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 Die Erschaffung der Menschenseele, und warum Satan die Menschen und die Schöpfung hasst..nach Jakob Lorber

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Elisa
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BeitragThema: Die Erschaffung der Menschenseele, und warum Satan die Menschen und die Schöpfung hasst..nach Jakob Lorber   2017-05-14, 15:47

34. Kapitel:
Ersterschaffung der Menschenseele (03.11.1872)
==============================================

   01] Mein Sohn! So manche Frage hast du an Mich gestellt, und Ich als dein Vater habe dir geantwortet, mit vielen oder wenigen Worten, je nachdem deine Frage eine größere Erklärung oder Auseinandersetzung beanspruchte.
   02] Immer noch tauchen in deinem Gemüt neue Fragen auf, wie in deinem letzten an Meinen Schreiber gerichteten Brief. Du sagst unter anderm, daß die Beantwortung dieser Frage dich besonders beruhigen würde vor deinem Hingang aus dem irdischen Leben! Hier muß Ich dich aber doch fragen, wenn du nun alles erfährst, was du wissen möchtest, was nützt es dir dann? - Nützt es dir, deinen moralischen Zustand zu erhöhen? nützt es dir, Mich und Meine Lehre besser kennen und begreifen zu lernen? kann dieses Wissen einen Einfluß auf dein Denken und Handeln in bezug auf deine Nebenmenschen haben? - Sieh, auf alle diese von Mir an dich gerichteten Fragen mußt du Mir mit Nein antworten.
   03] Was du wissen willst, ist eine Frage, um in Meine Schöpfungsgeschichte einen tieferen Blick zu werfen, und wenn du es genau betrachten willst, so wären solcher Fragen, wie die, welche du an Mich gestellt hast, noch Millionen vorhanden; denn ein jedes lebende Wesen, eine jede Pflanze, selbst das tote Gestein könnte dich zur Frage reizen: Welches war doch der erste Prozeß bei jeder Einzelerschaffung? oder was war doch zuerst vorhanden - das Ei oder das Huhn? der Same oder die Pflanze? Lauter Fragen, welche, wenn sie dir von Mir getreu und faßlich beantwortet würden, dich um kein Haarbreit weiter auf deiner geistigen Stufe bringen würden.
   04] Um dich aber doch in etwas zu befriedigen, so will Ich dir auf deine gestellten Fragen antworten, so weit du als ein geschaffenes Wesen in Meine Schöpfung einen Einblick tun kannst. Nun, so höre denn! Daß du Mich überhaupt in dieser Beziehung fragst, ist ein Zeichen, daß das wenige, was Ich euch hierüber gegeben habe, dir nicht verständlich ist; denn es ist eine leise Andeutung eines schöpferischen Aktes, welcher nicht nur allein beim Menschen, sondern bei jedem Wesen vollzogen wurde, nur mit dem Unterschied der Stufe, auf welche ein solches Wesen hingestellt wurde.
   05] Du weißt, auch die Tiere haben Seelen ; es wäre also auch das eine Frage, wie, wann und von wo ward auf Erden einem jeden Tier als Gattung bei seiner Erschaffung die Seele gegeben oder, wie die Bibel in der Mosaischen Schöpfungsgeschichte sagt, eingehaucht?! Wo kam sie her, was war ihr Ursprung?
   06] Auf diese und alle ähnliche Fragen antworte Ich das, daß bei allen geschaffenen Wesen gebundene Partikel des großen gefallenen Geistes eingekleidet wurden ; ferner, daß der große gefallene Geist selbst als ein Ableger von Mir frei in die weite Schöpfung hinausgestellt ward, wo er wie ein jedes begrenzte Ganze eine innere und eine äußere Organisation besaß, nebstbei noch als drittes einen großen Teil Meines eigenen göttlichen Lebens, welches als Funken von Mir ihn über alles grob Materielle hinaushob.
   07] Von seiner Außenseite oder ätherischen Umkleidung wurden und werden ihm tagtäglich Parzellen (Teilchen oder Partikel (lat. pars = Teil; particula = Teilchen) für die materiellen Leiber als eure Umkleidung gebundene, ihm entnommene Geister genommen und verwendet. - Von seiner Seele stammen alle geschaffenen Wesen ab in bezug auf ihr seelisches Leben, und nur sein göttliches Erbteil von Mir ward ihm gelassen, weil eben dieses es ist, welches, wie bei euch das Gewissen, ihn fortwährend anspornt, anregt, zu Mir zurückzukehren.
   08] So siehst du die Dreieinigkeit, wie Vater, Sohn und Geist-Materie, Seele und göttlicher Funke, auch in ihm konsequent vertreten, wie eben auch jedes geschaffene Wesen aus diesen drei Teilen besteht, welche in der materiellen Schöpfung, im geistigen Himmel und in Meiner Person Selbst wieder auf ähnliche Weise sich dargestellt finden.
   09] So ist also der Ursprung der Seele, wie bei euch in der Zeugung, immer das nämliche, wo auch ihr etwas von eurem geistigen Wesen abgebet, ohne doch dabei einen Mangel zu fühlen. - So ward alles Lebende in der ganzen materiellen Welt geschaffen, und wenn in der Mosaischen Schöpfungsgeschichte die Schöpfung des Menschen ausführlicher besprochen wurde, so wie in dem Werke ("Die Haushaltung Gottes" (Urgeschichte der Menschheit), offenbart an und durch Jakob Lorber), welches Ich einst Meinem früheren Schreiber gab, so hat es darin seinen Grund, weil erstens der Mensch das letzte Schöpfungsglied auf eurer Erde war, und zweitens, weil eben ihr Menschen mehr Interesse daran findet, die Entstehung eurer eigenen Rasse etwas näher zu erfahren.
   10] Wie die Eva aus dem inneren und äußeren Leibe des ersten Menschen erschaffen wurde und warum so und nicht anders, das liegt einfach darin, weil dem ersten Menschen eine Gefährtin, eine Lebensbegleiterin geschaffen wurde, welche natürlich aus dem letzten feinsten Material, welches Ich als Mein Ebenbild schaffen wollte, genommen werden mußte.
   11] So entstand das erste Weib, wie bei jeder Vermischung der Geschlechter eins aus dem andern, und dieser notwendige Prozeß, welcher bei den meisten lebenden Wesen ihren Fortbestand gründet - nur mit dem Unterschied, daß zur Erschaffung des ersten Weibes Ich eine Verfahrensart annahm, die materiell genommen das vollzog, was geistig bei der Erschaffung von Millionen anderer Kreaturen ebenfalls geschehen ist.-
   12] Dir weiter zu erklären, warum so und nicht anders, ist mit menschlichen Begriffen nicht faßbar, so wenig als wenn du von Mir eine Antwort verlangen würdest auf die Frage: Wer hat denn Mich geschaffen, oder woher ist der erste Keim, welcher Mein Wesen hervorbrachte?! -
   13] Euer Begriffsvermögen hat seine Grenzen, über welche hinaus es euch an geistigen Bildern fehlt, um gewisse Anordnungen, Raum und Zeitverhältnisse zu bemessen. Ihr habt ja ein altes Sprichwort, an welches Ich auch dich erinnern will, und das heißt: Schuster bleib beim Leisten! Dieses Sprichwort will Ich dir ins Gedächtnis rufen, und wenn Ich euch gleichwohl manchmal den kleinen Finger reiche, so verlangt nicht auch die Hand ; denn sie ist zu groß, weil in ihr die ganze Schöpfung ruht, wo euer Ich und eure Erde wie ein Infusions-Tierchen im großen Äther verschwinden muß.
   14] Du selbst bestehst ja aus Körper, Seele und Geist. Sage Mir einmal, welches von diesen dreien, die doch dir nahe genug sind, weil sie dein eigenes Ich ausmachen - welches von diesen dreien begreifst du, oder kannst du dessen Bau, dessen Organisation richtig klar durchschauen?! - Siehe, Mein lieber Sohn, Dinge ergründen zu wollen, die gerade nicht zu wirklichem Nutzen oder Fortschritt beitragen, das sind unnütze Grübeleien, die dich nicht fertiger, nicht besser machen.
   15] Du hast Mein Wort, daß neben der Seele dir noch ein göttlicher Funke innewohnt - suche diesem Funken gleich zu werden, da du geistig von Mir abstammst, wie Ich es euch Selbst kundgegeben habe.
   16] Trachte dieser Abstammung würdig zu werden, durch Denken, Reden und Handeln, wie es einem Gotteskinde geziemt, das übrige überlasse Mir! Wenn du einst in leichterer Hülle auch mit geistigen Augen Meine Schöpfung anschauen kannst, dann wirst du wieder einen weiteren Aufschluß und Sättigung für deine Neugierde haben, aber Mich und Mein Schaffen ganz verstehen zu wollen, das lasse beruhen, denn es ist solches nicht für endliche Wesen - einen unendlichen Gott und Schöpfer verstehen und begreifen zu wollen, weder hier - noch dort! Amen.



Quelle:

http://www.j-lorber.de/gm/sgeh/sgeh-034.htm

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BeitragThema: Re: Die Erschaffung der Menschenseele, und warum Satan die Menschen und die Schöpfung hasst..nach Jakob Lorber   2017-05-22, 16:30

17. Kapitel:
Satans Geständnis seiner Lügen und Bekenntnis der Bosheit seines Starrsinnes.



01] Hier stand der Satan(a) bebend auf und sprach zu dem Kisehel, der noch seinen vom Herrn ihm gereichten Stab gar fest in seiner Hand hielt:
   02] »Höre, du mein Züchtiger aus der Macht deines Gottes, der da auch ist ewig ein Zorngott über mich und mag nimmerdar aufhören, mit Seiner schrecklichen Rute mich zu schlagen!
   03] Ich habe dir ehedem in meiner schauderhaften, erschrecklichen Schutzgestalt so manches vom Herrn, dem allmächtigen Schöpfer aller Dinge, Geister und Menschen ausgesagt, was ich nun in dieser meiner dir ähnlichen Gestalt völlig als eine allerbarste Lüge widerrufe!
   04] Ich habe dir zwar wohl Wahres gesagt, - aber da ich es in mir verkehrt habe, so war es eine Lüge; denn alles, was ich vom Herrn ausgesagt habe, das habe ich nur von mir ausgesagt, und so ist nicht der Herr, sondern ich nur ganz allein der schon so ziemlich alte böse Weltenbetrüger und ein allerbarster, wennschon gerade nicht Allmacht-, so aber ein starker Großmachtspieler!
   05] Nicht der Herr, sondern ich nur habe schon gar viele Sonnengebiete zerstört, und sie wären von mir aus in ihr ewiges Nichts hinabgesunken, so der Herr Sich ihrer nicht erbarmt und sie durch Seine Machtboten auf eine solche Stelle in der Unendlichkeit hätte schaffen lassen, alldort sie neue, ruhige Bahnen gehen, welche von meinem Pesthauche nimmer erreicht werden können.
   06] Siehe, so es auf mich ankäme, da stünde wohl alle Augenblicke eine andere Schöpfung da, und es wäre für kein Wesen eines Bleibens; denn ich möchte nur erschaffen, um dann etwas zum Zerstören zu haben, und möchte allerlei reizend-schönste Menschen wohlgebildet gestalten und lebendig zeugen, um sie dann nach meiner argen Lust zu quälen und, hätte ich mich satt an ihnen gequält, sie dann auch alsbald gänzlich zu vernichten.
   07] Siehe, ich war ein Lügner allezeit, und ich möchte dich auch ums Tausendfache nun lieber anlügen, als dir die volle Wahrheit sagen; aber ich fürchte deinen Stab zu sehr, als daß ich mich getrauen möchte, dich also anzulügen von neuem!
   08] Es wird aber mit mir dennoch nicht besser darum, weil ich dir nun die Wahrheit gestand, solange mir die große Macht belassen wird, solange mir, der Materie nach, die ganze sichtbare Welt, das heißt Erde, Sonne, Mond und alle die endlos vielen Sterne als ebenfalls zahllose Sonnen, Welten und Wesen aller unendlichen Art völlig untertan bleiben müssen und ich ihr Herr sein muß.
   09] Denn solches muß ich sein, weil ich als (wie) ein geschaffener Gott bin, und ich bin nun in dieser materiellen Allheit völlig also gefangen, daß ich mich ihr ewig so lange nicht entwinden kann, bis nur ein letztes materielles Stäubchen von einer allerletztesten Welt bestehen wird, aus welchem Grunde ich auch nur auf fortwährende Vernichtung der Dinge, welche der Allmächtige erbaut, hinwirke, um meiner herrschsüchtigen Meinung nach um so eher zu meiner Alleinherrschaft zu gelangen und den Herrn der Herrlichkeit vermeintlichermaßen von Seinem ewigen Throne zu stürzen, indem Er meinen Zerstörungsplänen fort und fort entgegen ist, seitdem ich aus Ihm bin in mein überaus mächtiges und nahezu endlos großes Dasein zu dem Behufe gerufen worden, um neben Ihm wie ein zweiter Gott zu sein und zu herrschen mit Ihm, aber dennoch in aller Liebe Ihn zu lieben über alles aus aller meiner Tiefe, auf daß ich Ihm wäre, was da ein treues Weib ist dem Manne, ewig!
   10] Wahrlich, groß und herrlich war ich gestellt! Was ich nur wollte, das war auch schon da; und der Herr hinderte mich nicht in meinem Wollen und Schaffen.
   11] Aber so ich etwas Geschaffenes wieder zerstören wollte, da hinderte mich der Herr. Dadurch aber sah ich mich auch in meiner Macht gegen Gott beschränkt.
   12] Durch List wollte ich Ihn auf meine Seite bringen und machte mich so schön als möglich. Zu dem Behufe entzündete ich mich in allem meinem Lichte, um zu blenden den Herrn.
   13] Aber der Herr nahm mich in meinem Lichte plötzlich gefangen, schuf dann aus meinem Lichte die Materie und neben mir zahllose Wesenreihen gar herrlicher Art und liebte sie mehr denn mich, Sein erstgeschaffenes Weib.
   14] Da erst ging ich blind in den tollsten Grimm über und fluche nun schon ewig lange dem Herrn, der mich zwar wohl öfter schon retten wollte, aber mein Grimm ist zu groß, als daß es mir möglich wäre, mich von Ihm retten zu lassen, da Er mich nicht hat wollen herrschen lassen!
   15] Nun hat die Satana geredet und hat nicht Lüge, sondern Wahrheit ausgesagt. Darum nimm ihr, Du, Herr, die große Macht, auf daß sie Dir nicht mehr widerstreben kann, um von Dir darum stets ärger und ärger gezüchtigt zu werden!
   16] Gib mir eine neue Frist, und ich will mich zu Dir kehren binnen der Frist!
   17] Wenn mich aber meine große Eifersucht gegen Dich wieder ergrimmen machen sollte, da Du Dein Herz völlig zu den Neugeschaffenen wendest, und ich sie darum verfolgen müßte, da nimm mir aber dann gar alle Macht, und verwirf mich auf ewig, oder tue mit mir, was Du willst!
   18] Hänge mich zwischen Himmel und Erde auf, auf daß mich mein Grimm verzehren solle im Angesichte aller Deiner Herrlichkeit und aller derer, die Du liebst, und die Dich lieben dürfen und können! Dein Wille!«


Quelle:
http://www.j-lorber.de/jl/hag3/hag3-017.htm

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