desto weiter sind wir schon gekommen. Sie reagieren so, weil sie es spüren können, dass die Zeit gekommen ist loszulassen - egal ob sie wollen oder nicht.
Wahre Begegnungen bereichern ungemein, sie stärken uns und helfen uns dabei, auch wieder unser SELBST zu leben, zum Ausdruck zu bringen. Wir vermehren unsere Energie indem wir voneinander wissen, uns austauschen. Wahrhaft bereichernde Begegnungen vermehren unsere Energien anstatt uns abzuzapfen oder uns einzuzwängend in viel zu kleine, unpassende Formen.
Trotzdem geht jeder seinen Weg für sich, beständig vorwärts, forscht und bewegt sich unweigerlich und unaufhaltsam auf sein inneres Ziel zu.
Die Richtung kennst du wahrscheinlich schon. Du spürst wohin es dich zieht, selbst wenn sich das Ziel noch unscharf oder gar nicht richtig in Gestalt und Form zu erkennen gibt.
Doch das macht nichts. Das Herz, unser Kompass, weist dir und mir den Weg. Wir gehen nicht fehl, nehmen die Hürden und Herausforderungen. Manchmal sind wir zwar verzagt und müde, manchmal fröhlich hüpfend und singend. All das gehört zu dieser unbeschreiblichen Reise durch diese Zeit, auf dem Weg zurück zu uns selbst.
Eines Tages werden wir uns dann gegenüber stehen. Wir sind diejenigen die sich immer schon gesucht haben. In Würde und Ganzheit blicken wir uns an und werden begriffen haben was nur dieser Weg uns zu lehren vermochte!
Text und Bild (c) Eva-Maria Eleni
http://eva-maria-eleni.blogspot.com/




_________________
Als ich geboren wurde, haben alle gelacht,
ich aber habe geweint;
wenn wieder gehe, werden alle weinen,
ich aber werde lachen
smilie 


Der Teufel hat die Hand im Spiel
aber Gott hat das Spiel in der Hand
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Elisa
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BeitragThema: Re: Das Geschenk   2015-05-18, 00:14




Wer sensibel ist und immer noch sensibler wird,
verhält sich so manches mal ähnlich wie ein scheues Tier.
Sensibilität meint daher eine außergewöhnlich
stark ausgeprägten Wahrnehmung.
Sie hat nichts mit Gefühlsduselei zu tun.
So wirken sensible Menschen manchmal sogar ziemlich abgeklärt,
vielleicht auch unnahbar für jene, die nicht hinsehen,
nicht hinspüren, selbst also eher unsensibel sind.
Ein sensibler Mensch nimmt die feinen Schwingungen
und Nuancen wahr,
welche immer im Raum stehen,
und die sich immer wieder wandeln,
so wie wilde Tiere das auch tun!
Eine achtsame Beziehung führt uns auf den heiligen Boden der Seele.
Verletzliche Räume werden geöffnet, berührt und betreten.
Eine achtsame Beziehung braucht dafür zwei sensible Menschen.
Sie werden also beide die Tendenz haben,
sich manchmal (je nach Situation) wie scheue Tiere zu verhalten.
Scheue Tiere beobachten, sie wittern,
sind stark mit ihrer Intuition verbunden.
Wenn ihnen etwas "komisch" vorkommt,
dann gehen (oder rennen) sie weg.
Wir unterstellen ihnen für gewöhnlich, dass sie aus Angst so reagieren.
"Flüchter" werden in unserer Gesellschaft gerne
durch Etiketten wie "unfähig, traumatisiert oder krank" problematisiert.
Dabei ist eigentlich das Gegenteil wahr:
Witterung aufzunehmen und es ernst zu nehmen,
wenn etwas komisch ist,
sich jemand eigenartig (unnatürlich) verhält,
ist ein großes Geschenk!
Unsere Intuition braucht hohe Sensibilität
und es ist wahrere Frevel diese nicht ernst zu nehmen!
Der Weg in eine achtsame Beziehung ist daher lang
und oft steinig.
Alles was komisch, verdreht, eigenartig, unpassend
und unstimmig erscheint, will angesehen werden.
Freilich ist es nicht sinnvoll dauerhaft im Rückzug zu verharren,
sich zu verkriechen und zu dabei zu leiden.
Jemand der wirklich liebt,
wird von seinem Herzen angewiesen werden
doch wieder umzukehren, wenn es an der Zeit ist.
Aber er wird sich dazu niemals drängeln oder beschuldigen lassen,
denn auch solches Verhalten des Gegenübers
hat etwas Merkwürdiges und Unstimmiges.
Dabei weiß der "Flüchter" oft nicht weshalb er reagiert wie er es tut.
Er handelt lediglich aus seinem natürlichen Instinkt heraus.
Wird also das merkwürdig zwingende
aus der gemeinsamen Beziehung genommen,
so kann er frei-willig zurück kehren.
Doch auch nach der Rückkehr ist nicht alles plötzlich anders!
Neuerlich werden Unstimmigkeiten angetriggert.
Natürlich spielen auch Ängste eine Rolle.
Es sind alte Urängste welche entstanden,
als die Seele aus unserem alltäglichen Leben verbannt wurde.
So muss alles was komisch und verworren ist
nochmals beleuchtet werden
So lange, bis wir endlich damit beginnen
uns mit all diesen Dingen auseinander zu setzen.
Das bedeutet Verantwortung zu übernehmen!
Dafür müssen wir die Idee hinter uns lassen,
dass etwas mit uns oder unserem Partner nicht stimmt.
Wir müssen uns dem Gedanken zuwenden,
dass es vielleicht die Ideen dieser Welt sind,
welche einfach nicht stimmen.
Sie entfernten uns primär von uns selbst
und in der Folge auch voneinander.
Uns trennende Ideen erklären uns unter anderem,
dass wir nicht "so sensibel" sein sollen,
nicht flüchten und nichts komisch finden sollen.
Blinde Menschen können nun einmal nicht sehen,
weshalb aber sollten wir ihnen glauben, dass da nichts ist?
Ein Flüchter zu sein ist weit weniger problematisch,
als es oft dargestellt wird.
Es erfordert von ihm allerdings den Mut und das Selbstvertrauen
zu sein wie er ist
und das ist wahrlich eine große Herausforderung in dieser Welt!
Er muss verstehen lernen wie er selber tickt,
sonst wird er darunter leiden.
Leidensdruck der sich nicht löst wird zum wirkenden Problem.
Hohe Sensibilität fordert sehr viel von uns.
Sie will uns ganz ganz viel erzählen.
Damit sie das kann, brauchen wir Zeit und Stille
- was also sollte ein sensibler Mensch an Orten
wo Hektik und Trubel herrschen
und er selbst sich nicht mehr zuhören kann?
Ein sensibler Mensch muss lernen mit seiner Sensibilität zu leben.
Das bedeutet auch damit Frieden zu schließen,
dass er ist wie er ist und dass er sich auch den Raum (oft auch Rückzug) zugesteht, welchen er instinktiv immer wieder aufsucht.
Sensible Menschen können ihre Sensibilität nicht abschalten.
Einige versuchen sie durch Zufuhr von Substanzen zu dimmen.
Doch eigentlich machen sie sich so ihre Herausforderung nur größer.
Nun muss der Organismus sich noch zusätzlich
mit dem Abbau und Umgang dieser Stoffen befassen.
Zu einer Klärung der Gefühle,
die den Sensiblen in seine Flucht getrieben haben,
tragen sie hingegen nichts bei.
Kannst du deine Sensibilität anerkennen?
Kannst du dir erlauben auch zu flüchten,
wenn dir alles zu viel wird,
ohne dass du dich beschuldigst und dir Vorwürfe machen lässt?
Kannst du deinen Rückzug dafür nutzen,
dich mit dem zu befassen,
was genau dir denn komisch und merkwürdig erschien,
dass du erst einmal fort musstest?
Das bedeutet Verantwortung zu übernehmen!
Der Weg in eine neuartige Beziehung zwischen zwei hochsensiblen Wesen führt uns über große Herausforderungen!
Erwartungen, Kontrolle, Tempo, Hektik sind harte Energien,
welche der Sensibilität nicht zuträglich sind!
Sensibilität braucht Zeit, Respekt und Anerkennung,
dass die Dinge eben so sind wie sie sind.
Manchmal tut etwas weh,
manchmal ist etwas schwieriger und langwieriger als gedacht
- na und?
Wer sich selbst und seinem/r Geliebten
diesen alten Stress nicht mehr antut
ist ein großes Stück weiter gekommen.
Jetzt erst entsteht Raum für eine sensible Annäherung mit Zeit,
mit Vertrauen, mit vorwärts und rückwärts Gehen,
mit sich voran Tasten und Rückzug,
um neuerlich aufgedeckte Unstimmigkeiten bearbeiten zu können.
Je mehr Unstimmigkeiten ausgeräumt werden,
Gefühle geklärt und Verstrickungen gelöst,
desto freier werden beide, desto freier fließt die Liebe.
Die Zeiten des Rückzuges werden seltener und dauern kürzer an.
Es fällt zunehmend leichter darüber zu sprechen
und die Dinge auch zwischen einander zu klären.
Was zuvor wie eine Mauer zwischen beiden zu stehen schien,
wird sogar zu etwas Verbindendem, weil beide erkennen können,
dass es dem anderen in seiner Tiefe und Wahrheit
doch nicht so viel anders ergeht.
Das einander Erkennen findet hier
auf einer sehr viel tieferen Ebene statt,
die Verbundenheit wächst.

Die wahre Liebe nimmt ihren Weg!
Schätze du deine Sensibilität
und lass dich durch andere nicht davon abbringen
DU zu sein!
DU bist verantwortlich für das, was du in dir trägst,
für das was du wirklich fühlst!



Namasté



[size=13][size=16][size=13][size=18]Text und Bild copyright Eva-Maria Eleni
[/size][/size][/size]

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ich aber habe geweint;
wenn wieder gehe, werden alle weinen,
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