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 Giganten im All Teil 3

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Elisa
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Chinesische Tierkreiszeichen : Drache
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BeitragThema: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 20:21

Der folgende Roman wurde aus den Inhalten vieler Einzelkontakte mit den Interplanetariern vom Medialen Friedenskreis Berlin verfaßt. Sämtliche Beschreibungen und fast alle Dialoge wurden aus den Séancen und Interviews mit den SANTINERN zusammengestellt. Der Bericht über die außerirdischen Raumschiffe ist authentisch, da er von den SANTINERN selbst stammt. Die Form der Verarbeitung wurde vom MFK-Berlin vorgenommen. Bei den medialen Durchgaben handelt es sich um vollautomatische Schreibmitteilungen, die unbewußt durch die jahrelang erprobten Medien aufgenommen worden sind. Die Arbeit der beiden Schreibmedien, Monika-Manuela Speer und Uwe Speer, begann im Alter von 15 Jahren bzw. 17 Jahren. Die veröffentlichte Gesamtarbeit des MFK-Berlin, das Menetekel und die ASHTAR SHERAN Broschüren, gehört zu den absoluten Glanzlichtern psychowissenschaftlicher Forschung. Oft wurde von anderen Gruppen versucht, den MFK-Berlin zu kopieren, doch dessen Qualität wurde nie wieder erreicht. Die Vervielfältigung der Broschüren ist ausdrücklich erwünscht und unterliegt keinerlei Beschränkung.


Inhaltsverzeichnis 
 






  1.0 Vorwort   (von Herbert Viktor Speer, Kreisleiter des MFK-Berlin)

  2.0 Zeugen ohne Verlaß

  3.0 Die Götter dieser Erde

  4.0 Fischer und Fische

  5.0 Cerebral-Forschung

  6.0 Was ist WAHRHEIT?

  7.0 Das Niveau der Terra

  8.0 Vieles geht auf der Terra schief

  9.0 Die Konferenz

10.0 Gut und Böse

11.0 Negative Verklärung

12.0 Das Wunder von Fatima

13.0 Starrsinn der Wissenschaft

14.0 Götterbesuch in Indien

15.0 Es geht um unsere Erde

16.0 Der Abschied
 

_________________
Als ich geboren wurde, haben alle gelacht,
ich aber habe geweint;
wenn wieder gehe, werden alle weinen,
ich aber werde lachen
smilie 


Der Teufel hat die Hand im Spiel
aber Gott hat das Spiel in der Hand
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Elisa
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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 20:26

1.0 Vorwort



 (von Herbert Viktor Speer, Kreisleiter des MFK-Berlin)
Das Phänomen der unbekannten Flugobjekte (UFOs) ist keine Zeiterscheinung, die mit der Angst der Menschheit zusammenhängt, sondern es ist ein UNIVERSELLES GESCHEHEN, das bereits Jahrtausende zurückreicht.  
 
Zum bisherigen Ablauf der Geschichte:
Der Journalist, Martin Berger, wird von einem scheibenförmigen Flugobjekt entführt und zu einem außerirdischen Großraumschiff gebracht. Berger soll als Vertreter des irdischen Menschengeschlechtes an einer INTERSTELLAREN KONFERENZ teilnehmen, die sich ausschließlich mit der angespannten Situation auf der Erde befaßt.
Das außerirdische Mutterschiff, mit einer Länge von 600 m, einer mittleren Höhe von etwa 100 m und 18 Stockwerken hoch, versetzt Martin Berger in Erstaunen. Unglaublich erscheint ihm auch die Tatsache, daß dieses Großschiff mit mehrfacher Lichtgeschwindigkeit reisen kann. Dazu wird der Antrieb auf die enormen Kräfte der magnetischen Energien der Antimaterie umgeschaltet. Ein eigenes Kraftfeld umgibt das Schiff wie einen Panzer und schützt es vor jeder äußeren Gefahr.
Der Kommandant des Großraumschiffes, ASHTAR SHERAN, ist ein charismatischer WELTENLEHRER, ausgestattet mit einem umfassenden Wissen über die SCHÖPFUNG und über das Universum. Seinem Verbindungsoffizier, SHINUN, obliegt die persönliche Betreuung des irdischen Gastes an Bord. Eine überaus intelligente, außerirdische junge Dame, mit Namen NAMO, der man nachsagt, sie sei ein lebendes Lexikon, belehrt Martin Berger, der von dem enormen Wissen dieser Frau sehr profitiert. Überhaupt zeigt die Besatzung des Großraumschiffes ein sehr freundlich Verhalten und eine großartige Gastfreundschaft.
Martin erfährt auf dem Großschiff so viel Neues, daß er aus dem Staunen nicht mehr herauskommt...
Während eines längeren Gespräches mit dem außerirdischen WELTENLEHRER und Raumschiffkommandanten ASHTAR SHERAN sah der irdische Journalist bald ein, daß er seine bisherigen Ansichten über GOTT und die Welt ändern und das Ganze aus einer völlig anderen Perspektive sehen muß. Berger erkannte immer deutlicher, daß der klare von GOTT gegebene Blick, durch die Wissenschaft, besonders durch viele Psychologen, Philosophen und Theologen getrübt wurde. Eine derartig falsche Programmierung des menschlichen Bewußtseins, schon in jungen Jahren, mußte zwangsläufig dazu führen, daß der erwachsene Mensch falsche Resultate von sich gab, die als "große Logik" angesehen wurden.
 
FRIEDE ÜBER ALLE GRENZEN!
Herbert Viktor Speer
Leiter des MFK-Berlin


 
 
2.0 Zeugen ohne Verlaß


"Offenbar kann man sich auf die alten Geschichtsschreiber nicht verlassen", sagte Martin, der immer mehr die Geschehnisse auf der Erde vor 2000 Jahren begriff. "Die damaligen Zeugen haben zwar gewisse Vorgänge und Geschehnisse beobachtet und beschrieben, ohne sie aber begreifen zu können. Es ist in der Tat eine Zumutung, wenn man solchen falschen Deutungen in unserem technisierten Zeitalter auch weiterhin Glauben schenken soll."
"So ist es", antwortete der WELTENLEHRER. "Was meine Vorfahren betrifft, so wurden die irdischen Geschichtsschreiber und Tatsachenzeugen, die Ihr Menschen 'Propheten' nennt, mit einer Technik konfrontiert, die mehr als 5.000 Jahre voraus war. Das konnten diese Zeitzeugen unmöglich begreifen. Übrig blieb also nur das 'göttliche Wunder', das als einzige Erklärung für das Unbegreifliche anzuwenden war. Deshalb wurden wir als 'Engel', 'Götter' und große 'Zauberer' angesehen. - Nehmen wir einmal an, daß ein schreibkundiger Erdenmensch aus dem Jahre 3.000 vor Christus, auf einem der heutigen internationalen Flugplätze der Erde steht. Er sieht dort mit seinen eigenen Augen, wie ein großes Düsenflugzeug landete und startete. Was glauben Sie, mein Freund, was dieser Schreibkundige darüber geschrieben hätte? – Nun, ich kann es Ihnen ziemlich genau sagen:
Zitat :
'Der Herr führte mich auf einen großen Platz, auf dem riesige Vögel standen. Ihr Gefieder glänzte wie Silber und Gold. Plötzlich kam so ein riesiger Vogel vom Himmel hernieder. Er machte ein schreckliches Getöse, als wenn Tausende von Stieren wild geworden wären. Dann streckte er seine gewaltigen Fänge aus, lief über den Boden und krallte sich mit seinen Fängen in die Erde.- Auf einmal sah ich, daß sich der Bauch des Vogels öffnete und mindestens 150 Menschen herauskamen, die er verspeist hatte. Der Vogelleib, der auf mächtigen Füßen stand, war so hoch, daß man eine riesige Leiter heranschieben mußte, auf der die vielen Menschen herunterstiegen.
Nachdem sie den Riesenvogel des Herrn verlassen hatten, gab man dem Vogel durch einen Schlauch einen ganzen Brunnen voll Wasser zu trinken. Der Vogel hatte riesige glänzende Augen, aus denen hin und wieder ein göttliches Licht strahlte. Ich bezeuge, daß ich das mit eigenen Augen gesehen habe. Einen so großen Vogel gibt es nicht auf dieser Welt. Es muß ein Vogel des Herrn gewesen sein.'
"Damit mögen Sie tatsächlich recht haben", sagte Martin nachdenklich."Und nun kommt die Kontroverse, die uns betrifft", fuhr der Außerirdische fort. "Auch wir sind der irdischen Menschheit evolutionär um viele tausend Jahre voraus. Auch diese Erdenmenschheit wird mit einer zukünftigen Technik konfrontiert, für die sie noch nicht ganz reif ist. Unsere Technik ist für Euch unbegreiflich, unglaubwürdig, weil die Wissenschaft der Terra unseren Erfahrungen und Kenntnissen hinterherhinkt.
Ich habe von Jules Verne (-1-) gehört, einem französischen Schriftsteller, der schon vor Jahren eine Mondreise beschrieben hat. Dieser Mann galt seinerzeit als einer der größten Phantasten, die man sich vorstellen konnte. Heute ist seine "Phantasie" nur noch ein primitiver Versuch, sich die Zukunft vorzustellen. – Nun, die irdische Wissenschaft wird mit unserer Raumfahrt konfrontiert. Weil aber diese Art einer Raumfahrt noch nicht auf den Universitäten gelehrt wird, hält man diese Technik - und damit auch uns - für eine phantastische Utopie." 
 
"An dieser Ansicht werde ich nicht viel ändern können", gab Martin zu bedenken."Sagen Sie das nicht", antwortete der Kommandant. "Wenn Sie uns helfen wollen, dann versuchen Sie, unsere Zusammenkunft publik zu machen. Wie Sie das anstellen, ist Ihre Sache. Aber ich stelle mir vor, daß Sie viele Menschen, auch Politiker und Wissenschaftler, dazu veranlassen könnten, einmal einen Blick in die Bibel zu werfen. Mit Hilfe der Sichtungen und Kontaktberichten, die uns betreffen, können diese Menschen Vergleiche anstellen. Auf diese Weise werden viele zur WAHRHEIT kommen. Das wäre eine vorbereitende Arbeit. Später wird es dann möglich sein, daß wir uns mit irdischen Kosmonauten im All treffen. 
"Ein interessanter Vorschlag. Dennoch bin ich überzeugt, daß man dieses Abenteuer für eine reine Science Fiction-Story halten wird", sagte Martin."Das kommt auf den Versuch an", meinte der WELTENLEHRER. "Wir bemühen uns, Ihnen einen Anschauungsunterricht zu erteilen. Was man selbst erlebt und erfahren hat, kann einem niemand mehr nehmen. Selbsterfahrung ist durch nichts zu ersetzen! Selbsterfahrung verwandelt Glauben in Wissen und stärkt die eigene innere Basis." 
"Ja, das glaube ich auch", sagte Martin nachdenklich. "Ich habe eine Frage, die mich sehr interessiert: Alte Kulturen auf der Erde, die sich mit dem Glauben an etwas HÖHERES befaßten, haben die Sonne angebetet. Die Inkas (-2-) und auch die Mayas (-3-) verehrten einen Sonnengott. Wie ist es zu erklären, daß diese Völker einem Himmelskörper so viel Persönlichkeit zusprachen?"
ASHTAR SHERAN wandte sich an SHINUN und sagte: "Das ist doch eigentlich etwas für Dich. Erkläre es bitte unserem Gast." - "Gern", sagte SHINUN. "Wie ich sehe, Herr Berger, ahnen Sie bereits, daß wir damit etwas zu tun haben könnten, und damit haben Sie recht. Wenn man einen großen Diskus im Fluge von unten betrachtet und zwar so, daß man seine ganze untere Fläche sehen kann, so kann es vorkommen, daß solch ein Diskus wie eine leuchtende Sonne erscheint. Ich benenne dieses Flugobjekt in Ihrer Sprache mit 'Diskus', damit Sie wissen, wovon ich rede. Wir nennen dieses Raumfahrzeug 'URDA'. Diese Bezeichnung sagt Ihnen aber nichts, sie ist auf Erden unbekannt und für die Menschheit auch nicht wichtig.
Die Mayas haben unsere Diskusse sehr oft von untern gesehen. Sie glaubten, daß die Sonne auf die Terra heruntergekommen sei. Das war gar nicht so unlogisch, wenn man bedenkt, daß die wirkliche Sonne von Ost nach West ihre Bahn zieht, also scheinbar nicht still steht. Nun blieb es aber nicht bei diesen Erscheinungen, sondern es geschah, daß die Sonne zuweilen eine andere Bahn einschlug. Die Mayas beobachteten, daß einmal eine solche 'Sonne' dicht über der Terra stand und ein schöner, gut gekleideter Mensch ausstieg, der sich auf die Terra begab. Dieser Mensch trug einen glänzenden Helm auf seinem Kopf und auch seine Uniform war eindrucksvoll. Aus diesem Grunde nannten die Mayas diese fremden Menschen, die hoch vom Himmel kamen, 'Sonnensöhne'. Aus dieser Tatsache entwickelte sich der gesamte Sonnenkult. Denn die Sonne hat eine große Macht: Sie kann alles versengen oder auch ins Leben rufen." 
  
 


 
3.0 Die Götter dieser Erde


"Können Sie mir erklären, was es mit den eigenartigen Figuren und Zeichnungen auf der Osterinsel auf sich hat?", fragte Martin den Kommandanten. "Es handelt sich um ziemlich primitive Gestalten, die aus dem Fels gehauen sind. Wegen ihrer Schwere rätselt man herum."
"Es handelt sich um ein sehr hartes Felsgestein", antwortete ASHTAR SHERAN. "Die Figuren wurden herausgehauen, als das Gestein durch unsere Flüge aufgelockert war. Die Antigravitation der Flugschiffe hatte das Gestein fast bis zur Levitationsgrenze umgepolt." 
"Die Haltung und der Ausdruck dieser Figuren erscheinen dem Betrachter als stolz", sagte Martin."Das mag sein", sagte der Kommandant. "Ich nehme an, daß man den Stolz unserer Raumfahrer zum Ausdruck bringen wollte. Sicher war es eine Verehrung der vermeintlichen Götter. Aber diese Figuren wurden auch für den Totenkult benutzt." 
"Wie ist es zu erklären, daß diese Felsen heute ihre normale Festigkeit und Schwere haben?", fragte der irdische Journalist."Nun, im Laufe der Jahrhunderte wurde das Gestein durch den Erdmagnetismus wieder umgepolt", sagte der Kommandant. 
"Das erklärt einiges", sagte Martin. "Man hat Zeichnungen von Menschen mit Flügeln gefunden. Können Sie mir auch darüber etwas sagen?""Gewiß. Unsere Raumfahrer können flügelartige Gerätschaften anlegen, die ihnen die Levitation erleichtern", antwortete der Kommandant.Martin erinnerte sich an eine Bibelstelle bei Hesekiel: Dort steht geschrieben, daß die Cherubim Flügel besaßen, unter denen menschliche Hände zu sehen waren. - "Warum wurden damals gerade die Osterinseln überflogen?", fragte Martin weiter."Diese Inseln eigneten sich sehr gut für Landungen unserer Flugdiskusse. Es waren nur sehr wenige Menschen dort und diese hatten kaum Kontakt zu anderen. Zudem waren die Inseln ein gutes Sichtobjekt für unsere Raumfahrer", antwortete der Kommandant. 
Martin war zufrieden. Eine bessere Unterrichtung hätte er nirgends finden können. Hier erfuhr er die WAHRHEIT aus erster Quelle. Er konnte immer weniger begreifen, daß man diese außerirdischen Freunde auf der Erde als Feinde darstellte oder sie als "kleine grüne Männchen" verspottete. In Wirklichkeit waren sie tatsächlich Sonnen- oder Himmelssöhne und es war gar nicht so abwegig, sie als "Götter" zu bezeichnen. Jedenfalls war es beruhigend zu wissen, daß diese interessanten Götter zur Erde zurückkamen.
Martin erinnerte sich gelesen zu haben, daß es irgendwo auf der Erde Steine gab, die nach Angaben von Geologen einmal anders gepolt gewesen sein sollen. Einer wissenschaftlichen Theorie zufolge, soll sich die Rotation der Erde damals geändert haben. Martin erkannte jetzt, daß die Umpolung der Steine in Wirklichkeit durch die Einwirkung außerirdischer Raumschiffe zustande gekommen war.
"Sie werden schon gemerkt haben", sagte ASHTAR SHERAN, "daß es hier im Raumschiff weder Tag noch Nacht gibt. Wir haben eine andere Zeitrechnung als auf der Terra. Für uns gibt es Zeste, d. h. Zeitabschnitte. Für diesen Zest mag es genug sein. Wir sprechen uns bestimmt bald wieder. Wenn Sie persönliche Wünsche haben sollten, so wenden Sie sich bitte an meinen Freund SHINUN. Er wird stets für sie da sein. Ich möchte, daß Sie sich bei uns wohlfühlen." 
"Herr Kommandant, es war mir eine Ehre, mich mit Ihnen so zwanglos zu unterhalten," sagte Martin und erhob sich. ASHTAR SHERAN winkte ab und sagte:"Machen Sie keine Worte darüber. Es ist mir lieber, wenn sie mich nicht als einen "Kommandanten" ansehen, sondern als einen Sternenbruder. Ich führe keine Schlachtflotte und halte auch nichts von Titeln und Ehrungen. Auf der Terra bildet man sich auf diese Berufsbezeichnungen viel zu viel ein. Die Akademiker halten sich leider für eine besondere Art von Menschen. Das gibt es bei uns nicht! Wissen und Bildung sind gut und wertvoll. Aber wer weiß denn schon ob Sie, Herr Berger, zum Beispiel nicht Fähigkeiten und Möglichkeiten besitzen, die ich nicht habe, die aber sehr wichtig sind, für das Fortkommen aller? - Man sollte niemanden überschätzen, aber auch nicht unterschätztenJeder ist verpflichtetet, seinem Nächsten, seinem Bruder, zu helfen. Niemand sollte so arrogant sein, eine solche Hilfe abzulehnen oder darüber zu lästern. 




      • Nächstenliebe besteht nicht nur darin, jemanden zu beschenken, sondern ihn anzuhören und ihm vielleicht einen guten Rat zu erteilen.



Was nützt ein hoher Titel, wenn man nicht das Gefühl für einen anderen Menschen besitzt? Vielleicht machen wir gerade den Fehler, das wir viel zu viel Mitgefühl für die Erdenmenschen aufbringen.
Bei uns vermeidet man jedenfalls alles, was den Fortschritt aufhält. Darum können wir die Kriege auf der Terra nicht verstehen. Finden Sie es richtig, Herr Berger, wenn man Ihre Heimat zerstört, die Sie in Ihrem nächsten Erdenleben im Schweiße Ihres Angesichts wieder aufbauen müssen? - Man denkt zwar an die Zukunft der Kinder, aber man denkt nicht daran, daß es die eigene Zukunft ist. Der Aufenthalt in den unsichtbaren REGIONEN ist nur eine Prüfstation. - Denken Sie einmal darüber nach." 
 


 
 
4.0 Fischer und Fische


Nachdem sich Martin verabschiedet hatte, geleitete SHINUN ihn hinaus. Es war Zeit, die Hauptmahlzeit einzunehmen. Martin hatte sich bereits an die Raumkost gewöhnt, stellte aber jedesmal erneut verwundert fest, daß es keine heißen Mahlzeiten gab. Alles war nur angewärmt. Die Menge der Mahlzeit war genau eingeteilt, nicht zuviel, eher etwas zu wenig.
Martin wandte sich an SHINUN und sagte: "Die Unterredung mit dem Kommandanten hat mich sehr beeindruckt. Ich frage mich allerdings, wer die entsetzlich vielen Irrtümer auf der Erde ausmerzen soll? Es ist nicht zu fassen, wie hartnäckig und fanatisch man an diesen Irrtümern festhält."
"Da kann ich Ihnen ein anderes Beispiel anführen", antwortete SHINUN. "In der Bibel, die man so verteidigt, steht geschrieben, daß der Prophet Jona zur Strafe durch die Fischer aus dem Boot geworfen wurde. Aber der Herr verschaffte einen großen Fisch, Jona zu verschlingen. Und Jona war im Leibe des Fisches drei Tage und drei Nächte; dann aber wurde er wieder an Land gesetzt. - Durch diese entstellte und falsch definierte Bibelstelle verlor der Präsidentschaftskandidat Jennings Bryan in Amerika seinen außerordentlichen Bibelprozeß. Diese Märchen nimmt kein Wissenschaftler, kein Zoologe und auch kein vernünftiger Mensch ernst. Folglich erkannte man diese Lüge.
Wie aber sah es in Wirklichkeit aus? Wenn ein großes Raumschiff von uns landet, gibt es einen heftigen Wirbelsturm. Einen solchen erlebten die Fischer. Als sie aber Jona wegen des Sturmes über Bord warfen, um die kochende See zu beruhigen, näherte sich das über dem Wasser schwebende Raumschiff dem Ertrinkenden und nahm in an Bord. Die Fischer wußten nicht, wie sie dieses Raumschiff beschreiben sollten. Wegen der Form verglichen sie es mit einem Wal. Zu dieser Zeit gab es noch keine irdischen Flugobjekte. - Sie sehen, mein Freund, daß vieles seine richtige Erklärung findet.

Sicher haben Sie schon von Petris Fischzug gehört. Aber Sie kennen auch da nicht den Zusammenhang: Obwohl die Fischer die ganze Nacht hindurch gearbeitet hatten, war ihr Fangergebnis mehr als dürftig. Plötzlich flog ein Diskus dicht über das Meer. CHRISTUS sah das Flugobjekt. Er kannte die Wirkung der Flugschiffe auf die Fische und befahl den Fischern an dieser Stelle ihre Netze auszuwerfen. Der Magnetismus des UFOs hatte sämtliche Fische an die Oberfläche gezogen, so daß sie sehr leicht zu fangen waren. Kein göttliches Wunder, sondern ein ganz natürlicher Vorgang. Richtig beobachtet, gut berichtet, doch völlig unsinnig beurteilt und überhaupt falsch begriffen", sagte SHINUN. Hat man auf der Erde schon einmal versucht, die Geschwindigkeit der Gedanken zu messen?" 

"Man hat telepathische Versuche über viele tausend Meilen gemacht. Aber von einer Geschwindigkeit der Gedanken war keine Rede", antwortete Martin. "Wenn man auf der Erde wüßte, daß die Geschwindigkeitsgrenze nicht beim Licht liegt, wäre das vielleicht anders.""Wir haben die Geschwindigkeit von Gedanken über eine Entfernung von zwei Lichtjahren gemessen", sagte SHINUN. 
"Und was ist dabei herausgekommen?", fragte Martin gespannt."Zweierlei", sagte der Außerirdische. 




      • "Wir haben zu unserem Erstaunen festgestellt, daß sich Gedanken bei solchen Entfernungen verstärken! Sie waren sehr gut zu empfangen. Die Zeit, die die Gedanken benötigten, um die Entfernung von zwei Lichtjahren zu überbrücken, war so gering, daß es sich nur um ein paar Sekunden gehandelt hat."



"Haben Sie eine Erklärung dafür", fragte Martin."Eine Erklärung dafür haben wir noch nicht, höchstens eine Theorie. Wir nehmen an, daß der Gedanke das All als Ganzes anspricht. Der Gedanke braucht deshalb nicht zu reisen." 
"Stimmt es, daß Sie Helme benutzen, in denen Telepathieverstärker eingebaut sind?" fragte Martin."Ja, das ist richtig. Der Telepathieverstärker steckt in der Erhöhung auf dem Helm und sieht aus, wie ein kleiner Teller. In diesem Verstärker befindet sich ein Kristall, den es auf dem Trabanten Ganymed gibt. Dieser Kristall sammelt die Gedankenimpulse, indem er sie sofort aufschwingen läßt. Ein Vorgang, für den es keine Zeitrechnung gibt. Aber dieses Gerät ist nur zum Senden geeignet, nicht zum Empfang", erklärte SHINUN. 
"Und wie empfangen Sie die Gedanken?", fragte Martin weiter."So, wie jeder andere Mensch auch, ohne technische Verstärkung", sagte SHINUN. 
"Unsere Wissenschaftler nehmen an, daß das Bewußtsein in den Hirnzellen verankert ist", sagte Martin. "Stimmt das?"Das ist absoluter Unsinn! Mit dieser Annahme versperren sich ihre Wissenschaftler viele Erkenntnisse, die für den Menschen überaus wichtig sind", antwortete der Außerirdische. 
"Ich würde gerne mehr darüber erfahren", sagte der irdische Journalist."Gut. Ich werde Sie mit einem unserer Hirnforscher bekannt machen", sagte SHINUN. Auch dieser Sternenbruder spricht ein gutes Deutsch, aber auch ein gutes Englisch. Es wird keine Verständigungsschwierigkeiten geben." 
SHINUN führte Martin zu dem Lift, der mehr einer schwebenden Plattform glich und der sie rasch auf die gewünschte Ebene brachte. Martin fiel auf, daß jedes Stockwerk in einer anderen Farbe gehalten war. Auf diese Weise konnte man sofort feststellen, wo man sich befand.

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Zuletzt von Elisa am 2017-06-03, 20:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 20:30

5.0 Cerebral-Forschung


Der fremde SANTINER stelle sich als O SHITA vor. Martin dachte, daß diese merkwürdigen Namen irgendwie Ähnlichkeit mit der chinesischen Sprache hatten. Nachdem SHINUN erklärt hatte, um was es sich handelte, forderte O SHITA die Anwesenden zum Sitzen auf. Dann begann der Außerirdische in einem fast akzentfreien Deutsch die Unterhaltung:
"Es ist mir bekannt, welche Ansicht auf der Terra vorherrscht. Irrtümer der Wissenschaft sind genauso gefährlich, wie Irrtümer der Theologie. Der Mensch wird so oder so auf ein falsches Gleis geführt. Sollte ich mich falsch ausdrücken, Herr Berger, so bitte ich das zu entschuldigen. Bitte, fragen Sie!" 
"Werden die Gedanken im Hirn erzeugt?", stellte Martin seine erste Frage."Das Hirn des Menschen ist sehr kompliziert", antwortete O SHITA. "Man darf sich nicht täuschen lassen. So etwas kann passieren wie bei der Sonne, die man für dahingleitend halten kann. In erster Linie ist das Hirn ein Relais für den physischen Körper, d. h. ein Organ, das mit geringer Steuerleistung von seiten der Seele, eine relativ hohe Arbeitsleistung schalten kann. Man könnte das Hirn auch als ein Bindeglied zwischen dem immateriellen Geist und dem materiellen Körper bezeichnen. In zweiter Linie ist es ein Relais für die Umwandlung aller Eindrücke und Wahrnehmungen, die zur Seele geleitet werden. Das heißt: 




      • Alles, was im Menschen geistig tätig oder geistig vorhanden ist, befindet sich nicht im Hirn, sondern im Universum, bzw. im All, wie man sagt."



"Man nimmt aber an, daß das Hirn alle Erinnerungen aufspeichert", sagte Martin."Wie kann man nur so einfältig sein und der Materie solche enormen, ja unerhörten Fähigkeiten zuzuschreiben," antwortete O SHITA. "Wenn das der Fall wäre, müßte das Hirn des Menschen größer sein als der irdische Mond. 




      • Es gibt viele Menschen, die sich an Dinge erinnern, von denen sie nie zuvor etwas gehört hatten! Diese Fragmente stammen aus der Präexistenz, d. h. aus den vielen Vorleben des Menschen.



Aus welchem materiellen Hirn sollen solche Engramme stammen? - Dann kommt die Phantasie hinzu. Die Phantasie ist überhaupt ein Wunder. Woher nimmt der Mensch seine Archetypenträume und Archetypenerinnerungen? - Nein, nein, so einfach ist das nicht, daß man das alles in dem kleinen bißchen Gehirnmasse des Menschen vermuten könnte. 



    • Wenn Sie mich fragen würden, wie groß der Bewußtseins- und Erinnerungsspeicher des Menschen wirklich ist, so muß ich Ihnen antworten: So groß wie das Universum. Es ist eine Funktion, die große Ähnlichkeit mit dem DENKEN GOTTES hat.


Nehmen wir an, die Größe eines Fisches wäre das Hirn eines Menschen; dann wäre der Ozean das, was der Fisch zum Denken benötigt. In ihm befinden sich alle Erinnerungen und die Seele ist dazu da, hiermit zu manipulieren und anzupeilen." 
"Man hat Hirnmasse in hauchdünne Scheiben geschnitten und unter das Mikroskop gelegt. Die Windungen, die sich auf diese Weise erkennen ließen, haben angeblich große Ähnlichkeit mit gedruckten Schaltungen der irdischen Elektronik. Deshalb stellt man technische Vergleiche an", sagte Martin."Das ist falsch! Wenn man schon unbedingt vergleichen will, dann vielleicht mit einem Fernsehapparat: Die Fernsehsendungen werden außerhalb des Apparates erzeugt, aber im Apparat selbst empfangen. Also eine Täuschung. - Das Gehirn gibt keine Auskunft über die Größe und Funktionsfähigkeit desselben. Der Bewußtseinsablauf ist ein KOSMISCHER PROZESS. Der Mensch kann auch ohne Hirn denken. Das wurde schon auf der Terra bewiesen", antwortete O SHITA. 
"Können Sie mir erklären, wie das vor sich gehen soll?", fragte Martin."Selbstverständlich", sagte der Außerirdische, "doch es ist ein komplizierter Vorgang. 




      • Die irdische Wissenschaft macht den großen Fehler, alles nach den Gesetzen der Materie erklären zu wollen. Doch das Geistige steht über der Materie und ist der wichtigere Teil der SCHÖPFUNG.



Das muß man sich als erstes hinter die Ohren schreiben!
Ein Materialist ist ein Mensch, der sich nur auf seine materiellen Sinnesorgane verläßt und dessen Denken nicht mehr Erfahrungen aufweist, als seine materiellen Sinne ihm vermitteln können. Mit einem Wort: Er ist geistig arm.

Das begriffliche Denken ist das einfachste. Das sprachliche Denken ist viel komplizierter und daher auch anstrengender. Begriffe erzeugen Gefühle. Neben körperlichen Gefühlen gibt es auch geistige Gefühle, wie Liebeskummer, Sehnsucht, Heimweh, glücklich oder traurig zu sein. Körperliche Gefühle können Schmerz, Hunger und Durst sein. 





      • Ein geistiges Gefühl kann ohne einen körperlichen Zustand, ohne einen Nerv entstehen. Hier erleben wir das eigenartige Phänomen, daß im Bewußtsein ein Gefühl von großer Intensität auftritt, ohne etwas mit dem Körper zu tun zu haben. Im Gegenteil - der Körper kommt in Abhängigkeit zu diesem Gefühl und fängt an, sich an dem Gefühl mit materiellen Beschwerden zu beteiligen.



Freude und auch Glücksgefühle können auch ohne körperlichen Zusammenhang entstehen und gleicherweise sekundär auf den Körper einwirken. Es gibt körperliche und seelische Gefühle. Alle diese Empfindungen stehen in Wechselbeziehung zueinander." 
"Wie kommt das Denken überhaupt zustande?", fragte Martin."Die Gedanken sind ein Hören der eigenen Sprache", erklärte O SHITA. "Ich meine jetzt das sprachliche Denken. Wenn dieser Vorgang ein Prozeß im Hirn sein soll, so müßten die Steine reden können. Das Hören einer fremden Sprache gehört zur Inspiration. 




      • Wenn das Bewußtsein im Hirn wäre, gäbe es überhaupt keine Telepathie, denn der Empfänger nimmt den Text nicht aus seinen Hirnzellen, sondern aus dem Kosmos.



Wäre es so, wie man sich diesen Vorgang auf der Terra vorstellt, so gäbe es für uns keine Raumfahrt über diese ungeheueren Entfernungen; denn die Telepathie ist eine sehr wichtige Voraussetzung dafür. 




      • Das größte Wunder des Menschen besteht in seiner individuellen FREQUENZ, auf die er geistig angesprochen werden kann. Jeder Mensch besitzt ein eigenes Bewußtsein. Jedes Gefühl, jede Wahrnehmung, jeder Gedankenimpuls wird ins All geschrieben.



Das All ist das große Buch, in dem der Mensch immer wieder nachschlagen kann. Im Hirn gibt es nichts nachzuschlagen. Das Nachschlagen geschieht durch PEILUNG. Da aber der Gedanke das Schnellste ist, was wir kennen, so geschieht dieses Nachschlagen sehr schnell. Jeder Mensch ordnet seine Erinnerungen selbst ein. Wer sie schlecht einordnet, findet sie auch schwer wieder. Solch ein Mensch ist gedankenträge. Je besser der Mensch einordnet, desto besser ist sein Denken." 
"Was geschieht mit dem Bewußtseinsvorrat, wenn der Mensch stirbt?", fragte Martin gespannt."Gar nichts", sagte O SHITA. "Alles bleibt da, wo es ist.""Und wenn der Mensch gestorben ist und kein Hirn mehr zur Verfügung hat?", fragte Martin."Das materielle Hirn ist überflüssig, wenn es keinen materiellen Körper mehr zu versorgen hat", sagte O SHITA.

  • "Die Seele denkt und nicht das Hirn!


  • Ein Toter ist vergleichbar mit einem Vollamputierten, der seinen materiellen Körper verloren hat und alles andere bleibt. (-4-)

Wir besitzen einen technischen Apparat, der uns den Austritt des Astralkörpers erleichtert. Unser Geist verläßt seinen feinstofflichen physischen Körper, geht spazieren oder besucht einen irdischen medialen Arbeitskreis, um mit einem dortigen Medium zu kommunizieren. Schließlich kehrt er wieder in seinen Körper zurück." (-5-)Martin schüttelte nur seinen Kopf, sagte aber nichts.O SHITA lächelte weise, als er sagte: "Sie sehen, Herr Berger, man denkt auch ohne Hirn. Erst wenn der Geist nicht mehr in seinen materiellen Körper zurückkehren kann und dadurch die Zufuhr der notwendigen LEBENSKRAFT für den materiellen Körper abgeschnitten wird, ist der materielle Körper tot.""Sie sagen das so, als ob es die einfachste Sache wäre", wandte Martin ein."Das ist es auch!", sagte O SHITA. "Das Sterben und der Tod sind sehr einfache Vorgänge, die für uns absolut keinen Schrecken besitzen. Man muß nur genau darüber Bescheid wissen. Wichtig ist das gute Gewissen!""Aus welchen Gründen ist man auf der Erde noch nicht dahinter gekommen?", fragte Martin."Weil es politische Machthaber gibt, die darüber wachen, daß solche Erkenntnisse nicht an die Öffentlichkeit kommen", antwortete O SHITA. Jeder verantwortliche Staatsmann denkt und handelt nach den Erkenntnissen, die er von der Wissenschaft erhält. Wenn also die Wissenschaft behauptet, daß das Bewußtsein an die Materie gebunden ist, so ist das für den Staatsmann maßgebend und angenehm. Es ist nicht seine Aufgabe, diese Behauptung nachzuprüfen. Der Irrtum ist verheerend. Was wollen die Machthaber unternehmen, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, die Menschheit mit einem schrecklichen Tode zu bedrohen? Wenn der Tod seinen Schrecken einbüßt, ist die Macht der Führer dahin. Daran besteht kein Interesse."SHINUN meldete sich zu Wort und sagte:"Wenn Sie das alles ganz genau studieren wollen, Herr Berger, dann müßten Sie noch ein paar Monate länger bei uns zu Gast sein. Doch ich befürchte, daß Sie dann nicht mehr zur Terra zurück möchten.""Das Gefühl verspüre ich jetzt schon", antwortete Martin Berger. "Die Erde ist ein merkwürdiger Planet. Man glaubt dort, einen ungeheuren Fortschritt gemacht zu haben, doch in Wirklichkeit sieht alles ganz anders aus."
SHINUN gab Martin einen Wink. Sie erhoben sich von ihren Sitzgelegenheiten und verabschiedeten sich von O SHITA. Besonders Martin bedankte sich für die interessanten Informationen. Vor der Tür sagte SHINUN:
"In etwa einer Erdstunde beginnt wieder eine Konferenz. Ruhen Sie sich so lange aus. Ich hole Sie nachher ab."

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 20:36

6.0 Was ist WAHRHEIT?


Martin ging in den Aufenthaltsraum, den er schon kannte. Er setzte sich in eine gemütliche Ecke und hing seinen Gedanken nach. Wie weit mochte er wohl von der Erde entfernt sein? - Das Mutterschiff flog absolut geräuschlos, es war nur ein ganz leichtes Vibrieren zu spüren.
Plötzlich kam MUMTASEE, die Tänzerin, in den Raum. Sie sah sich um und erblickte Martin an seinem Tisch. Sie begrüßten sich herzlich und Martin bot ihr einen Platz an seinem Tisch an. MUMTASEE dankte und setzte sich. Endlich hatte Martin Gelegenheit, sie genauer zu betrachten. Die Außerirdische verkörperte eindeutig die menschliche Rasse, war aber für irdische Begriffe ungewöhnlich schön.
"Bitte entschuldigen Sie mein schlechtes Deutsch", sagte sie, "aber auch die englische Sprache spreche ich nicht besonders gut. Doch aus Höflichkeit Ihnen gegenüber, als unseren Gast, bin ich verpflichtet, mich in Ihrer Landessprache zu unterhalten." 
"Das macht nichts", antwortete Martin. "Die Hauptsache ist doch, daß wir uns verstehen. Es können zwei Menschen zusammenkommen, die sich sprachlich nicht verständigen und trotzdem können sie sich gut verstehen.""Das stimmt", sagte MUMTASEE. "Das ist auch bei uns SANTINERN so. Dabei spielt allerdings die Telepathie eine große Rolle, denn bei der Telepathie ist jeder Empfänger sein eigener Dolmetscher. Das gilt auch, wenn man gestorben ist und in einer anderen DASEINSFORM weiterlebt. 




      • Die Telepathie ist sehr wichtig. Sie ist die URSPRACHE des Menschen. Eine SPRACHE, die jeder versteht.



Wir hatten verschiedentlich telepathische Kontakte mit Erdenmenschen. Teilweise war diese Verständigung sogar recht gut. Leider waren es nur sehr wenige Fälle. Die Erdenmenschen sind in der Telepathie noch sehr ungeübt. Überhaupt weiß die Menschheit der Erde viel zu wenig von geistigen Dingen. Infolge dieser Unkenntnis gehen den Menschen wichtige Möglichkeiten ihres Daseins verloren. Wir bedauern das sehr." 
"Welche Möglichkeiten meinen Sie?", fragte Martin. MUMTASEE fand nicht gleich die richtigen Worte. Schließlich sagte sie:"Ich meine die Zusammenarbeit zweier Welten. Sie werden mich vielleicht gar nicht verstehen. Wie soll ich es sagen? - Ich meine die Verständigung zwischen entkörperten Seelen und inkarnierten Menschen. Von diesen Möglichkeiten will man auf der Terra überhaupt nichts wissen. Man hält alles für Aberglauben oder großen Unsinn, ja auch für einen Betrug.""Da rühren Sie ein Gebiet an, von dem ich überhaupt keine Ahnung habe", gab Martin etwas kleinlaut zu."Das habe ich mir schon gedacht", sagte die Außerirdische. "Wie sollte es auch anders sein. Das ist eben der große Unterschied in unserer beider Entwicklung. Wir SANTINER haben andere, weitreichendere Erfahrungen.""Ich kann dazu nur sagen, daß wir dieses Gebiet als "okkult" bezeichnen", sagte Martin. Es dauerte eine ganze Weile, bis die Außerirdische antwortete. Dann fragte sie:"Meinen Sie mit 'okkult', daß es sich um unerforschte Phänomene handelt?""Genau das meine ich", sagte Martin. "Aber was wir auf der Erde unter 'Okkultismus' verstehen, ist nicht das Unerforschte oder im Dunkeln liegende, sondern unmöglicher, vermuteter Unsinn." Die Außerirdische erschrak und sagte:"Wie kann man so oberflächlich sein! - Es ist kaum zu fassen!"Martin schaute sie überrascht an, winkte ab und sagte: "Das ganze ist ein heikles Thema.""Was meinen Sie mit 'heikel'?", fragte die Außerirdische."Ein Thema, über das viel gelacht und gespottet wird, ohne das man genau weiß, was wirklich Wahres daran ist", sagte Martin."Verstehe", antwortete MUMTASEE. "Ich kann aber nicht begreifen, daß man diesem Thema ausweicht und gar kein Interesse dafür zeigt, obgleich es von ungeheuerer Wichtigkeit ist. Seit Tausenden von Jahren erforschen wir die Terra und haben auch andere Planeten unter die Lupe genommen. Wir tun das schon allein deswegen, weil wir daran auch unseren eigenen Entwicklungsstand messen können.
Sie können mir glauben, Herr Berger, daß wir sehr gut unterrichtet sind, was auf der Terra geschieht. Wir machen uns viele Gedanken darum. So haben wir unter anderem festgestellt, daß maßgebliche Politiker der Erde, die für das Wohl und Wehe der Völker verantwortlich sind, völlig versagen. Diese Politiker werden von zwei Seiten falsch informiert, richten sich aber trotzdem streng danach. Einmal sind sie die Opfer falsch ausgelegter Religionen und andererseits die Opfer wissenschaftlicher und philosophischer Beeinflussung. Diese Menschen sind glaubenslos, auch dann, wenn sie einer Konfession angehören. Sie sind fern von der WAHRHEIT und glauben nur an das, was menschliches Denken zustande gebracht hat. Es gibt genauso einen fanatischen Atheismus, wie es einen fanatischen Glauben gibt. Beides ist unwahr, und unobjektiv, weil der Fanatismus die WAHRHEIT nicht erkennt, sondern sie ableugnet und bekämpft." 

"Was ist WAHRHEIT?", fragte Martin gespannt. Die Außerirdische beugte sich vor und sagte mit großer Entschiedenheit und Überzeugung in ihrer Stimme: 


  • "WAHRHEIT ist, daß es einen GROSSEN PLANER gibt.


  • WAHRHEIT ist die Unsterblichkeit des Menschen, dem das fleischliche Instrument, der physische Körper, zeitweise zu seiner Persönlichkeitsentwicklung dient."

SHINUN kam in den Raum hinein und zu dem Tisch, an dem MUMTASEE und Martin saßen. Der Außerirdische machte einen ziemlich niedergeschlagenen Eindruck und sagte:
"Die Konferenz ist abgesagt worden. Man mußte sie verlegen. Ein Pilot von uns ist ums Leben gekommen. Wir haben einen Trauerfall."
SHINUN wandte sich an MUMTASEE und sagte:

"Es ist SETULA. Er bekam einen tödlichen, energetischen Schlag. Wir haben alles versucht, ihn zu retten, aber sein Körper war zu schwer geschädigt."
"Das tut mir sehr leid zu hören", sagte Martin, obgleich er SETULA nicht kannte. SHINUN schaute Martin an und sagte:"Es war kein elektrischer Schlag, sondern ein starker Gravitationsimpuls. Solche Impulse können sehr gefährlich werden, wenn sie konzentriert werden. Deshalb heißt es in der irdischen Bibel im Buch Mose: 'Und mache dem Volk ein Gehege umher und sprich zu ihnen: Hütet euch, daß ihr nicht auf den Berg steiget, noch sein Ende anrühret, denn wer den Berg anrührt, soll des Todes sterben.' Die Gravitationsenergie ist stärker als die elektrische Energie, von einem Blitz einmal abgesehen. Der Mann gehörte zu einer Diskusbesatzung. Der Diskus befindet sich in unserem Raumschiff. Das Ganze war ein rein technisches Problem.""Kommt so etwas öfter vor?", fragte Martin verwundert."Im allgemeinen äußerst selten", antwortete SHINUN. "Wir haben über die Jahrtausende hinweg durch technisches Versagen schon Raumschiffe verloren, sogar ein Mutterschiff war darunter. Dieses Raumschiff durcheilt vielleicht heute noch das Weltall. Es konnte nicht mehr gesteuert werden auch eine Ortung war in diesem Fall nicht mehr möglich. Die Besatzung ist längst im Geistigen Reich und auch das Raumschiff wird einmal von einem Stern angezogen und verglüht oder es zerstört sich selbst.""Sind solche Raumschiffe auch schon in Erdnähe verunglückt?", fragte Martin."Ja, auch das ist schon vorgekommen", sagte SHINUN. "Doch wenn solch ein Raumschiff im Bereich eines Planeten in Gefahr kommt und nicht mehr zu retten ist, vernichtet es sich in einem solchen Falle selbst.""Und wenn es sich um dieses Mutterschiff handeln würde?", fragte Martin."Wenn es nicht mehr zu retten ist, d. h. wenn keine Hilfe zu erwarten ist, so vernichtet sich auch dieses Schiff automatisch selbst, mit allem was darin ist", sagte SHINUN. In einem uns bekannten Fall wurde ein Mutterschiff zur Explosion gebracht, als es steuerungsunfähig über einem Gebiet von Nordrußland flog. Es hätte eine kleine russische Stadt restlos zerstört, wenn es nicht über unbewohntem Gebiet zur Explosion gebracht worden wäre. Die Explosion eines solchen Schiffes ist verheerend und vernichtet alles, wohin es fällt.""Was geschieht mit dem Toten?", fragte Martin."Durch den Einsatz von besonderen Strahlen, die die atomaren Bindungskräfte der Materie aufheben, löst sich der materielle Körper in seine Atome auf. Der materielle Körper wird dematerialisiert."Bleibt nichts zurück, auch keinerlei Erinnerung?", fragte Martin."Nein, kein Grab, keine Urne, nichts derartiges. Sie brauchen sich nicht zu wundern, Herr Berger, denn das macht gar nichts, denn der Verstorbene wird sich schon wieder melden", sagte SHINUN.Martin horchte auf und sagte: "Wieso wird er sich melden?" Mit einer unerschütterlichen Bestimmtheit in seiner Stimme antwortete SHINUN:"Selbstverständlich wird er sich melden, sogar schon sehr bald. Wir können jederzeit Kontakt mit ihm aufnehmen, auch wenn er entkörpert ist. Das kann man doch auf der Terra auch."Martin schüttelte den Kopf und antwortete etwas ärgerlich: "Es gibt Menschen die das zwar von sich behaupten, doch das ist purer Unsinn! Warum sagen Sie, daß man das auf der Terra auch kann? Wollen Sie mich veralbern?""Nein, nein, so ist das nicht", sagte SHINUN. "Der Fall ist viel zu ernst, um zu scherzen. Jeder Mensch ist ein Gedankeninstrument. Wir sagen dazu 'Gedankenträger'. Dieses Instrument ist mit dem physischen Körper nicht zu vergleichen. Wenn es richtig verstanden wird, so können wir mit dem Gedankenträger Kontakt aufnehmen.""Es wird sehr schwer werden, das auf der Erde glaubhaft zu machen", sagte Martin, der mittlerweile davon überzeugt war, daß man ihm die Wahrheit sagte. SHINUN lächelte und sprach:"In Ihrem heiligen Buch heißt es doch: 'Was GOTT zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden'. Das ist absolut richtig. Dies wurde durch uns so verkündet. Aber leider hat man diesen einfachen Satz nicht verstehen wollen. 




      • GOTT fügt keine Menschen zu einer Ehe zusammen. Dafür hat der Mensch seinen freien Willen bekommen.


      • Aber GOTT fügt Körper und Seele des Menschen zusammen. Das ist GOTTES GESETZ und untersteht nicht dem freien Willen des Menschen! Der Mensch soll diese Vereinigung von Körper und Seele nicht trennen, d. h.: Der Mensch soll nicht töten!"



"Ach, so ist das gemeint", rief Martin. "Aber die katholische Kirche verfolgt alle Menschen, die sich scheiden lassen wollen. Auf diese Weise hat die Kirche schon viele Menschen unglücklich gemacht.""Ja, wir wissen das", antwortete SHINUN. "Sie sehen, mein Freund, wie wichtig eine richtige Auslegung ist. Es ist wirklich höchste Zeit, daß hier gründlich Ordnung geschaffen wird. Der Unsinn feiert auf der Terra wahre Triumphe!""Man merkt das erst richtig, wenn man die WAHRHEIT kennt", sagte Martin."Ich muß gestehen, daß mich die WAHRHEIT schwer belastet. Ich kann kaum mehr schlafen, soviel muß ich über alles nachdenken.""Dann werde ich Sie jetzt auf andere Gedanken bringen," antwortete SHINUN freundlich. "Wir haben eine Art 'Kino' an Bord und ich werde es Ihnen vorführen. Wir empfangen dreidimensionale Bilder, die von einem unserer ferngesteuerten Flugobjekte aufgenommen und übertragen werden. Dieses Flugobjekt kreist derzeit über ihre Erde, Herr Berger. Die Bildübertragung ist eine Art 'Life-Sendung', wie man auf der Terra sagt. Allerdings benutzen wir ein anderes Übertragungsprinzip."
MUMTASEE verabschiedete sich von Martin und SHINUN und verließ den Aufenthaltsraum. SHINUN nickte Martin aufmunternd zu und führte seinen Gast zum Übertragungssaal.

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 20:38

7.0 Das Niveau der Terra


Der Übertragungssaal war nicht besonders groß. Etwa 50 Personen fanden auf sehr bequem aussehenden Sesseln Platz, von denen schon einige anwesend waren. Ständig kamen weitere Zuschauer hinzu. Auch SHINUN und Martin nahmen Platz. - Langsam und geräuschlos senkte sich eine Art Folie von der Decke herunter. Die Folie, die wohl eine Art Projektionsfläche war, besaß die Größe einer großen Schaufensterscheibe. Sie schimmerte weißbläulich und hatte einen Wandabstand von etwa einem Meter. SHINUN bemerkte Martins Interesse und sagte:
"Die Projektionswand ist doppelwandig und innen hohl. Der Zwischenraum ist mit einem speziellen Gas gefüllt. Wir sehen die Projektion dreidimensional und in natürlichen Farben. Sie werden es gleich sehen."Eine Durchsage ertönte in einer melodischen, aber für Martin unverständlichen Sprache. SHINUN wandte sich an seinen Gast und sagte:"Der Kommentar erfolgt leider in unserer Sprache. Ich werde aber für Sie übersetzen. Das Sendeobjekt befindet sich über den Vereinigten Staaten von Nordamerika und kann weder beobachtet noch geortet werden."Auf der Bildfläche erschien ein Batikmuster. Das dann folgende dreidimensionale Bild war so verblüffend klar und realistisch, daß Martin keinen Unterschied zwischen Projektion und Wirklichkeit feststellen konnte. Ihm war, als schaue er durch ein großes Fenster hinab auf die Erde. Sofort dachte der Journalist an diesbezügliche Experimente, die man auch schon auf der Erde machte."Selbstverständlich kann das Flugobjekt nicht direkt an den Schauplatz der Aufnahme, ohne gesichtet zu werden", erklärte SHINUN. "Es handelt sich um 'Teleaufnahmen', wie man auf der Terra sagt. Sie werden zugeben müssen, Herr Berger, daß es besser nicht mehr geht. Bedenken Sie die ungeheure Entfernung und trotzdem ist das Bild völlig störungsfrei."Martin nickte zustimmend. Er war von der phantastischen Bildübertragung völlig in Anspruch genommen. Eine derartige Qualität hatte er nicht erwartet. Die Projektion zeigte einen großen Menschenauflauf. Farbige standen der US-Nationalgarde gegenüber. Im Hintergrund sah man einige Gebäude in hellen Flammen. Der Eindruck war so realistisch, daß Martin glaubte, den brandigen Geruch der Gebäude zu spüren. Es flogen Steine und einige aufgebrachte Farbige gingen mit Knüppeln auf die Männer der US-Nationalgarde los."Solche Bilder empfangen wir sehr oft", sagte SHINUN. "Was Sie hier sehen, ist eine Bildkonserve. Gleich wird auf das 'Lifebild' umgeschaltet.Wieder erschien das Batikmuster und danach ein klares Bild vom Weltall. Ein irdisches Raumschiff raste durch das All. Es kam näher ins Bild und wurde größer und größer. SHINUN faßte Martin an der Schulter und sagte:"Da, schauen Sie! Das Raumschiff hat ein Leck. Es befindet sich in Raumnot. Wir wissen noch nicht, wie es der Besatzung geht."Martin war schockiert. Er starrte auf das große Loch im Geräteteil des Raumschiffes. Waren die Kosmonauten schon tot? Er wandte sich an SHINUN: "Kann man der Besatzung nicht helfen? - Warum greifen Sie nicht ein und retten sie, falls sie überhaupt noch zu retten ist?" SHINUN schüttelte den Kopf und sagte:"Leider ist das unmöglich. Sobald eines unserer Flugobjekte an das irdische Raumschiff herankommt, ist es verloren. Unser magnetisches Kraftfeld würde die Rakete völlig außer Kurs bringen und ihre gesamte Elektronik ausfallen lassen. Die Techniker der Terra benutzen ein völlig anderes System als wir. Wir können leider nur zuschauen, wenn wir sie nicht noch mehr gefährden wollen. Befänden sich die Raumfahrer auf dem irdischen Mond, dann gäbe es allerdings eine Möglichkeit zu ihrer Rettung."Martin dachte daran, wie klein das irdische Raumschiff im Verhältnis zu dem riesigen Mutterschiff der SANTINER war. Wie eine Sardinenbüchse gegenüber einer Badewanne, dachte er. Die Größe des außerirdischen Mutterschiffes war so enorm, daß sie jeder menschlichen Vorstellungskraft spottete. - Die Projektion wechselte wieder. Sie zeigte jetzt einen Fluß, auf dem Hunderte von Leichen herumschwammen. "Was ist denn das?", fragte Martin erschrocken."Diese Menschen wurden grausam ermordet und ins Wasser geworfen", antwortete SHINUN. "Sie sind Opfer eines politischen Wahnsinns, Opfer des Fanatismus und irrsinniger Gegensätze. Das sind die Dinge, Herr Berger, die wir nicht begreifen können, weil sie nicht zu Wesenheiten göttlicher Abstammung passen. Haben Sie eine Erklärung dafür?"Martin schüttelte sprachlos den Kopf. Er konnte darauf nicht antworten. Als er sich gefangen hatte fragte er SHINUN: "Das alles geschieht wohl am Rande eines fruchtbaren Krieges -, wahrscheinlich in Südostasien.""Wenn diese Grausamkeit 'am Rande' eines Krieges geschieht, dann sollen Sie auch das Zentrum sehen," sagte SHINUN und deutete auf die Leinwand.Das Bild wechselte und die Projektion zeigte nun ein absolutes Inferno. Die dreidimensionale Projektion zeigte die Auswirkungen eines schweren Bombenangriffes. Die Bomben schlugen in Gruppen von Zivilisten und Soldaten ein und zeigten schonungslos das ganze grausame Szenario in dreidimensionaler Art. Zu diesen Bildern war nichts mehr zu sagen. - SHINUN beobachtete Martin von der Seite. Der Außerirdische erkannte die rebellierende Seele seines irdischen Gastes und sagte mit fester Stimme:"Das, Herr Berger, ist das Niveau der Terra!"Martin hatte Tränen in seinen Augen und atmete schwer. SHINUN legte ihm seine Hand auf die Schulter und gab Martin ein Zeichen, sich zu erheben. Der Außerirdsiche führte Martin aus dem Saal hinaus und sagte:"Kommen Sie mit, Herr Berger. Wir werden jetzt noch einmal ASHTAR SHERAN aufsuchen. Mit ihm können Sie sich darüber aussprechen."

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 20:52

8.0 Vieles geht auf der Terra schief


Einige Minuten später betraten sie die Kabine von ASHTAR SHERAN. Martin hatte sich halbwegs wieder gefangen, bemerkte aber, daß seine Hände immer noch leicht zitterten. Nach der üblichen Begrüßung setzten sie sich in die bereitstehenden bequemen Sessel. Martin ließ seinen Blick durch den Raum schweifen. Wohin er auch schaute, nirgends gab es Ecken, alles war abgerundet und farblich sehr harmonisch ausgewählt. Martin atmete tief ein.
"Die Vorstellung hat Ihnen wohl nicht gefallen", eröffnete ASHTAR SHERAN das Gespräch. "Es ist ein Unterschied, ob solch ein Geschehen auf der Terra direkt betrachtet wird oder aus einer derartigen Entfernung. Kein Erdenmensch wird sich jemals vorstellen können, was irdische Kosmonauten empfinden, wenn sie vom Mond aus ihren Heimatstern betrachten. Der Abstand zum Objekt verschärft die Logik und man erkennt den Widersinn in allem, der sich auf der unglücklichen Terra abspielt.""Ja, Sie haben recht", sagte Martin. "Genau das, ist meine Empfindung. Deshalb erschütterten mich die Bilder dieses Krieges auch wesentlich mehr, als sie es aus beruflicher Sicht auf der Erde getan hätten. Natürlich lag es auch an der umfassenden Darstellung der äußerst realistischen Projektion. Eine erstaunliche Erfahrung für mich.""Sie haben einen Rassenkampf gesehen", sagte der Kommandant. "Ist es nicht unmenschlich, wenn Menschen gegen Menschen kämpfen?""Gewiß", antwortete Martin, "der Meinung bin ich auch, aber ich bin kein Amerikaner." ASHTAR SHERAN schaute seinen irdischen Gast ernst an und sagte:"Im ganzen Universum kennen wir nur Menschen. - Verschiedene Menschen gibt es nicht! Im Universum gibt es zwar verschiedene Rassen, Völker und Gruppen, so wie auf der Terra auch, doch sie befinden sich nur auf verschiedenen Entwicklungsstufen. Aber alle - ohne Ausnahme - tragen die Merkmale einer göttlichen Abstammung in sich. Nur auf der Terra ist man anderer Ansicht. Dort gibt es Menschen, die der Meinung sind, daß es Zwischenstufen gibt.""Was für 'Zwischenstufen'", fragte Martin."Auf der Erde nimmt man an, daß es unter den farbigen Rassen Menschen gibt, die noch dem Tier nahestehen. Man spricht nicht direkt darüber, aber es ist eine weitverbreitete Ansicht, hauptsächlich in der weißen Rasse. Je schwärzer, breitnasiger und flachstirniger ein farbiger Mensch ist, um so mehr wird er mit einem Affen verglichen. Diese Ansicht wird durch die irrsinnige Deszendenzlehre Darwins noch unterstützt. Darwin selbst sprach von einer Theorie, doch seine atheistischen Kollegen machten eine Lehre daraus. Die weiße Rasse fühlt sich 'weiterentwickelt' und von der Tierähnlichkeit befreit. Diese Selbstherrlichkeit der irdischen weißen Menschen führt dazu, alle farbigen Menschen als nicht ihresgleichen zu betrachten. Daraus folgen derartige Spannungen, daß die grausamsten Auseinandersetzungen heraufbeschworen werden. - Wir haben dazu unseren Konsequenzenberechner befragt. Seine Antwort lautete: Mit dieser Einstellung bereitet die weiße Rasse ihren eigenen Untergang vor.'



      • Jeder Mensch hat ein Recht, sich auf der Erde zu läutern und jeder Mensch ist verpflichtet, diese Aufgabe, die dem Menschen von GOTT gestellt ist, zu respektieren!



Wissen Sie, Herr Berger, was gegenwärtig auf Ihrer Terra geschieht?""Nein, ich bin nicht mehr auf dem Laufenden", sagte Martin wahrheitsgemäß."Auf der Terra beten derzeit Hunderte von Millionen Menschen für die gesunde Rückkehr dreier Kosmonauten, die in Raumnot geraten sind", sagte der WELTENLEHRER ernst. "Ich betone, daß sie beten! - Eine noch nie dagewesene Anteilnahme hat fast alle Menschen, ohne Unterschied in bezug auf Rasse und Religion erfaßt. Die Menschheit hält den Atem an und respektiert den Mut und die Ausdauer von drei Erdenmenschen, die sich für die ganze Menschheit und ihre Entwicklung eingesetzt und das Grauen der Raumnot auf sich genommen haben. Alle diese Hunderte von Millionen Menschen spüren die innige Verbundenheit von Mensch zu Mensch. Aber was meinen Sie, Herr Berger, wie würde die Menschheit reagieren, wenn ein rabenschwarzer Neger unter den Kosmonauten wäre? Meinen sie nicht auch, daß diese Verbundenheit sofort einen Riß bekäme?



      • Ein Zweck der irdischen Läuterung besteht darin, daß die Menschen es lernen, sich gegenseitig zu verständigen und zu verstehen.



Hunderte von Millionen sympathisieren derzeit mit drei Menschen, die sie persönlich gar nicht kennen. Sie wünschen ihnen alles Glück und bangen um ihr Leben. Warum – so frage ich Sie - können diese Hunderte von Millionen nicht die gleiche Sympathie für andere Menschen aufbringen, die sie ebenfalls persönlich nicht kennen? Alle diese unbekannten Menschen tragen doch auch ihren Teil zum Aufbau und zur Gestaltung der Terra bei. Wenn ein Mensch in Not gerät, hofft er auf die Hilfe seiner Mitmenschen. Aber wenn er nicht in Not ist, blickt er verächtlich auf jene, die morgen vielleicht seine Retter sein könnten. – Ich sage Ihnen, Herr Berger, die Erdenmenschheit ist inkonsequent. Seit Jahrtausenden geht vieles auf der Terra schief. Die derzeitige Verbundenheit mit den Kosmonauten wird bald wieder vergessen sein." -Martin nickte mit dem Kopf, sagte aber nichts."Ich muß mich nun von Ihnen verabschieden, Herr Berger", sagte der WELTENLEHRER. "Wir sehen uns in Kürze wieder."
Die beiden Besucher erhoben sich, dankten und verließen den Raum.

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 20:55

9.0 Die Konferenz


Im Konferenzsaal sahen sie sich wieder. Der große Saal strahlte wieder eine sehr feierliche Atmosphäre aus. Ein tiefer Ernst lag auf den Gesichtern der Anwesenden. ASHTAR SHERAN eröffnete die Konferenz:
"Wir sprechen heute vom Krieg. Einem Krieg, den es nur auf der Terra gibt. Ich werde erklären, warum diese Kriege immer wieder und in zunehmendem Maße geführt werden."Martin hörte interessiert zu. Der Journalist in ihm meldete sich, der die Zusammenhänge kennenlernen wollte. Martin wußte, daß diese außerirdischen Menschen große Erfahrung besaßen. Besonders was der WELTENLEHRER ASHTAR SHERAN zu sagen hatte, besaß Hand und Fuß. Seinen Worten konnte man uneingeschränkt glauben."Wir wissen, daß auf der Terra ein sehr großer Fehler gemacht wurde, zu einer Zeit, die etwa 600 Jahre nach irdischer Zeitrechnung zurückliegt", setzte der Kommandant seine Rede fort. "Durch diesen Fehler hat man der christlichen Religion auf der Erde einen vernichtenden Schlag versetzt, denn: Sie verlor ihren Sinn! Man kann auch WAHRHEITEN weglassen, was genauso schlimm ist, als wenn man Irrtümer verbreitet.
Was aber die Erdenbrüder anbetrifft, so reicht der Fehler noch viel weiter zurück. Es handelt sich um die Präexistenz, d.h. um die menschliche Existenz, die sich in vielen Vorleben spiegelt. Bekanntlich lebt jeder Mensch viele Leben in der fleischlichen Materie. Sie dient ihm zum Lernen, zur Erfahrung, zur Läuterung - eben zur Gesamtentwicklung. –

Wer das nicht begreift, dem kann ich nicht helfen. Solch ein Mensch bleibt in seiner Entwicklung stehen oder fällt sogar weit zurück.

Der Mensch der Terra hat eine nach Millionen Jahren zählende Reihe von animalen Vorstufen hinter sich gelassen. Bis zum Erscheinen des Neandertalers konnte man diese Vorstufen nicht als 'Menschen' bezeichnen. Die menschliche Seele hatte noch kein Objekt gefunden, das zu ihr paßte. Erst der Neandertaler wurde menschlich beseelt."
Hier meldete sich Martin zu Wort und sagte: "Wenn der Prophet Mose seine Belehrungen in einem außerirdischen Raumschiff erhalten hat, dann wurde er doch sicher auch darüber unterrichtet, daß Adam und Eva von Gott erschaffen wurden.""Man muß bedenken, daß Mose kein Schreibkundiger war", sagte ASHTAR SHERAN. "Mose erhielt die WELTGESETZE durch unsere Vorfahren. Aber später vernichtete Mose dieses Schrifttum in einem Wutanfall und brachte die Menschheit damit um ein elementares WISSEN. Die damaligen Priester haben dann einiges davon aufgeschrieben, so wie es ihnen Mose erzählt hat. Darunter war auch manches, was Mose gar nicht begriffen hatte.
Nun zu 'Adam und Eva': Der Mensch erschien nicht allein auf der Erde, sondern im ganzen Universum. Sobald die Entwicklung auf einem lebensfähigen Planeten so weit vorgeschritten war, daß eine Inkarnation erfolgen konnte, trat der Mensch in Erscheinung. Ein irdischer Mensch kann bereits auf einem anderen Planeten eine Präexistenz gehabt haben.




      • Die Geschichte von 'Adam und Eva' ist eine Fiktion!



Unsere Vorfahren haben Mose begreiflich machen wollen, daß die Menschen alle aus dem gleichen Stoff gebildet wurden. Sie haben ihm auch gesagt, daß das Weib aus keinem anderen Stoff, sondern aus dem gleichen Fleisch und Blut besteht, etwa so, als sei das Weib aus seiner Rippe genommen worden.
Wir haben heute allerlei Apparate, um die verschiedenen Sprachen zu studieren. Damals aber bestanden noch Schwierigkeiten in der Verständigung. Unsere Vorfahren griffen daher zu Symbolen, die aber nicht verstanden wurden.

Weil der Mensch immer wieder in Perioden zur Erde zurückkehrt, nimmt er auch stets Teil an allem, was er selbst geschaffen hat. Der Mensch machte aus dem Planeten Erde das, was er heute vorfindet. Wenn der Mensch von 'früheren Generationen' spricht, so ist er immer mit einbezogen. Alle Vorwürfe treffen ihn selbst!

Seit Jahrtausenden führt der irdische Mensch gegen seinen Nächsten Krieg. Seit Jahrtausenden betrügt der Mensch seine Mitmenschen wo er kann, versucht sie zu unterdrücken, auszubeuten, zu mißbrauchen und zu schänden. Alles das hat der Mensch selbst zu allen Zeiten verschuldet und nicht seine imaginären Vorfahren, die er für restlos ausgelöscht hält. Bei jedem Leben auf der Erde vollzieht sich die Weiterentwicklung durch Erfahrung. Es bleibt immer eine Entelechie (-6-) bestehen. Intuitive, unbewußte Fragmente der Charakteranlagen werden nicht nur von den Eltern ererbt, sondern sind teilweise schon vorhanden. Das GESETZ GLEICHES ZU GLEICHEM ist unantastbar! Ähnliches zieht sich magnetisch an.

Ein neugeborenes Kind ohne Präexistenz wäre so einfältig und unentwickelt, daß es sich in einer so hoch technisierten Welt niemals zurechtfinden würde. Nur die in Fragmenten vorhandenen unbewußten Erfahrungen auf allen Gebieten des praktischen Lebens machen ihm die Umwelt vertraut. - Man hat Negerkinder, deren Eltern noch Kannibalen waren, mit europäischen Kindern auf eine Schulbank gesetzt. Diese Kinder fanden sich ohne Unterschied im Unterricht zurecht, weil ihre Präexistenz sie dazu befähigte."
Martin horchte auf. Hier hörte er etwas, was auf keiner Universität gelehrt wurde. Es war wie ein Donnerschlag gegen den Sowjetrussischen Dialektischen Materialismus, der die Erde verpestet hat."Es ist absolut falsch", fuhr ASHTAR SHERAN mit seiner Rede fort, "wenn man behauptet, daß das Bewußtsein an die Materie gebunden sei, denn dann gäbe es keine Telepathie und ohne diese könnten wir eine derartige Raumfahrt, wie wir sie besitzen, gar nicht durchführen.
Seit Jahrtausenden ist jeder Mensch auf der Terra mit Mord und Totschlag konfrontiert worden. Entweder hat er selbst Hand angelegt seinen Bruder umzubringen oder hat es mit vorbereitet oder gebilligt. Aus diesen Gründen kommt der Mensch von diesem Läuterungsplaneten Erde nicht weg; er fällt wie ein Regentropfen immer wieder auf die Erde zurück, bis er sich vollends gewandelt hat.

Die intuitive Erinnerung an alle seine Präexistenzen belasten den irdischen Menschen so sehr, daß sein Geist damit infiziert ist. Schon bei kleinen Kindern zeigen sich Zerstörungswut, Mißgunst oder Sadismus!

Der Erdenmensch liebt bunte Uniformen, die glitzernden Orden, das Heldentum und die grausame Vernichtung vermeintlicher Gegner. Der Krieg, Herr Berger, ist keine Einmaligkeit, sondern ererbt und in seiner superlativen Scheußlichkeit ein präexistenter Wahnsinn. Der Krieg ist eine vererbte Geisteskrankheit, die zu einer Massenseuche angewachsen ist. - Der SCHÖPFER und PLANER hat die Menschheit ins Leben gerufen und der Mensch dankt es IHM mit einer unbeschreiblichen Art der Blasphemie."
Martin meldete sich wieder zu Wort und sagte: "Nehmen wir an, daß alles stimmt, was Sie sagen, trotzdem werden die Verantwortlichen der Erde ihre eigene Meinung vertreten und sagen: 'Wenn ich in einem zukünftigen Leben doch nicht weiß, wer und was ich früher war, so ist es für mich heute uninteressant, was ich in der Zukunft sein werde.'" Der WELTENLEHRER machte eine abweisende Handbewegung:"Das ist ein Irrtum, Herr Berger, denn das KAUSALGESETZ von Ursache und Wirkung bleibt immer bestehen! Die Ursache kann in einem Leben gegeben sein; doch die Wirkung kann sich in einem anderen Leben vollziehen. Hinzu kommt noch das ZWISCHENREICH, in dem sich der Geist jedes Menschen zeitweise aufhält. Alle Kriege, die sich durch die Jahrtausende hinziehen, sind noch nie zum Stillstand gekommen. Selbst in den scheinbaren Pausen der Ruhe wird an einer zukünftigen Kriegführung gearbeitet.
Kriege können weder entschuldigt, noch beschönigt werden. Jedes Lied vom Heldentum ist eine infame Lüge. Ich nenne das Ganze eine ererbte Gemeinheit, die von der Menschheit nicht durchdacht worden ist.




      • Um sich aber gegen etwaige Folgen zu versichern, hat man ein Dogma in die Welt gesetzt, nämlich, daß der MESSIAS JESUS CHRISTUS jener Prügelknabe sei, der dafür zu büßen hatte und bereitwillig alle Schuld auf sich nahm.



Das ist wahrlich eine Meisterleistung religiöser Unverschämtheit!
Jede falsche Auslegung einer Grundreligion wirkt sich wie Scheuklappen aus, die man den Verantwortlichen anlegt; sie sehen nicht die wahren Folgen, nämlich jene, die sie unbarmherzig selbst treffen und für die sie mit dem Geld des Volkes bezahlen. Es ist schwer zu sagen, ob man diese Menschen bedauern oder ob man Genugtuung empfinden soll. Die Erdenmenschheit gibt uns Rätsel auf. Wir begeben uns deshalb auf eine gewisse Distanz. Der unheilvolle Einfluß unglaubhafter Kirchenreligionen hat diese Welt total verdorben.

Wir sind entsetzt über die dauernden Vorbereitungen, die für das Völkermorden durchgeführt werden. Das KAUSALGESETZ ist der Wissenschaft gut bekannt, aber wenn es sich um den Menschenmord handelt, nimmt sie darauf keine Rücksicht. Doch die Rechnung ist unausbleiblich! Wir SANTINER können nicht begreifen, daß man Hunderte von Milliarden für einen Massenmord zur Verfügung stellt. Selbst in den Pausen zwischen den Kriegen rechnet man stets mit einem Überfall, der die ganze Welt vernichten kann.




      • Warum ist ein Mensch immer nur ein gefährlicher Feind?


      • Warum benutzt man nicht die göttliche Gnade, die Chance einer Läuterung wahrzunehmen?



Unwissende, atheistische Wissenschaftler werden durch falsche Glaubensrichtungen ermutigt, die Präexistenz der Menschen abzustreiten. Ebenso machen sie das Weiterleben nach der Entkörperung lächerlich. Im Geistigen Reich angekommen, heulen sie aber über ihr Versagen wie verhungerte Wölfe. Wir wundern uns, daß man sogar die Frechheit besitzt, uns als 'Phantasiegebilde' hinzustellen.""Ich glaube, daß man nicht genau weiß, daß außerirdische Menschen die Erde beobachten", wandte Martin ein. "Wenn heute auf der Erde außerirdische Menschen auftreten würden, so würde man sie bestimmt nicht mehr für Götter halten, wie das früher einmal war. Es liegt wohl eher daran, daß die außerirdische Technik nicht begriffen wird, weil die irdische Wissenschaft Grenzen gezogen hat, die angeblich nicht überschritten werden können. Die Forscher besitzen keinen Vergleich zum Außerirdischen." ASHTAR SHERAN nickte zustimmend und sagte:Es ist schon etwas Wahres daran, was Sie sagen. Wir sind über die Kriegsvorbereitungen und Kriegsabwehrmethoden der großen Staaten auf der Terra sehr wohl informiert. Wir kennen z.B. jede Einzelheit der 'NORAD'. Die Nordamerikanische Verteidigungslinie in Kanada hat sehr kostspielige Einrichtungen, die wir bewundern. Unsere technischen Einrichtungen von solchen Ausmaßen befassen sich dagegen nicht mit einer Kriegführung oder Verteidigung. Wir haben friedliche Aufgaben zu lösen. Auch diese hier! Wenn im Luftraum über der Terra auch nur ein Splitter von einer Granate herumfliegt, so kann dieser durch das NORAD-System geortet werden.""Wenn also ein außerirdisches Flugobjekt z. B. über Nordkanada fliegt, muß es erkannt werden und einen Alarm auslösen", antwortete Martin. "In einem Bunker, der 1.000 Meter unter der Erdoberfläche liegt, wird das Objekt erkannt, verfolgt und beobachtet. Man hat aber solche Objekte angeblich nicht mit absoluter Sicherheit beobachten und verfolgen können. Als Journalist ist mir diese Verteidigungslinie bekannt.""Auch wir kennen die NORAD", sagte der Außerirdische. "Selbst die empfindlichen elektronischen Geräte der NORAD machen uns überhaupt keine Schwierigkeiten. Keines unserer Flugobjekte, das den Einflußbereich der NORAD passiert, kann geortet werden, wenn wir es nicht wollen. Unsere - sagen wir einmal - 'elektromagnetische Schutzhülle' deren Frequenzen mit irdischen Apparaturen nicht gemessen werden können, macht jede Beobachtung unmöglich. Das ist auch der Grund, weshalb man von 'Halluzinationen' spricht, weil man sich nämlich nur auf die elektronischen Apparate verläßt. Jedes unserer Flugobjekte ist in der Lage die irdischen Kommandozentralen an der Nase herumzuführen. Wenn wir mit der Terra Krieg führen wollten, wäre selbst das NORAD-System, mit all seinen technischen Anlagen, nur ein schlechter Witz."Martin senkte den Kopf. Er gab sich geschlagen. Diese universelle Menschheit im Universum kam den 'Göttern' gleich. Sie besaß Mittel und Kräfte, die auf der Erde unbekannt waren. Martin erkannte, daß auf der Erde nicht nur einiges faul war, sondern eine ungeheuere Menge, die zu einer überaus gefährlichen Situation geführt hat. Vielleicht ließe sich einiges davon abändern und zum Guten führen, aber derartig viel zu reformieren, hielt Martin für ausgeschlossen. Ihn befiel eine regelrechte Depression, als er darüber nachdachte."Die Kriegführung ist etwas, mit dem der Mensch seit Beginn seines Lebens zu tun hat", führte der WELTENLEHRER weiter aus. "Der Krieg ist aber durchaus keine Notwendigkeit, sondern eine Befriedigung der präexistenten Kampflust, die der Mensch mit auf die Terra bringt. Diese Lust am Kämpfen ist stärker als sein Friedenswille!

  • Einen Frieden kann man nicht durch Abkommen oder Kompromisse erreichen, auch nicht durch Beschränkungen einer titanischen Rüstung, sondern nur durch eine bessere Erkenntnis auf allen geistigen Gebieten und durch Bekämpfung der im Menschen vorherrschenden Kampflust."

"Ich kann mir nicht vorstellen, daß in jedem Menschen die Kampflust vorherrscht. Ich glaube auch nicht, daß ich solche Eigenschaften besitze", warf Martin ein."Täuschen Sie sich nicht, mein Freund", sagte ASHTAR SHERAN. "Auch Sie sind von der Kampflust nicht frei. Wir wissen, daß Sie gerne zum Fußball gehen, und daß der Boxsport wahre Begeisterung in Ihnen verursacht. Auch Sie amüsieren sich überall dort, wo es Siege und Niederlagen gibt. Wenn es aber zu keiner echten Befriedigung kommt, so kämpft sogar der Mann gegen seine eigenen Frau. Der Rechtsanwalt kämpft gegen seinen Gegner und der Politiker gegen seinen Rivalen. Auf der Terra gibt es Krieg und die Aggression richtet sich gegen alles, auch im Geschäftsleben! Ich kann Ihnen nur raten, Herr Berger, setzten Sie sich im Namen des Friedens für den unerbittlichen Kampf gegen jede Art von Aggression ein. Nur so kommt Ihre Welt zum Frieden!"Jetzt meldete sich der ehrwürdige O SHUR zu Wort und sprach:"Die Erdenbrüder wissen leider zu wenig über sich selbst. Das kommt daher, weil sie nur an die Materie glauben. Für sie ist der Mensch nichts anderes als 'organisierte Materie'. Aber was ist schon menschliche Materie? Die Materie, auch wenn sie zum Menschen gehört, verfault, wenn sie ohne Leben ist. Was meinen Sie, Herr Berger, wieviel dieses Raumschiff wert ist?"Über diese Fragestellung war Martin mehr als verblüfft. Es dauerte eine ganze Weile, bis er seine Gedanken geordnet hatte und antwortete dann: "Ich habe keine Vorstellung, was ein solches Flugschiff kostet." Der Außerirdische nickte langsam mit seinem Kopf und sagte:"Sie werden sich wundern. Ein einziger Mensch, der von GOTT geschaffen wurde, ist wertvoller als dieses Raumschiff. Ich will es Ihnen erklären:



      • Im Menschen spiegelt sich das ganze Universum. In seiner Entwicklung sind Äonen verankert und summiert.


      • Seine geistigen Funktionen sind so überragend, daß sie an der Spitze allen Lebens stehen. Seine Bewußtseinsfunktionen und seine Phantasie und Schöpfertätigkeit, das alles ist viel wertvoller als dieses Raumschiff. Die Gesamtfunktionen eines Menschen können durch keine Erfindung ersetzt werden. Ein Raumschiff durcheilt zwar das All und reist von Stern zu Stern, aber der Geist des Menschen überflügelt es bei weitem.


      • Der Geist des Menschen ist unsterblich und im Kosmos so verankert, so mit GOTT verbunden und in den Kreis mit einbezogen, so daß es neben dem menschlichen Geist nichts Materielles gibt, das ihm auch nur annähernd gleichkommt.



Zum Glück kann dieses Wunderwerk der SCHÖPFUNG nicht zerstört werden!
Aber man kann ihm sein Instrument zur Läuterung nehmen, den physischen Körper, dessen sich der Geist des Menschen bedient. Dieses 'Double' besitzt Funktionen, die von keiner menschlichen Intelligenz erdacht und erschaffen werden kann. Folglich ist auch das menschliche 'Double' wesentlich wertvoller als irgendein Machwerk, das von Menschenhand gefertigt worden ist.

Sollte man auf der Terra darüber noch nie nachgedacht haben?

Man feiert und verehrt die großen Sozialisten, Reformer und Revolutionäre, man lehrt die Worte bedeutender Philosophen, aber wo hat auch nur einer dieser Menschen jemals darauf hingewiesen, wie wertvoll ein einziger Mensch ist? -

Seit Anbeginn der Erdenmenschheit verfolgt der Mensch den Menschen. Sich selbst! Man mißachtet den Mitmenschen in unglaublicher Weise, ohne Rücksicht auf seinen wirklichen Wert zu nehmen. Auch ein so hervorragender Charakter, wie er in JESUS manifestiert war, wurde nicht verschont. Man nahm keine Rücksicht. JESUS wurde angegriffen, verleugnet, verraten, verfolgt und umgebracht. IHM folgten Tausende, die sich um die Entwicklung der Menschheit ehrlich bemüht hatten.

Sagen Sie uns, Herr Berger, wie soll Ihrer Meinung nach die Erdenmenschheit von uns eingestuft werden?"
Martin hielt sich die Ohren zu. "Hören Sie auf!", brach es aus ihm heraus. Es war zuviel für seine gequälten Nerven. Noch niemals hatte jemand mit solchen Worte zu ihm gesprochen. Martin schämte sich in Grund und Boden, einem Menschengeschlecht anzugehören, das solche Fehler in seiner Entwicklung aufzuweisen hatte. Doch das Schlimmste war: Er selbst wies diese Fehler auf!
SHINUN legte dem bebenden Journalisten wohlwollend die Hand auf die Schulter. Der Außerirdische hatte Mitleid mit seinem Erdenbruder, der sichtbar litt. ASHTAR SHERAN ergriff wieder das Wort und sagte:
"Sie werden jetzt verstehen, Herr Berger, wie wichtig diese Konferenz ist. An welchem Ort sollten wir sie sonst abhalten? Zweifellos hat die Erdenmenschheit in den letzten Jahren großen Fortschritt gemacht, wissenschaftlich und technisch ist Großartiges vollbracht worden. Aber die Konzentration auf den Völkermord steht in einem krassen Widerspruch zu diesen Leistungen. Die besten Erfindungen werden in den Dienst des Tötens gestellt. Sind die irdischen Führer so schwach, um hier eine Änderung der menschlichen Verhaltensweise zu bewirken?
Für ganz verderblich halte ich die Tatsache, daß man den Begriff des 'Aberglaubens' nicht genügend differenziert. Alles, was sich nicht den Gesetzen der Materie fügt, wird pauschal zum Aberglauben gezählt. Aberglaube heißt aber: Der Glaube an etwas, was nicht wirklich existiert, sondern nur auf Einbildung beruht. Die Wissenschaft hat noch keinen guten Willen gezeigt, um den Aberglauben zu untersuchen.

Wissenschaftler sind keine Allwissenden! Sie stammen genauso von irdischen Eltern ab, die zumeist nur einfache Menschen waren. Der fortschreitende Naturalismus wendet sich gegen den Aberglauben und möchte ihn vollends beseitigen. Aber man darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten. Der Aberglaube besitzt neben vielen Irrtümern auch viele Fragmente der WAHRHEIT. Es handelt sich nicht um die 'Zahl 13' oder um den 'Schwarzen Freitag', sondern um die märchenhaften Wirklichkeiten einer UNSICHTBAREN WELT, die mit dem Bewußtsein des Menschen eng verbunden ist. Phantasie ist ein Teil der unbekannten WIRKLICHKEIT."
Der Kommandant unterbrach seine Rede. Ein Besatzungsmitglied kam herein und händigte dem Kommandanten eine Nachricht aus. Der bedankte sich bei dem Boten, las die Nachricht und sagte:"Wie ich soeben erfahre, befinden sich die irdischen Kosmonauten auf direktem Kurs zur Terra. Ich freue mich, daß das irdische Raumschiff auf dem richtigen Kurs liegt. Der Mut der Männer ist zu bewundern. Unter diesen Anforderungen hätten sie auch zusammenbrechen können."Martin meldete sich zu Wort und fragte: "Es gibt irdische Autoren, die behaupten, mit Außerirdischen auf dem Planeten Mars gewesen zu sein. Können Sie das bestätigen?" ASHTAR SHERAN lächelte und antwortete:"Ich kann verstehen, daß wir die Phantasie der Erdenmenschen anregen. Aus diesem Grunde hat man uns auch für 'Götter' gehalten. Aber was diese Autoren behaupten, ist eine Fiktion. Noch nie hat ein Erdenmensch den Mars betreten. Das auf diesem Planeten vorhandene Leben ist fast gänzlich ausgestorben. Schon aus diesem Grund ist dieser Stern für uns nicht interessant."Kurze Zeit später war die Konferenz beendet

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 20:58

10.0 Gut und Böse


Die Konferenz hatte Martin viel abverlangt. Er suchte deshalb den gemütlichen Gesellschaftsraum auf, um sich zu entspannen. Wie bestellt traf er dort mit NAMO zusammen, die schon an einem kleinen Tisch saß und ihn beobachtete. Der Journalist grüßte und die Außerirdische bot ihm einen Platz an ihrem Tisch an. Sofort legte Martin los: "Was wissen Sie über die Pädagogik?"
NAMO lächelte und sagte: "Ihr Aufenthalt in unserem Raumschiff, Herr Berger, ist nichts anderes als praktische Pädagogik. Wir schulen Sie hier zu einem wirklichen Menschen. In Ihren Betrachtungen und Beurteilungen setzten Sie bereits andere Maßstäbe als vorher. Meine Meinung ist, daß die vermittelten Maßstäbe auf Erden nicht stimmen. Dabei ist es völlig belanglos, welchen Namen die Schulungsstätte trägt. Wichtig ist, was gelehrt wird.""Sie meinen, daß der Unterricht in unseren Schulen falsch ist?", fragte Martin."Der irdische Unterricht ist unvollkommen", sagte NAMO. "Zur Heranbildung eines Menschen gehört mehr! Ein Mensch kann eine Menge Wissen in sich aufgenommen haben, deshalb ist er aber noch lange kein entwickelter Mensch, d. h. er hat sich durch das Wissen charakterlich nicht geändert.""Können Sie mir das näher erklären?", fragte Martin."Gewiß. Leider sind Sie aber noch mit Vorurteilen behaftet, Herr Berger, die das Verständnis beeinträchtigen werden. Doch ich will es gern versuchen:



      • Da ist z. B. der irdische Geschichtsunterricht: Der junge Mensch lernt auf diese Weise den Völkerhaß und die vielen Kriegsverbrechen kennen. Er nimmt Partei für sein Land und sein Volk und findet alles richtig, was sein Volk errungen hat. Alle anderen Völker werden als Feinde geschildert und wenn diese zufällig gesiegt haben, so schreien diese Ereignisse nach Vergeltung. Somit wird schon ein junger Mensch falsch programmiert. Es wird Feindschaft erzeugt und gezüchtet.


      • Gegenwärtig durchbricht eine Sexwelle alle bisherigen Schranken. Unter dem Motto 'Aufklärung' zeigt man die Unzucht in allen Variationen. Was halten sie von der 'Aufklärung', Herr Berger? Ist sie überhaupt nötig? Ich nenne es in Ihrer Sprache 'Pornographie'. Diese Bezeichnung besagt alles, nämlich unzüchtige, schamlose Schmutzliteratur, die nichts mit einer wirklich notwendigen Aufklärung zu tun hat. Die Sexwelle auf der Terra ist eine Folge unvollkommener irdischer Gesetze. Es handelt sich um einen argen Mißbrauch einer gestatteten Freiheit. Geschäftemacherei mit der Unzucht und völliges Versagen der Autorität haben dazu geführt.



Der Intelligenzmangel und die niedere Moral zeigen deutlich das irdische Niveau, für das wir keine passenden Worte finden. Das hat nichts mit einer wirklich notwendigen Aufklärung zu tun. Meine persönliche Meinung dazu ist, daß ich diese Fehlentwicklung für Freude an der Schweinerei halte. Was meinen Sie, Herr Berger, warum unsere Vorfahren Sodom und Gomorrha vernichtet haben?
Die Bezeichnung 'Aufklärung' ist nur ein Deckmantel für das Obszöne. Das irdische Land Dänemark hatte die Pornographie als erstes erlaubt. Die dortige Regierung hatte nichts dagegen einzuwenden!

Diese Entgleisung ist nur ein Teil der allgemeinen Zerrüttung des menschlichen Geistes. Den Menschen auf der schönen Terra sind die wahren Hintergründe dieser Fehlentwicklung nicht bekannt, weil sie dabei sofort an Aberglauben denken."
NAMO hatte sich sehr deutlich ausgedrückt und zeigte echte Empörung. Unmißverständlich distanzierte sie sich von der irdischen Schule. Neben ihrem enormen Wissen hatte sie aber auch etwas Vornehmes in ihrem Wesen, was Martin deutlich auffiel. "Was hat denn Aberglaube damit zu tun?", wollte Martin wissen."Sehr viel", antwortete die Außerirdische, "aber das ist nicht so einfach zu erklären. Es ist eine Tatsache, daß die Begriffe 'Gut' und 'Böse' nicht nur aus Worten bestehen. Ein Mensch ist nicht nur gut oder böse, sondern dahinter stehen zwei unvorstellbare geistige ORGANISATIONEN. Auch wir gehören einer dieser geistigen ORGANISATIONEN an, nämlich der ORGANISATION des GROSSEN PLANERS.

  • Aus den geistigen REGIONEN heraus wird der Mensch gesteuert. Der irdische Mensch ahnt nichts von dieser unsichtbaren REGIE.

Das menschliche Gehirn besteht aus zwei Teilen, von denen beide ganz verschiedene Funktionen besitzen. Auf der Terra nimmt man an, daß die eine Gehirnhälfte fast völlig lahm liegt. Doch das ist ein Irrtum! Dieser Gehirnteil wird zwar nicht zum persönlichen Denken benutzt, aber er ist hochempfindlich für den Empfang transzendenter INSPIRATIONEN.
Der Mensch der Erde glaubt, daß er alle Gedanken selbst produzierte. Das ist nicht der Fall! Über den einen noch unbekannten Teil seines Gehirns empfängt der Mensch Gefühle, Anleitungen, Befehle und viele Gedankenimpulse, die sich der zweiten Hirnhälfte mitteilen und dort durch eine Kontrolle laufen. Wenn aber diese Kontrolle nicht in Ordnung ist, wenn sie schlecht beeinfluß, vergiftet oder ungeschult ist, so empfindet der Mensch keinen Unterschied in seinem Bewußtsein. Sobald aber der Mensch erkennt, daß der transzendente Teil seines Hirns in Tätigkeit ist, spricht er von 'Inspiration', 'Innerer Stimme', von 'Gewissen' oder von 'Höheren Eingebungen'. Doch die atheistischen Psychologen sprechen von etwas ganz anderem, nämlich einer 'Bewußtseinsspaltung', von einer Krankheit, von 'Schizophrenie'.

Die gute wie auch die böse geistige ORGANISATION hat ihre Führer. Die irdischen Religionen nennen die böse Führung: Teufel, Satan, Maru oder Scheitan. Überall in der Welt, auf allen Kontinenten sind diese Namen bekannt geworden. Völlig unabhängig voneinander sind die Menschen auf diese furchtbare geistige KRAFT gestoßen. Erst die Überbetonung des Materialismus hat diese gefährliche Geistesmacht etwas in den Hintergrund gedrängt. Aber damit ist sie nicht verschwunden! Aus dem Hinterhalt heraus wird mit Hilfe der Erdenmenschheit der titanische Kampf gegen GOTT vorbereitet und weitergeführt. Daher wundert es uns nicht, daß es auf der Terra zu derartigen chaotischen Situationen kommt."
"Aber das Universum ist doch unfaßbar groß", sagte Martin. "Warum wird ein derartiger superlativer KAMPF gerade auf der Erde geführt?""Dieser KAMPF spielte sich zuvor schon seit vielen Jahrtausenden in den geistigen REGIONEN ab. Weil aber die Terra ein Läuterungsplanet ist, hat die negative ORGANISATION ihren Kampf auf die Terra ausgedehnt. Die Erdenmenschen sollen dadurch der GNADE GOTTES entzogen und um ihre Läuterung gebracht werden. Diese niederträchtige Absicht der bösen INTELLIGENZEN hat mit Unterstützung der Erdenmenschheit einen großen Erfolg zu verbuchen.""Das ist eine gute theoretische Erklärung", sagte Martin, der noch nicht ganz überzeugt war. Die Außerirdische schüttelte den Kopf und sagte:"Das ist keine Theorie, sondern absolute, reale Theologie und zugleich der Urgrund aller Kriege.""Woher wollen Sie das so genau wissen?", fragte Martin."Zwischen den materiellen Welten und den geistigen REGIONEN gibt es keine undurchdringliche Wand", sagte NAMO. "Beide REGIONEN berühren und durchdringen sich, weil die Seele des Menschen, mit ihrem geistigen Bewußtsein, den geistigen REGIONEN sehr nahe steht.
Wir SANTINER korrespondieren mit der guten ORGANISATION. Auch JESUS machte davon Gebrauch. Aus dieser transzendenten WELT erhalten wir INFORMATIONEN, die uns ständig weitergebracht haben.




      • Der Teufel ist keine harmlose Märchenfigur, sondern raffiniert genug, sich selbst zu verleugnen. Er will nicht als Feind erkannt werden. Das ist seine erprobte Taktik."



"Sie hatten den Sex angesprochen. Ist da noch etwas hinzuzufügen?", fragte Martin."O ja!", sagte NAMO. "Sex ist für die Liebenden da, weil es sich um die Fortpflanzung handelt. Sex ist eine individuelle, rein persönliche Angelegenheit zwischen zwei Geschlechtern, bei denen ein Dritter nichts mehr zu suchen hat. Folglich darf die geschlechtliche Liebe nicht profaniert werden.""Auf der Erde ist man dafür, schon kleine Kinder damit zu konfrontieren", sagte Martin."Wir wissen das", sagte die Außerirdische. "Auch wir sind für eine rechtzeitige, aber gesunde Aufklärung.



      • Auf unserem Heimatstern werden die Kinder im entsprechenden Alter über die Bedeutung der göttlichen LIEBE unterrichtet. Dann folgt eine Belehrung über die gegenseitige Achtung von Menschen zu Mensch und schließlich die hohe Achtung vor dem anderen Geschlecht, besonders vor der Frau, die ja den überwiegenden Teil der Lebenserhaltung zu tragen hat. Erst dann, wenn die Kinder das alles begriff haben, werden sie biologisch informiert. Fällt die Belehrung über die LIEBE und die Hochachtung vor den Geschlechtern weg, so bleibt nur noch eine Schweinerei übrig, denn anders kann es dann nicht mehr von Kindern verstanden werden."



Von diesen wenigen Worten war Martin sehr beeindruckt. Die Erde braucht in der Tat Vorbilder. NAMO war eines davon."Der unheimliche, negative GEIST, der nur die Zerstörung im Auge hat, kennt genau die Angriffspunkte und Schwächen eines jeden Menschen. Der Widersacher GOTTES geht einen fast mühelosen, absolut sicheren Weg, der ihn von Erfolg zu Erfolg führt.
Eine dieser Schwächen, die der Mensch zeigt, ist das Gebiet der sexuellen Liebe. Von der Prostitution über alle Perversitäten bis zur öffentlichen Pornographie hat der Negative ein leichtes Spiel, um den Menschen herabzuziehen. Menschen, denen nichts heilig ist, die weder an GOTT noch an den Teufel glauben, die keine Ahnung vom Überleben ihrer Seele haben, machen mit der in den Schmutz gezogenen Liebe die infamsten und schmutzigsten Geschäfte.

Wir SANTINER haben nichts gegen eine Natürlichkeit, auch wenn sie sexuellen Charakter hat. Aber die Pornographie hat nichts mit dieser Natürlichkeit zu tun. Die Pornographie ist eine beabsichtigte Verunreinigung der menschlichen Seele, der Moral und des gesunden Empfindens."
"Handelt es sich dabei um ein vom Staat geduldetes Verbrechen?", fragte Martin."Der Staat hat die Verantwortung für die Bildung und Erziehung seines Volkes", sagte NAMO. "Was tun die Regierungen in dieser Angelegenheit? - Aufgrund unserer Ermittlungen weiß ich, daß die Führer auf der Erde auf der Seite des NEGATIVEN stehen, also im anderen Lager.
Ein Mensch, der sich für solch eine Entstellung der LIEBE interessiert, verliert seinen guten Geschmack und erkrankt unweigerlich an dieser Teufelei. Diese Krankheit ist kaum heilbar. Sie kann bis zur völligen Impotenz führen!"
"Würden Sie sagen, daß die gegenwärtige Pornographie ein Rückschritt in die Unterentwicklung ist?", fragte Martin."Nein. Pornographie hat nichts mit Unterentwicklung zu tun", antwortete die Außerirdische. "Es ist eine wohlüberlegte Geschäftemacherei mit dem Triebleben des Menschen. Jede andere Bezeichnung soll nur von der wahren Absicht ablenken. Primitive Völker distanzieren sich von dieser Art der geschlechtlichen Bloßstellung. Für diese Menschen ist die sexuelle Liebe ein göttlicher Akt, ein Anruf an die SCHÖPFUNG, der sogar in Tempeln seinen Platz findet. Doch was tut der angeblich zivilisierte Mensch, der sich anmaßt, besser zu sein als die sogenannten unterentwickelten Wilden?



      • Die körperliche Liebe ist tabu! Was liebende Menschen tun, sollte ihr Geheimnis bleiben; denn nur allein sie selbst können es verstehen, während jeder Außenstehende nur seinen frivolen Spott damit treibt.



Eine pornographische Verhaltensweise ist das Widerwärtigste, was der Mensch mit Hilfe seiner fehlgeleiteten Intelligenz zeigen kann. Wir empfinden für diese Menschen kein Mitleid, denn sie verderben die Jugend und darüber hinaus Millionen anderer Menschen. Man bringt diese Menschen um die Läuterung, so daß sie vergeblich auf dieser schönen Terra gelebt haben.
Die Zeugung ist heilig! Sie wird aber entheiligt. Um all dieses zu verhindern und die Menschen aufzuklären, unternehmen wir lange und gefährliche Reisen. Ich kann nicht verstehen, daß man so dumm sein kann, die menschliche Zeugung derart in den Schmutz zu ziehen. Es ist ein absolutes Zeichen für die unglaubliche Verwahrlosung des menschlichen Geistes, der seinen guten Geschmack restlos eingebüßt hat. Wir SANTINER warten auf den geistigen Durchbruch auf der Terra. Es muß zu einer Neuordnung kommen. Unsere Bemühungen müssen zum Nachdenken bewegen."
"Meinen Sie nicht auch, daß diese negative Erscheinung von selbst verschwinden wird?", fragte Martin."Es kann sein, daß das Unzüchtige und Gemeine zu einem Ekel führt", meinte NAMO. "Ich bin davon überzeugt, daß diese Beispiele auf die anderen Völker wirken werden. Man wird um so schneller dahinter kommen, daß die Erdenmenschheit durch solche Entgleisungen nicht vorwärtskommen kann. Es wird in Zukunft keinen Puritanismus mehr geben, denn dazu ist die Masse sexuell zu weit aufgeklärt; aber dennoch wird man unbedingt neue Grenzen ziehen müssen. Man wird besser unterscheiden müssen, was zur notwendigen Aufklärung gehört oder was unsittlich ist. Auch die Pornographie macht keine Ausnahme, denn sie untersteht ebenfalls den GESETZEN von Ursache und Wirkung.""Wissen Sie, was eine Koedukation ist?", fragte Martin."Meinen Sie damit die Erziehung beider Geschlechter in einem gemeinsamen Unterricht?", fragte NAMO."Ja, ganz recht. Was halten Sie davon?", fragte Martin."Die Pornographie ist ein Teil dieser Koedukation", sagte die Außerirdische. "Die Geschlechter kommen außerhalb des Schulunterrichts genug zusammen. Im gemeinschaftlichen Unterricht benehmen sie sich verkrampft und unnatürlich und machen sich gegenseitig etwas vor. Die Ungehorsamkeit mit ihrem antiautoritären Verhalten, verbunden mit einem mächtigen Radau in den Klassen, ist darauf zurückzuführen. Jedes Geschlecht will zeigen, was es kann.



      • Ich behaupte, daß die Geschlechter durch einen gemeinschaftlichen Unterricht abgewertet werden. Es ist unglaublich, daß man das noch nicht erkannt hat.



Die völlige Abwertung des Menschen geschieht allein schon dadurch, daß der gegenseitige Respekt verloren geht. Es wird die Intimsphäre verletzt, wodurch das natürliche Schamgefühl schwindet. Doch das Schamgefühl ist eine sehr wichtige Eigenschaft, die der Mensch unbedingt für ein normales und gesundes Zusammenleben braucht. Ihr Menschen von der Terra habt keine Ahnung, wie wichtig dieses Schamgefühl ist. Es hängt direkt mit der gegenseitigen Achtung zusammen. Eine Frau ohne Schamgefühl kann man nicht lieben; so ist es auch umgekehrt. Wie wichtig aber die Liebe im Zusammenleben der Menschen ist, müßtet Ihr eigentlich längst wissen.""Sprechen Sie bitte weiter, diese Aspekte sind sehr interessant", sagte Martin."Die Wissenschaftler wissen, welche ungeheuren Vorgänge sich in einem weiblichen Körper abspielen", sagte NAMO "Aber wo bleibt die Ehrfurcht vor diesem grandiosen Geschehen? Meinen Sie nicht auch, daß der Zeugungsakt dazugehört? Die Wissenschaft wäre wenigstens dazu verpflichtet, auf die Heiligkeit der Zeugung hinzuweisen. Ist Ihre Wissenschaft auf der Terra schon so unglaublich verroht und abgestumpft?""Was kann man tun?", fragte der Journalist."Nur ein normales, gesundes Zusammenleben zwischen den Geschlechtern kann die Terra vor dem Untergang retten", sagte NAMO sehr ernst.



      • "Die zunehmende Entartung der jungen Generation warnt bereits vor einer schrecklichen Zukunft.


      • Die irdische Menschheit braucht bessere Führer, zu denen nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Jugendlichen mit Ehrfurcht und Vertrauen aufblicken können."



"Wenn es sich um moralische Aufrüstung handelt, reicht das Geld nicht aus", sagte Martin bitter."Das ist ein bedauerlicher Irrtum", sagte NAMO. "Man hat mir erzählt, daß allein in Ihrem Heimatland viele Milliarden für die Verteidigung bereitgestellt wurden. Was glauben sie, wieviel man für die geistige Verteidigung der Terra zur Verfügung stellen wird?""Was meinen Sie mit 'geistiger' Verteidigung", fragte Martin."Sehr einfach. Ich meine damit unsere Bemühungen hinsichtlich der Aufklärung und Belehrung. Die Erkenntnisse, die wir Ihnen vermitteln, sind ungeheuer viel wert, weil sie zu einem Frieden und zur Läuterung des Menschen beitragen sollen. Man spricht immer nur von einer 'Aufrüstung der Waffen', aber niemals von einer Aufrüstung der WAHRHEIT.""Was halten Sie von der Emanzipation?", fragte Martin neugierig."Diesen Ausdruck kenne ich nicht", sagte die Außerirdische. "Würden Sie ihn mir bitte erklären?""Ich meine damit die Gleichberechtigung der Frau", erklärte Martin. "Durch die Emanzipation wird die Frau in vieler Hinsicht dem Manne gleichgestellt. Diese Gleichberechtigung wird aber in den verschiedenen Ländern der Erde unterschiedlich gehandhabt.""Ich verstehe. Das Wort 'Gleichberechtigung' ist fehl am Platz. Ich bin dafür, daß die Frau nicht diskriminiert wird. Sie darf auf keinen Fall eine Sklavin des Mannes sein. Auch die Frau sollte beruflich reelle Aufstiegsmöglichkeiten bekommen. Das ist auch bei uns so. Was die Terra betrifft, so sollte sie auch ein Mitspracherecht in der Politik bekommen.



      • Ich bin aber dagegen, daß die Frau versucht, den Mann zu diskriminieren oder ihn in einem Wettstreit zu überbieten. An Stelle der Bezeichnung 'Gleichberechtigung' sollte es 'Soziale Angleichung' heißen. Falsch aufgefaßte Rechte führen zu einer verkehrten Lebensweise und damit zwangsweise zur Dekadenz.



Übersteigert sich die Frau, um den Mann zu übertrumpfen, so wird automatisch ihr gesamter Hormonablauf gestört. Doch der Hormonhaushalt der Frau ist das Wichtigste, was sie biologisch besitzt. Dekadenz führt immer zu negativen Erscheinungen, die nicht gleich sichtbar sind.

  • Bei allem Ehrgeiz und allem Fleiß, sollte die Frau immer danach trachten, weiblich zu bleiben.

Die Gleichsetzung der Frau verändert sie physisch derart, daß ihr Körper nicht mehr mit dem geistigen MODELL übereinstimmt. Wohin soll es führen, wenn die geschlechtlichen Unterschiede verwischt werden?""Was meinten Sie mit 'geistigem Modell'?", fragte Martin."Mein lieber Bruder von der Terra", sagte die Außerirdische, "Sie können doch auch kein Auto bauen, wenn Sie nicht Pläne und ein Modell besitzen. In der Natur ist es nicht anders. Für die gesamte SCHÖPFUNG gibt es PLÄNE und MODELLE, die zwar geistig vorliegen, aber nach denen die materielle Natur arbeitet. Das trifft auch für den Menschen zu. Diese geistigen MODELLE korrespondieren mit der DNS, d.h. mit den Erbfaktoren.



      • Aus den geistigen MODELLEN, die von GOTT entworfen und geschaffen wurden, stammen die INFORMATIONEN, die der DNS mitgeteilt werden. Die DNS-Moleküle sind nur Empfänger für diese geistigen IMPULSE. Sie richten sich streng danach -, wenn nicht der Widersacher GOTTES dazwischenfunkt. Aber der Mensch, der doch GOTTES Partner ist, bzw. sein sollte, kann sie verändern und beeinflussen."




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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 21:04

11.0 Negative Verklärung


SHINUN kam in den Raum. NAMO und Martin unterbrachen ihr Gespräch und schauten SHINUN erwartungsvoll entgegen, der auf ihren Tisch zusteuerte. SHINUN grüßte kurz und wandte sich dann an Martin und sagte:
"Ich bin gekommen, weil ich eine Vorwarnung bringe.""Ist etwas passiert?", fragte Martin besorgt und sprang auf."Nein, nein, so schnell passiert nichts. Sie fliegen mit uns sehr sicher, Herr Berger. Aber es wird sich gleich etwas verändern. Erschrecken Sie bitte nicht. Es dauert nicht lange. Auf alle Fälle kommen Sie in ihren alten Zustand zurück. Wir schalten gleich auf Antimaterie um. Sobald die Umpolung des Schiffes erfolgt ist, erreicht unser Raumschiff eine vielfache Lichtgeschwindigkeit. Ja, Herr Berger, Sie sind sehr, sehr weit von Zuhause entfernt.""Unfaßbar!", rief Martin und stemmte seine Arme in die Hüfte. "So etwas gibt es doch nur in Science Fiction-Romanen." SHINUN lächele und sagte:"Die kühnste menschliche Phantasie ist stets überholt worden. Das ist auch bei uns nicht anders. Es ist nur eine Sache der Entwicklung. Das Wort 'unmöglich' bezieht sich immer nur auf die gegenwärtigen Erkenntnisse, Mittel und Erfahrungen."Martin spürte plötzlich, wie ihm heiß wurde. Für den Bruchteil einer Sekunde verlor er die Besinnung. Er blinzelte mit den Augen und schüttelte seinen Kopf. Er wollte nicht glauben was er mit eigenen Augen sah: NAMO und SHINUN erschienen doppelt. Völlig irritiert schaute er an sich herunter, um auch sich selbst zu betrachten. Auch sein eigener Körper war etwas von ihm abgerückt. Martin verschlug es die Sprache. – Die Schwerkraft war völlig aufgehoben. Trotzdem schwebte Martin nicht. Langsam versuchte er seine Glieder zu bewegen und ein Stück zu gehen. Dies gelang ihm auch, aber er tat nur wenige Schritte. Es war ihm nicht geheuer und er hatte Angst, sich zu weit von seinem "Zwilling" zu entfernen. Nach kurzer Zeit rückten die beiden Körper wieder zu einer Einheit zusammen. Dasselbe geschah mit den beiden Außerirdischen. Das Hitzegefühl ließ rasant nach und Martin war wieder er selbst. Ein weihrauchartiger Geruch lag in der Luft. Martin wandte sich an SHINUN und sagte: "Das hat tatsächlich nicht lange gedauert. Aber es war unglaublich!" Martin setzte sich und auch SHINUN nahm Platz."Was denken Sie, Herr Berger, welche Entfernung wir während eines Lidschlages zurückgelegt haben", fragte der Außerirdische. "Sie können es sich nicht vorstellen. Es ist eine Strecke die wesentlich größer ist, als die Entfernung zwischen der Terra und ihrem Mond. Das, was Sie soeben erlebt haben, war eine Art Entkörperung, die dem wirklichen Tode sehr ähnlich ist. Ihre Seele mit dem Geistkörper machte sich selbständig, aber sie blieb trotzdem mit dem physischen Körper verbunden. Etwas Ähnliches gibt es auch auf der Terra bei den sog. 'LSD-Trips', wie es dort heißt.""Bisher hatte ich nicht geglaubt, daß es so etwas wirklich gibt", sagte Martin. "Es war der bedeutendste Anschauungsunterricht, den ich je erlebt habe. Das müßten einige unserer Wissenschaftler erleben. Ich wäre neugierig, was sie dazu sagen würden.""Vermutlich würden sie auch dafür eine faule Erklärung finden, z. B. 'Halluzination des Unterbewußtseins'", sagte SHINUN."Hier werde ich mit Gebieten vertraut gemacht, für die ich mich noch nie interessiert habe", sagte Martin, mehr zu sich selbst."Das ist ein allgemeiner Fehler, den die meisten Erdenmenschen begehen", sagte SHINUN. "Die meisten Menschen zeigen ein absolutes Desinteresse für die wichtigsten Dinge des Lebens. Und weil sie so desinteressiert sind, haben sie auch keine Ahnung davon. So erspart man sich jedes tiefere Nachdenken und jede Diskussion.""Sie hatten die LSD-Trips erwähnt", sagte Martin. "Offenbar ist Ihnen bekannt, daß man auf der Erde Rauschgifte verwendet.""Gewiß", antwortete der Außerirdische. "Wir sind darüber informiert und entsetzt. Auch diese Sünde gehört zur dämonischen Unterwanderung der Menschheit. Wer nur etwas Ahnung von der universellen, göttlichen WIRKLICHKEIT hat, der läßt dies bleiben! Es ist der schnellste Weg, um in die REGIONEN DER HÖLLE zu kommen. Auch der Alkoholgenuß gehört dazu, wenn eine bestimmte Grenze überschritten wird. Das Unbekannte, was bei einem 'Trip' – wie es auf der Terra genannt wird - in Erscheinung tritt, ist uns bekannt. Die Verknüpfung der Seele mit der Physis wird gelockert, ähnlich, wie Sie es eben hier erlebt haben. Die Seele steigt aus der Schädeldecke des physischen Körpers einfach aus. Man kann dann umherspazieren und sieht Teile einer SPHÄRE. Doch Sie können mir glauben, Herr Berger, daß solche Art SPHÄRE nicht empfehlenswert ist.""Ich hörte, daß die Eindrücke im LSD-Rausch sehr farbenprächtig sein sollen", sagte Martin."Ja, das mag sein. Aber haben Sie noch nie etwas von negativer Verklärung gehört?", fragte SHINUN seinen irdischen Gast.Martin schüttelte langsam seinen Kopf."Dann hören Sie einmal gut zu, Herr Berger, und berichten Sie es allen Menschen auf der Terra!", betonte der Außerirdische eindringlich seine Worte. "Der Widersacher des SCHÖPFERS hat mit guter Überlegung seine Werke verklärt. Seine Schöpfung ist bunt, interessant, grotesk und bizarr. Dadurch wird der Mensch getäuscht, damit er ihre gefährliche Negativität nicht gleich erkennt. Eine Orchidee z. B. kann wunderbar aussehen und berauschend duften, trotzdem kann sie tödlich wirken. –
Das sind Dinge, von denen der Erdenmensch kaum etwas weiß, und jene, die davon gehört haben, sind der Meinung, daß es sich nur um Phantastereien handelt. Aber jedes Theater hat seine Bühne und seine Kulissen. Nur der Erdenmensch dünkt sich so überaus klug, daß er es nicht mehr für nötig hält, hinter die Kulissen zu schauen. Die Weltbühnen bringen Dramen und Tragödien; aber hinter der Bühne wird vom Teufel Regie geführt. Der Teufel läßt sich vor dem Publikum nicht sehen, doch seine MACHT ist groß!

Das Negative wird verschönt. Der Teufel schmückt seine Kumpanen und Mordgefährten. Schauen sie einmal auf die Uniformen der Streitkräfte, auf die Orden. Schauen Sie auf die bunten Streifen an den Hosen und auf die Goldtressen auf den Mützen. Alles sieht wunderbar aus, aber was steckt wirklich dahinter? Schon immer haben sich die Führer und Diplomaten der Erdenmenschheit wie die Pfauen herausgeputzt. Noch heute tragen sie Schärpen und goldverbrämte Rockschöße. - Sehen Sie sich einmal unseren 'Kommandanten' an. Auch seine Uniform glänzt golden, aber da ist kein Orden, keine Schärpe, da gibt es keine Intarsien.

Besuchen Sie auf der Erde einmal ein Nachtlokal, in dem mit Rauschgift gehandelt wird. Sie werden von der Buntheit der Lampen und von den Scheinwerfern geblendet. Aber was dahinter steckt, darauf kommt es an! Alle diese Erscheinungen sind gelenkt, inspiriert und die Menschen sind die Marionetten, ohne es zu merken! Disharmonische Töne und rasante Paukerei untermalen die makabre Verklärung. - Wir SANTINER hoffen, daß dieser Teufelstanz bald ein Ende findet." 

Im Aufenthaltsraum läutete ein Glockenspiel."Wir werden gerufen", sagte SHINUN. "Es findet wieder eine Konferenz statt. Vielleicht wird es für Sie die letzte sein."

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 21:08

12.0 Das Wunder von Fatima


Dieses Mal war nur die Hälfte der Beisitzer im Konferenzsaal anwesend. ASHTAR SHERAN saß bereits an seinem gewohnten Platz. Nach der Begrüßung aller Anwesenden begann der Kommandant mit den Worten:

"Heute haben wir keine interstellare Konferenz einberufen, sondern nur eine kleine Diskussionsrunde. Wir wollen über einen sehr wichtigen Fall reden, der sich auf der Terra zugetragen hat. Unser Raumschiff steuert inzwischen Ihren Heimatplaneten an, Herr Berger. Wir setzen sie demnächst wieder in New Mexiko ab, genau an der Stelle, an der wir sie aufgenommen hatten.

Martin nickt, sagte aber nichts darauf. Zu seiner eigenen Verwunderung verspürte er keine besondere Freude darüber, die SANTINER und dieses Raumschiff verlassen zu müssen. Verwundert über seine eigene Reaktion hing er den Gedanken nach, wurde aber von den Worten des Kommandanten abgelenkt.

"Das Wunder von Fatima (-7-) ist der eindeutigste Beweis unserer außerirdischen Existenz", sagte der außerirdische Kommandant und WELTENLEHRER. "Einen besseren Beweis gibt es nicht. Aber den Kirchen ist es nicht recht, wenn ihr Marienkult richtiggestellt wird. Die Kirchenvertreter scheuen vor keiner Lüge und vor keiner Blasphemie zurück; sie verteidigen die Unwahrheit - auch dann noch, wenn sie den Irrtum bereits erkannt haben." 

"Gehen Sie dabei mit der Kirche nicht etwas zu hart ins Gericht?", warf Martin ein.

"O nein! Im Gegenteil – es ist noch viel zu milde ausgedrückt", antwortete der Kommandant sehr bestimmt. "Sehen Sie, Herr Berger, die Kirchen segnen feierlich die Glocken ein. Aber wenn es um das große Morden geht, haben sie nicht den Mut, ihre heilig geweihten Glocken zu verteidigen; sie werden herabgenommen und eingeschmolzen, um Menschen zu töten und zu verstümmeln. Das ist passiert, Herr Berger - und es ist nur ein kleines Beispiel von vielen!

Nun zu Fatima: Im Jahre 1917, irdischer Zeit, erhielten wir den Auftrag, die Erdenmenschheit vor den kommenden gefährlichen Auseinandersetzungen zu warnen. Mit einem diskusförmigen Flugobjekt brachten wir einen unserer Botschafter in die Gegend von Fatima. Er sollte in spanischer Sprache die Botschaft überbringen.

Um den außerirdischen Charakter dieser Botschaft zu wahren, suchten wir uns drei Hirtenkinder aus, deren Intellekt nicht ausreichte, um eine solche Botschaft selbst zu erfinden. Man sollte wissen, daß es sich um eine außerirdische, meinetwegen auch überirdische Überbringung handelte. Weil unser Botschafter aber langes blondes Haar trug und für irdische Begriffe von übermenschlicher Schönheit war, wurde er für die Mutter CHRISTI gehalten.

Wir stellten zu den Hirtenkindern einige Kontrakte her - und so, wie man uns früher für 'Götter' gehalten hatte, so hielt man uns auch innerhalb der katholischen Bevölkerung für eine Himmelserscheinung im Sinne ihrer Religion. Doch diese Meinung kam unserm Vorhaben sehr zu statten. Durch Levitationen wurde das Übersinnliche noch stärker betont. Weil aber das Gedächtnis der Hirtenkinder nicht besonders gut ausgeprägt war, und weil sie Angst hatten, war unsere Unterredung stets nur sehr kurz."

Der Kommandant gab SO SHIIN einen Wink und sagte:

"SO SHIIN kann uns darüber sehr genau berichten, denn er kennt den Originaltext der katholischen Kirche, die das Wunder von Fatima protokollieren ließ."

SO SHIIN blätterte in einem Buch und begann den Text zu verlesen:

"Es handelt sich um die dritte Erscheinung vom 13. Juli 1917: Eine große Menschenmenge aus der ganzen Gegend war in der Cova da Iria versammelt. Es waren ungefähr vier- bis fünftausend Personen. Plötzlich leuchtete am Himmel ein greller Blitz auf. Das Licht kam von Osten. Auf Luzias Bitte knieten die Massen nieder. Alle Anwesenden hatten eine kleine weiße Wolke wahrgenommen, die den Erscheinungsort umgab. Das Sonnenlicht war deutlich gedämpft. Diese Zeichen wiederholten sich bei jeder Erscheinung."

ASHTAR SHERAN hob seine Hand und fügte hinzu:

"Unsere Flugobjekte werden oft als eine leuchtende Scheibe oder als Kugel wahrgenommen. Das magnetische Kraftfeld erzeugt eine sehr starke Lichtaura. Außerdem verändern sich die Atome der Luft, so daß eigenartige Flocken auf die Erde herabfallen, die sich aber wieder auflösen. Jedes unserer Flugobjekte kann die Erde versengen oder auch einen Orkan auslösen. Ein heftiger Windstoß ist immer vorhanden, wenn ein Flugdiskus herabkommt."

Der WELTENLEHRER nickte SO SHIIN freundlich zu und dieser fuhr mit seiner Lesung fort:

"Über die Hirtenkinder gaben wir die Botschaft, daß wir am 13. Oktober 1917 ein 'Wunder' am Himmel zeigen würden. Da die Kinder nicht wußten, was ein Phänomen ist, ließen wir es bei einem göttlichen Wunder.

An diesem besagten Tage hatten sich bereits mindestens 70.000 Menschen versammelt, um das angekündigte Wunder zu sehen. Das Originalprotokoll berichtet darüber:

Zitat :
'Die großen Tageszeitungen hatten ihre besten Reporter geschickt. Es regnete. Die Sonne war hinter Wolken versteckt. Die Menge sang fromme Lieder. Genau um 12.00 Uhr rief Luzia aus: Da! Ich sehe sie!' Schlagartig hörte der Regen auf. Luzia rief: 'Schaut zur Sonne!' Nun sah die ungeheuere Menge ein großartiges Schauspiel. Die dichte Masse der Regenwolken stob auseinander. Die Sonne erschien wie eine silberglänzende Scheibe, die man ohne Anstrengung und Gefahr anschauen konnte. Sie begann sich wie ein Feuerrad um sich selbst zu drehen. Dabei leuchtete sie in allen Farben des Regenbogens und streute nach allen Seiten hin Lichtflämmchen und Feuergarben aus.'"  



Dies ist das Original-Protokoll des Vatikans. 70.000 Augenzeugen haben das UFO-Phänomen gesehen! Das Phänomen stimmt mit Tausenden von ähnlichen UFO-Sichtungen überein. Diese Tatsachen abzustreiten ist eine böswillige Verleumdung und Diskriminierung ohnegleichen.
Lieber Leser, bedenke, daß an diesem hochinteressanten Bericht die SANTINER mitgewirkt haben. Die SANTINER haben größtes Interesse daran, daß die WAHRHEIT über die ganze Welt verbreitet wird. In Brasilien hat sich ein weiterer Verlag bereit erklärt, die SANTINER-Botschaften in portugiesischer Sprache zu veröffentlichen.
Medialer Friedenskreis Berlin




An dieser Stelle stoppte ASHTAR SHERAN abermals die Ausführungen von SO SHIIN. Der Kommandant erhob sich und sagte:
"Das ist eine einwandfreie Beschreibung eines unserer Diskusobjekte. Die Sonne war hinter den Wolken versteckt. Niemand konnte sie sehen. Aber der Windstoß des Raumschiffes teilte die dicken Regenwolken und war von den vielen Menschen klar zu erkennen.
Die Sonne scheint nicht silbern; man kann auch nicht mit ungeschützten Augen lange in sie hineinsehen. Lichtstrahlungen in allen Regenbogenfarben sind bei der Sonne nicht üblich, aber sie sind typische Begleiterscheinung unserer Raumschiffe, wenn sie mit der Atmosphäre in Berührung kommen. Da gibt es nichts weiter zu erklären, Herr Berger."
Der Kommandant gab SO SHIIN einen Wink und dieser setzte seine Lesung fort:"Das Protokoll des Vatikans, welches von P. L. Gonzaga da Fonseca S. J., Professor am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom verfaßt wurde, berichtete weiter:
Zitat :
'Himmel und Erde, Felsen und Menschen waren nacheinander in gelbes, grünes, rotes, blaues, violettes Licht getaucht. Einige Augenblicke stand die 'Sonne' still. Dann begann sie wieder dieses licht- und farbensprühende Kreisen um sich selbst, noch herrlicher als vorher. Wiederum hielt sie inne und zum dritten Male wiederholte sich das Feuerwerk, das keine Fantasie sich vorstellen kann.
Und die 70.000 Menschen? Sie starrten außer sich, atemlos und wie gebannt zum Himmel empor. Plötzlich schien es, als ob die Sonne sich vom Firmament loslöse, in Zickzacksprüngen auf die Erde stürze. Ein ungeheuerer Schreckensschrei stieg aus der Menge auf: "Milagere! Milagere!" Alle fielen auf die Knie und in den Morast. Dann sangen sie das Credo."
Martin hatte aufmerksam zugehört. Diese Darstellung war ihm nicht ganz unbekannt. Er meldete sich zu Wort und sagte: "Soviel ich weiß, schreibt man dieses Wunder der Gottesmutter Maria zu. Aus diesem Grunde ist Fatima der größte Wallfahrtsort der Welt geworden." ASHTAR SHERAN nickte zustimmend und antwortete:"Wir haben nichts dagegen, daß es so ist. Aber die Wirklichkeit war dennoch anders. Der Bote, der auf uns aufmerksam machen sollte, hatte langes, lockiges Haar. Seine Kleidung war sehr prächtig. Er wurde von den Kindern als eine bildschöne Frau angesehen. Bei ihrer Vernehmung wurden den Kindern unter Drohungen so viele Suggestivfragen gestellt, daß aus einem SANTINER eine Muttergottes wurde. Übrigens: GOTT hat keine Mutter. GOTT ist kein Mensch!""Also war es kein religiöses Wunder?", fragte Martin."Nein, nicht in dem Sinne, wie man es auf der Terra ausgelegt hat. Aber wir handelten in einem göttlichen AUFTRAG", sagte der Kommandant."Aus Anlaß dieses großartigen Wunders hat man der 'Gottesmutter' eine Kapelle gebaut", sagte Martin. "Man hat der Figur der Maria eine Krone gestiftet, die aus kostbarem Gold gefertigt ist. Diese herrliche Krone ist etwa 1.200 Gramm schwer und enthält 950 Brillianten von 76 Karat, 1.400 Rosetten von 20 Karat, 313 Perlen und außerdem noch 2.650 kostbare Edelsteine. Als Journalist habe ich mich einmal für den Wert dieser Krone interessiert und deshalb sind mir diese Angaben noch in Erinnerung." ASHTAR SHERAN lächelte und sagte:"Eigentlich ist die Krone für uns bestimmt. Aber ich muß tatsächlich lächeln, wenn ich daran denke, daß man uns heute verspottet und als Feinde hinstellt. Mit Edelsteinen kann man sich keine göttlichen Sympathien erkaufen, auch nicht die Kirchen.
Der Stern von Bethlehem wurde auch als ein göttliches Wunder hingestellt.

Hat das den Atheismus aufgehalten?"

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 21:14

13.0 Starrsinn der Wissenschaft


"Auf Erden macht man den Fehler, daß man einen Computer mit einem menschlichen Gehirn vergleicht. Das führt zu dem Dogma, daß die Materie das Denken hervorbringt. Sehen Sie das auch so?", fragte Martin.
"So ist es", erwiderte ASHTAR SHERAN. "Aber ein Computer sortiert nur vorhandene Daten, die der Mensch ihm zuvor eingegeben hat. Ein Computer besitzt keine Phantasie und kein Gewissen, sondern rechnet mit Zahlen. Der Computer ist ein großartiges Hilfsmittel für den Menschen, doch diese Maschine besitzt kein eigenes Denken, keine Gefühle, kennt keine Verantwortung und ist unfähig, seine eigenen Fehler zu entdecken. Daran wird sich vorerst auch nichts ändern. So gut ein Computer auch sein mag, die letzte Entscheidung trifft der Mensch."Martin spürte immer deutlicher, daß man aus ihm einen anderen Menschen gemacht hatte. Doch bei diesem Gedanken war ihm nicht ganz wohl. Er erkannte, daß er von der Erdenmenschheit innerlich abgerückt war. Er fühlte sich sehr mit den SANTINERN verbunden.
Was Martin am meisten kränkte, war die Tatsache, daß es auf der Erde Wissenschaftler gab, die sich störrisch der WAHRHEIT widersetzten. Diese Wissenschaftler regierten die Welt. Es waren nicht die großen Politiker allein, denn diese richteten sich stets nach der Wissenschaft. Wenn die Wissenschaft sagt, daß eine Wasserstoff-Atombombe keine direkte Gefahr für die Erde darstellt, so geben die Politiker den Auftrag, diese Bombe zu zünden. –
Das alles ging durch Martins Hirn.
Schließlich wandte er sich an den Kommandanten und sagte: "Auch wenn ich Zeuge einer außerirdischen Raumfahrt bin und meine Erfahrungen und Erkenntnisse veröffentliche, so werden doch hunderte Wissenschaftler gegen diese Tatsache protestieren und mich für verrückt erklären."
"Das ist doch absolut nichts Neues", antwortete ASHTAR SHERAN gelassen. "Als die erste Eisenbahn gebaut wurde, protestierte die Wissenschaft auch gegen dieses Unternehmen mit der Begründung, daß die Menschen schon vom Zusehen in Ohnmacht fallen würden. Solche Beispiele gibt es genug; auch wenn die meisten Menschen auf der Terra nichts davon wissen.



      • Die irdische Wissenschaft schreitet von Irrtum zu Irrtum und es dauert oft Jahrhunderte, bis man auf die WAHRHEIT stößt, die ein Laie schon längst erkannt hatte.



Eingepauktes Wissen macht noch kein Genie!
Auch diese WAHRHEITEN hier, muß die Wissenschaft einmal anerkennen. Daran kommt sie nicht vorbei.




      • Wenn der Starrsinn der Wissenschaft nicht gebrochen werden kann, geht die Terra in Trümmer.



Selbstverständlich haben die Forscher recht, wenn sie sagen, daß selbst bei einem mit Lichtgeschwindigkeit fliegenden Raumschiff die Reise zu einem benachbarten Sonnensystem zu lange dauern würde. Aber diese Geschwindigkeitsbegrenzung gibt es nicht; sie wird nur angenommen. Das Licht hat natürlich seine Begrenzung; aber das schließt doch nicht aus, daß es nicht noch andere Geschwindigkeiten gibt.



      • Ich weiß, daß man sich auf der Terra bereits mit sogenannten Tachyonen beschäftigt, für die es keine Lichtgeschwindigkeitsgrenze gibt. Aber die Antimaterie und ihre GESETZE stellt, in Verbindung mit den materiellen Magnetkräften, alles in den Schatten."



"Hat sich der Physiker Einstein getäuscht?", fragte Martin.
"Hinsichtlich der Lichtgeschwindigkeit hatte er recht. Doch die Lichtgeschwindigkeit ist nicht absolut, weil es noch wesentlich höhere Geschwindigkeiten gibt", antwortete ASHTAR SHERAN.Für einen Moment wurde die Gesprächsrunde unterbrochen. Eine Nachricht wurde dem Kommandanten überbrachte. ASHTAR SHERAN las und wandte sich dann der Gesprächsrunde zu:"Ich erhalte soeben die Nachricht, daß die drei irdischen Raumfahrer heil und gesund auf der Terra gelandet sind. Wir freuen uns über diesen Abschluß eines gewagten Versuches."
Martin fühlte sich nach dieser Nachricht sichtlich erleichtert. Bevor er jedoch eine weitere Frage an den Kommandanten richten konnte, wurde es ihm plötzlich schwarz vor Augen. Der Journalist sackte in seinem Sessel zusammen und rührte sich nicht mehr.-

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 21:17

14.0 Götterbesuch in Indien


Als Martin Berger wieder zu sich kam, hörte er leise und verschwommen eine sanfte Stimme, die zu ihm sprach. Martin versuchte die Augen zu öffnen, was ihm nur mühsam gelang. Alles war verschwommen. Hatte er geträumt? - Undeutlich sah er, wie ihm eine Hand einen Becher reichte:
"Herr Berger! - Sind Sie wach? – Nehmen Sie bitte die Medizin, sie wird Ihnen helfen."Allmählich erkannte Martin die schönen Augen von MUMTASEE. Er nahm den Becher in seine Hand und trank langsam einen Schluck. "Was ist passiert?", fragte er die Außerirdische."Ihr Körper reagiert", sagte die Außerirdische. "Sie haben einen Kreislaufkollaps bekommen. Bei der Konferenz sind Sie beinahe aus dem Sessel gefallen. Aber keine Angst, wir bringen Sie schon wieder auf die Beine. Das Raumschiff befindet sich ja bereits auf der Rückreise zur Terra. Bald haben Sie alles hinter sich.""Sie sind ein wunderschönes Mädchen. Wissen Sie das?", fragte Martin, der seine Bewunderung für die außerirdische Frau nicht verbergen konnte. MUMTASEE antwortete nicht, sondern lächelte nur. Martin spürte, daß er sie aus irgendeinem unbekannten Grunde liebte. Aber sollte man nicht jeden Menschen aus unbekanntem Grunde lieben? Warum gab es überhaupt Feinde? Die Außerirdische schien Martins Gedanken erraten zu haben:"Sich überall Feinde zu machen, ist sehr einfach. Sich aber einen wahren Freund zu erwerben, ist viel, viel schwerer."Martin nickte mit dem Kopf und stand langsam auf. Die Außerirdische hatte recht, daran gab es keinen Zweifel. Die SANTINER waren nicht nur technisch überlegen, sondern auch geistig wesentlich ausgereifter als die irdische Menschheit. Auch MUMTASEE erhob sich und wollte sich verabschieden. Martin wehrte ab und sagte: "Bitte bleiben Sie noch eine Weile bei mir. Ich möchte noch gerne mit Ihnen sprechen." Die harmonische Ausstrahlung dieser Frau erinnerte Martin daran, daß man die SANTINER stets für Götter gehalten hatte. "Glauben Sie daran, daß der Mensch seinen Tod überlebt?", fragte er."Wenn die irdische Wissenschaft nicht so hochmütig wäre, hätte sie bereits beweisen können, daß der Mensch den Tod überlebt. Aber dazu gehört mehr Demut, die überall noch fehlt", sagte die Außerirdische."Ja, ich glaube auch, daß das Wissen um das Überleben nach dem Tode, die wirklich alles entscheidende Religion ist", sagte Martin."Auf der Terra gibt es genug absolute Beweise, nicht nur einige, sondern millionenfach, daß der Mensch seinen Tod überlebt. Auch wenn man eine so wichtige WAHRHEIT jahrtausendelang unterdrückt, verfälscht und mißdeutet, so kommt doch einmal der Zeitpunkt, wo alles dieses nicht mehr zählt; denn WAHRHEIT ist etwas, das man nicht ewig unterdrücken kann. Man glaubt auf der Terra nicht an die Unsterblichkeit und an das bewußte Überleben nach dem Tode. Man sagt statt dessen: 'Lassen Sie mich mit diesem Unsinn zufrieden.'"SHINUN kam herein, um sich nach dem Befinden seines Gastes zu erkundigen. MUMTASEE berichtete und verabschiedete sich dann von Martin Berger, der sich sehr herzlich für alles bei ihr bedankte. Dann wandte Martin sich an SHINUN und fragte: "Hatte Indien einmal etwas mit den SANTINERN zu tun oder sind dort andere Außerirdische gewesen?" SHINUN winkte ab und sagte:"Andere Außerirdische müßten schon lange vor uns auf der Erde gewesen sein", sagte SHINUN. "Solange wir uns mit der Terra befassen, hat kein anderer außerirdischer Besucher diesen Läuterungsplaneten betreten. Wir werden jetzt O SEMIO aufsuchen. Er ist ein Indienkenner. Bitte, kommen Sie!"SHINUN führte seinen Gast durch einen langen Gang. Als sie vor der Tür zu O SEMIOs Unterkunft standen, meldete SHINUN sich und seinen Gast an. Kurz darauf betraten sie den Raum. O SEMIO sah noch sehr jung aus. Seine große, vorgewölbte Stirn mit den langen Locken ließ auf Wissen schließen. O SEMIO bot seinen Besuchern an, Platz zu nehmen und SHINUN erklärte ihm, was sie wissen wollten. Dann wandte sich der Außerirdische an Martin Berger und sagte:"Vor einigen tausend Jahren war Indien ein von uns bevorzugtes Land. Wir haben es oft besucht. Selbstverständlich haben wir die indische Bevölkerung stark beeinflußt. Sie müssen wissen, Herr Berger, daß wir besonders gern solche Länder und Menschen aufsuchten, die sich bereits mit Religion befaßt hatten. Solche Menschen sind leichter zu leiten, als atheistische und ungläubige Besserwisser. Das Himalajagebiet liegt sehr hoch und ist deshalb für unsere schwierigen Landungen günstiger.
Die indische Bevölkerung hat uns - die wir aus der Höhe kamen - immer für Götter gehalten. Als sie uns herabkommen sahen, nahmen sie an, daß wir - ich spreche von unseren Vorfahren - unseren Göttersitz hoch oben auf den unerreichbaren Höhen der höchsten Berge hatten, die von keinem damaligen Menschen erreicht werden konnten. Aus diesem Grunde tauften diese Menschen das Himalajamassiv 'Thron der Götter'." 

Martin hatte interessiert zugehört. Uralte Geheimnisse fanden plötzlich ihre Erklärung. "Trugen die außerirdischen Besucher Raumanzüge und Schutzhelme?", fragte Martin. O SEMIO lächelte wohlwollend und antwortete:"Gewiß, sie trugen grüne Raumanzüge, ähnlich den heutigen. Auch trugen sie einen Helm auf ihrem Kopf. Später haben sie auf die Schutzmaske verzichtet. Das Gesicht war nur zu Beginn der Besuche durch einen Helm, ähnlich einer Taucherglocke geschützt. Die Atmosphäre in einer Höhe von 5.000 m und darüber kommt unserer Atmung sehr entgegen. Schließlich haben unsere Vorfahren eine sehr praktische Erfindung gemacht. Sie konstruierten einen kleinen Nasenfilter, den man in die Nasenöffnung steckte. Das Gerät genügte vollkommen für einen Aufenthalt von vielen Stunden.""Sehr interessant", sage Martin, "jetzt verstehe ich auch den sogenannten 'Höhenkult'"."Ja, ganz recht", sagte O SEMIO. "Je höher die Berge sind, desto besser eignen sie sich für unsere Landungen. Aus diesem Grund haben wir speziell die hohen Berge bevorzugt, z. B. auch die Anden in Peru, das Bergmassiv von Sinai und die Rocky Mountains in Nordamerika. Wir fühlen uns in sauberer, dünner Luft am wohlsten, weil sie der Luft unseres Heimatsterns ähnlich ist.""Es scheint mir, daß es vor vielen tausend Jahren einen sehr regen außerirdischen Flugverkehr auf der Erde gegeben hat", sagte Martin."Ja, das stimmt. Das kann man so sagen", betonte O SEMIO. "Wir haben uns immer bemüht, unseren Brüdern und Schwestern auf der Terra zu helfen.""Auf der Erde betrachtet man dagegen alles Außerirdische als einen potentiellen Feind", sagte Martin ärgerlich."Ja, das wissen wir", sagte O SEMIO. "Aber wessen Feinde sind wir eigentlich? Es kann sich nur um eine Clique handeln, die uns als Feinde betrachtet. Die Völker selbst sind nicht unsere Feinde. Ich wüßte auch nicht, daß wir uns jemals als Feinde benommen haben. In Wirklichkeit sind wir eine Art 'Weltraumpolizei'. Wie können wir da Feinde sein? Die Polizei ist doch ein Helfer.""Man kann den Völkern eine imaginäre Feindschaft so lange einreden, bis sie tatsächlich glauben, daß es Feinde gibt. Ich weiß definitiv, daß sich auf der Erde Völker bekämpfen, ohne sich überhaupt näher zu kennen", sagte der Journalist. 
"Schlimmer noch", sagte O SEMIO. "Die Menschen auf der Terra bekämpfen sich auch dann, wenn sie einer Rasse oder einer Nation angehören. Beispiel Deutschland: Erst waren alle einig und dann wurden sie grimmige Feinde. Es wurde eine Grenze gezogen, wie sie schlimmer kaum sein kann. Das alles nur durch entsprechende Beeinflussung.""Woher kommt es, daß man in Indien so viele Götter verehrt?", fragte Martin. "Ich denke, daß diese Menschen durch Außerirdische eine gesunde Religion erhalten hätten?"Das hängt mit dem technischen Unverständnis zusammen", erklärte O SEMIO. "Ohne eine Ausnahme waren die Erdenmenschen noch nie in der Lage, die Technik unserer Raumfahrt zu begreifen. Deshalb stellte man auch immer falsche Mutmaßungen an.



      • Was sich mit den Erfahrungen und Gesetzen der Materie nicht in Einklang bringen ließ, wurde religiös gedeutet.



Wir vertreten einen UNIVERSELLEN GLAUBEN, aber wir sind keine Götter! Ich bin fest davon überzeugt, daß es überhaupt keine Götter gibt, sondern nur einen SCHÖPFER, den wir den GROSSEN PLANER nennen. Die Bezeichnung 'Götter' gibt es nur auf der Terra. In unserem Vokabular ist dieser Begriff gar nicht enthalten."Martin überlegte einen Augenblick und sagte: "Sicher hat man die damaligen Außerirdischen deshalb für Götter angesehen, weil man ihnen aufgrund ihrer Verhaltensweise überirdische Kräfte zuschrieb. Sie waren den Menschen überlegen, so daß man nicht daran zweifelte, daß diese Götter, die vom Himmel kamen, Einfluß auf die Geschicke der Menschen nehmen konnten."O SEMIO nickte anerkennend mit dem Kopf. "Ja, das ist es. Sie haben Recht. Doch heute sind wir in den Augen der Erdenmenschen keine Götter mehr, sondern das Gegenteil – nämlich gefährliche Übermenschen, denen nicht zu trauen ist.""Haben die Inder von den Besuchern aus dem All gelernt?", wollte Martin wissen."O ja. Wir haben immer die Kulturen beeinflußt. Es lag aber nicht in unserer Absicht, einen Kult zu fördern, wie er auf der Terra entwickelt worden ist", sagte O SEMIO. Wir haben den Indern viele Geheimnisse der Magie verraten und haben sie auch in der Gedankenübertragung unterwiesen. Die Lamas in Tibet haben manche Geheimnisse aus dieser Zeit bewahrt.""Warum wurden diese erfolgreichen Verbindungen mit den Erdenmenschen eingestellt?", fragte Martin weiter. O SEMIO strich sich über sein langes, gewellter Haar und sagte langsam:"Ja, das ist so eine Sache. Als wir sahen, daß die Priester einen unnatürlichen Kult daraus machten und fanatisch wurden, haben wir uns zurückgezogen. Die Kontakte wurden eingeschränkt. Heute gibt es immer noch einige Jogis, die sich unserer Magielehren bedienen.""Was ist Magie?", fragte Martin."Magie ist eine der gewaltigsten URKRAFTQUELLEN", referierte O SEMIO.



      • "Magie ist die praktische Anwendung von Naturgesetzen, die nicht direkt zur Materie gehören, aber mit der Materie korrespondieren.



Diese ENERGIEN sind nicht zu unterschätzen! Die Schwerkraft gehört auch dazu, weil sie magisch beeinflußt werden kann. Die Levitation ist dafür ein Beispiel. Für uns ist die Levitation eine Selbstverständlichkeit. Auch die Levitation hat ihren Anteil am Götterglauben. Hinzu kommt, daß wir einen Gürtel tragen, aus dem feurige Strahlen herausschießen, die uns in helles Licht tauchen", fügte SHINUN hinzu. "Das alles war und ist für die Erdenmenschen mystisch und unbegreiflich. Um es noch einmal ganz klar zu sagen:



      • Wir sind keine Götter, aber wir sind die Vollstrecker des göttlichen WILLENS!"



Martin schluckte, sagte aber nichts. Nach einer Pause nahm O SEMIO das Gespräch wieder auf und sprach:"Indien hat eine große Rolle gespielt. Wir haben seinerzeit versucht, die sehr religiös veranlagten Menschen zu belehren. Aber wir standen einer fanatischen Primitivität gegenüber. Schließlich war es uns geglückt, die entscheidende Lehre von der unsichtbaren INTELLIGENZ zu verbreiten. Es ist sehr wichtig, daß man das Unsichtbare ebenfalls studiert. Die Lamas in Tibet hatten uns verstanden, aber von ihrer Göttervorstellung waren sie so beeinflußt, daß sie nie wieder davon loskamen.""Große Erkenntnisse sind nicht nur für einen einzelnen Menschen bestimmt, auch nicht für ein einzelnes Volk. Große Erkenntnisse gehören der gesamten Menschheit!", sagte der Journalist und wunderte sich selbst über seine eigenen Worte."So ist es", antwortete O SEMIO. "Damit ist gemeint, daß es sich nur um eine Menschheit handeln kann, die im ganzen Universum zu Hause ist. Wir SANTINER besitzen große Erkenntnisse, die für alle Menschen im Universum bestimmt sind. Darum setzen wir auch alles daran, diese Erkenntnisse von Stern zu Stern zu verbreiten.""Was für Erkenntnisse?", fragte Martin. O SEMIO schaute Martin fest in die Augen und sprach:



      • "Erstens, daß es einen bewußten, denkenden GROSSEN PLANER gibt, der das Universum kontrolliert und lenkt.


      • Zweitens, daß der Mensch mit diesem GROSSEN PLANER verwandt ist und auch sein Partner sein kann.


      • Drittens, daß der geistige Mensch unsterblich ist.


      • Viertens, daß jedem Menschen im Laufe vieler Reinkarnationen das ganze Universum zur Verfügung steht.


      • Fünftens, daß der Mensch in seiner ständigen Entwicklung alles Negative zu meiden und das Positive zu fördern hat.



Wir haben großen Einfluß auf die Religionen der Terra gehabt. Auch die buddhistische Religion hat sich viel nach unseren Lehren gerichtet. Was die 'Götter' sagten, hielt man für richtig. Doch leider haben uns die Inder falsch verstanden. Sie nahmen an, daß sie das Leiden bekämpfen müssen, auch wenn es autosuggestiv ausgeschaltet wird. Doch wir haben ganz etwas anderes damit gemeint. Unsere Belehrung sagt, daß der Mensch das Leiden bekämpfen muß, indem er keine unnötigen Leiden verursacht. Der Mensch muß mehr Verständnis für das Leiden anderer Menschen haben. Wenn der Mensch aber das Leiden an sich bekämpft, stumpft er ab. Das ist nicht in unserem Interesse. Es geht ja nicht nur um das körperliche Leiden, sondern um das geistige, das seelische Leiden. Diese Empfindungen sind viel qualvoller!""Haben Ihre Vorfahren den Völkern gelehrt, daß der Mensch bei seiner Wiederverkörperung als Mücke, Affe oder als eine Kuh zurückkehrt?", frage Martin."Nein, ganz und gar nicht", sagte O SEMIO. "Der Mensch hat solche Verkörperungen noch nie durchgemacht und er wird sie auch nie durchmachen. Die menschliche Seele steht über der Seele der Tiere. Die Tierwelt diente zur Entwicklung des physischen Körpers des Menschen, doch nur solange, wie es sich noch nicht um einen Menschen handelte. Diese Entwicklung läuft mit der Entwicklung anderer lebensfähiger Planeten parallel.



      • Eine menschliche Seele wird erst dann inkarniert, wenn der physische Körper so weit entwickelt ist, daß er eine menschliche Seele aufnehmen kann. Wie könnte je eine Mücke, ein Affe oder eine Kuh eine menschliche Seele aufnehmen? Das ist Blasphemie!"



SHINUN wandte sich an O SEMIO und sagte:"Wir müssen jetzt noch einmal zum Kommandanten. ASHTAR SEHREN will unbedingt noch einmal mit unserem Gast sprechen, bevor er uns wieder verläßt."Sie erhoben sich von ihren Plätzen.
Martin bedankte sich bei O SEMIO für die interessante Unterhaltung, die sein Wissen wiederum bereichert hatte. O SEMIO grüßte sehr höflich und sagte zum Abschied:
"Vergessen Sie bitte nicht, Herr Berger, daß der größte Kampf, den die Menschheit zu führen hat, der Kampf gegen den Irrtum und die Unwissenheit ist. Das sind die größten Feinde des Fortschrittes, der Erleuchtung und des Friedens. –
GOTT sei mit Ihnen!"

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 21:19

15.0 Es geht um unsere Erde


Noch einmal betraten SHINUN und Martin die Kabine des Kommandanten. Der Aufenthalt im Raumschiff hatte Martin sicherer gemacht und er sah in ASHTAR SHERAN bereits einen guten Freund.
"Ich möchte noch ein paar abschließende Fragen an Sie stellen, Herr Berger," begann der Kommandant das Gespräch. "Weil der Mensch mit seinem grandiosen Bewußtsein einem Computer ähnlich ist, kommt es auch immer auf die richtige Programmierung an. Wir haben den Versuch gemacht, Sie, Herr Berger, umzuprogrammieren. Eine solche Umprogrammierung ist nicht einfach, weil immer erst die falschen Daten gelöscht werden müssen. Ich glaube, daß Ihr ganzes Denken jetzt mit anderen Maßstäben arbeitet, möchte mich aber gern von diesem Erfolg überzeugen.""Gewiß, ich besitze jetzt andere Maßstäbe für meine Entscheidungen, das ist wahr. An meiner Fähigkeit des logischen Denkens hat sich nichts geändert", antwortete Martin."Nun, wir werden sehen. Es geht um den Bestand der Terra", sagte der Kommandant ernst.Dieser Hinweis machte Martin ernste Sorgen, denn er wußte nur zu genau, wie schlimm die Situation auf der Erde war. Mit einem durchdringenden Blick auf seinen irdischen Gast sagte ASHTAR SHERAN:"Ich könnte diese Fragen auch an unseren Konsequenzenrechner stellen. Aber weil ich annehme, daß Sie bei uns an Bord viel gelernt haben, stelle ich diese Frage an Sie, Herr Berger: Nun, was glauben Sie, müßte die Erdenmenschheit als nächsten Schritt unternehmen, um die Voraussetzungen für einen Weltfrieden zu schafften?"Sofort reagierten Martins Gedanken. Die Antwort stand blitzartig in seinem Bewußtsein und mußte nur noch verbal formuliert werden. "Sämtliche Religionen der Erde müssen unbedingt auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden", sagte der Journalist. "Dazu ist es unbedingt notwendig, daß ohne Rücksicht auf bestehende Dogmen und Konfessionen, alle Religionen die Reinkarnation erforschen und als wichtigsten Bestandteil des Glaubens aufnehmen und sich dazu bekennen." - Der Kommandant nickte mit seinem Kopf und sagte:"Sehr richtig, Herr Berger! Diese Antwort hätte auch unser Konsequenzenrechner nicht besser formulieren können. Eine andere Frage: Soll die irdische Wissenschaft die Freiheit genießen, alle Experimente durchzuführen, die ihr Wissen bereichern könnten?"Martin überlegte nicht lange, sondern antwortete prompt: "Nein! Die Freiheit der Forschung darf nicht dazu führen, Blasphemie zu betreiben. Mißbrauch der Natur und des Menschen ist Blasphemie und sehr gefährlich, wenn man die Folgen nicht mit Sicherheit bestimmen kann. Aber wenn man die Folgen kennt und diese negativ sind oder negative Absichten verfolgt, so handelt es sich um ein Weltverbrechen, wenn man derartige Experimente trotzdem durchführt.""Auch das ist richtig", sagte der Kommandant."Darf ich auch eine Frage stellen?", fragte Martin."Ja, natürlich, fragen Sie", sagte der Kommandant."In den westlichen Ländern der Erde legt man großen Wert auf die Demokratie. Aus diesem Grunde glaubt man, daß die Kinder zwanglos erzogen werden müssen. Das Schlagwort heißt: Antiautoritäre Erziehung. Was können Sie mir dazu sagen?""Ich glaube nicht, daß Menschen, die sich auf einem Läuterungsplaneten zum Zwecke einer Sühne und Entwicklung befinden, durch antiautoritäre Maßnahmen gebessert werden können", sagte der WELTENLEHRER. "Sicher ist jedenfalls, daß eine Autorität vorhanden sein muß; aber sie muß gerecht und stark sein. Eine Autorität, die über viele Menschen zu bestimmen hat, muß vor allem ein gutes Vorbild sein! Ebenso muß jeder Erzieher vorbildlich sein, wenn er das Recht der Autorität für sich in Anspruch nehmen will. Wer sich gehen läßt und einen schwachen Willen zeigt, hat keinen Anspruch auf Autorität.
Ich meine damit auch jene Menschen, die das Rauchen oder den Alkohol nicht lassen können, die herumschreien, um sich durchzusetzen und noch andere negative Eigenschaften besitzen. Sie haben kein Recht, andere Menschen belehren zu wollen; sie müssen sich dazu bequemen, an sich selbst zu arbeiten. Große, gute Vorbilder werden von den Völkern stets anerkannt. Wenn sie aber keine Vorbilder sind, so wird man sie als Feinde der Menschheit betrachten; das geschieht schon rein unterbewußt."
"Ich teile Ihre Ansicht vollkommen ", sagte Martin beeindruckt."Sind Sie der Meinung, Herr Berger, daß die irdischen Wissenschaftler davon wissen, daß die großen Erdbebenkatastrophen durch ihre Atomexperimente verursacht werden?", fragte ASHTAR SHERAN weiter."Ich glaube nicht, daß die meisten unserer Wissenschaftler derartige Warnungen ernst nehmen", sagte Martin. "Die Wissenschaftler und Politiker, besonders aber die Militärs, fragen nicht nach den Folgen, sondern nur nach dem Erfolg ihrer Berechnungen. Das es so ist, haben sie immer wieder bewiesen. Derartige Versuche können eine Katastrophe in sehr großen Entfernungen vom Explosionsherd auslösen."
Der Kommandant stand auf und sagte:
"Ich danke Ihnen für diese Unterredung, Herr Berger.""Ich habe Ihnen zu danken, für alles", sagte Martin. "FRIEDE ÜBER ALLE GRENZEN!""FRIEDE ÜBER ALLE GRENZEN!", sagte der außerirdische Kommandant. 
  
  
 
Nach diesen Worten verließ Martin mit SHINUN die Kabine des Kommandanten. Auf dem Weg zu Martins Kabine sagte SHINUN zu seinem irdischen Gast:"Wir müssen uns bald voneinander verabschieden, Herr Berger. Nach irdischem Zeitmaß sind Sie übermorgen wieder auf der Terra. Schlafen Sie jetzt und ruhen Sie sich aus."  

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BeitragThema: Re: Giganten im All Teil 3   2017-06-03, 21:21

16.0 Der Abschied


SHINUN führte Martin durch einen langen Gang zu den Hangars.
"Ich selbst bringe Sie zur Terra zurück, Herr Berger. Im Diskus erhalten Sie noch eine Suggestion, damit Sie alles Erlebte gut behalten."Während sie noch miteinander sprachen, kam ihnen MUMTASEE entgegen. Martin reichte ihr spontan die Hand, um sich von Ihr zu verabschieden. Doch sie grüßte nur mit dem rechten Handrücken an der Stirn. Verlegen zog Martin seine Hand zurück und mit leichtem Schmerz in seiner Seele verabschiedete er sich mit den Worten: "Leben Sie wohl! Und denken Sie einmal an mich. Vielleicht erreichen mich Ihre Gedanken, wenn Sie einen Telpathieverstärker benutzen. Ich werde bemüht sein, mich darauf zu konzentrieren." MUMTASEE lächelte und antwortete mit Worten in Ihrer Sprache:"SUL INAT IS NIT OTHEN!"Daraufhin wandte sich die Außerirdische ab und schritt ihren Weg weiter. Irritiert schaute Martin SHINUN an, der lächelte und sagte:"Übersetzt heißt der Satz: "FRIEDE ÜBER ALLE GRENZEN!"Martin schaute der Außerirdischen noch eine Weile nach, bevor sie dann den Hangar betraten. Dort erhielt der irdische Gast seine Kleidung und auch seine privaten Gegenstände zurück. Der startbereite Diskus leuchtete bereits wie ein riesiger Opal. Unglaublich, war dieser Anblick! Ein vollendetes Fahrzeug für erhabene Götter, schoß es Martin durch den Kopf. SHINUN legte Martin die Hand auf die Schulter:"Wir trennen uns jetzt, mein Freund. Ich führe Sie noch in den Raum mit der Bodenschleuse. Den Diskus steuere ich selbst nach New Mexico. Nach irdischer Zeitrechnung ist es dort 10.00 Uhr vormittags. Sie können also bereits auf der Erde Ihre Mittagsmahlzeit einnehmen. Bedenken Sie aber bitte, wenn Sie zurück sind, daß es um den Bestand der Erde geht! Sie haben ja keine Ahnung, was für eine ungeheuere Macht bereits in den Händen der irdischen Menschen liegt. Weil aber die meisten dieser Menschen innerhalb dieser Verantwortung gottlos sind und auch nicht an ein Weiterleben nach dem Tode glauben, ist diese Gefahr so groß, daß sie nicht ernst genug genommen werden kann. Wir SANTINER fliegen auch weiterhin um ihren Heimatstern. Seien Sie sich dessen immer gewiß.""Warum kann man die Mutterschiffe von der Erde aus nicht sehen?" fragte Martin."Erstens, ist die Geschwindigkeit eines Mutterschiffes so groß, daß es sich jeder optischen Beobachtung entzieht", erklärte SHINUN. "Zweitens, ist eine elektronische Radarortung auch nicht immer möglich, weil das magnetische Kraftfeld, welches das Mutterschiff umgibt, die auftreffenden Radarimpulse ablenkt, so daß sie nicht reflektiert werden.""Ich bin Ihnen allen überaus dankbar und werde Sie alle im Herzen behalten", sagte Martin ergriffen. Gern wäre er an Bord geblieben und hätte ganz auf eine Rückkehr zur Erde verzichtet. Doch er wußte um seinen AUFTRAG und so kämpfte er tapfer gegen die aufkommenden Gefühle an. "So viele Freunde hab ich noch nie gehabt. Leben Sie wohl, mein lieber Freund SHINUN und vergessen Sie bitte die arme Erde nicht", sagte Martin, der Tränen in den Augen hatte. Kommen Sie uns bitte zu Hilfe, wenn es um den Bestand der Erde geht. Millionen Menschen setzen ihre ganze Hoffnung darauf. Wir brauchen göttliche HILFE! Bitte, lassen Sie die Erdenmenschheit nicht im Stich.""Vergessen Sie bitte nicht, mein Freund, daß der Countdown für die Terra weiterläuft, sofern er nicht durch eine Änderung auf der Terra gestoppt wird", sagte SHINUN. "Wir kommen wieder. - FRIEDE ÜBER ALLE GRENZEN!"


* * * * * * * Ende * * * * * * *

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