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 Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin

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BeitragThema: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-13, 14:42

80. Es war einmal..!


Drei Worte sind es nur, doch sie sind wie eine Zauberformel;
 denn sie tragen die Eigenart in sich,
bei jedem Menschen sofort irgendein besonderes Empfinden auszulösen.
Selten ist dieses Empfinden gleichartig.
 Ähnlich der Wirkung der Musik.

 Genau wie die Musik finden auch
die drei Worte ihren Weg unmittelbar
zum Geist des Menschen, seinem eigentlichen „Ich“.

Natürlich nur bei denen, die den Geist nicht ganz in sich verschlossen halten, und damit das eigentliche Menschentum auf Erden hier bereits verloren.

Ein jeder Mensch aber wird bei den Worten unwillkürlich sofort an irgendein früheres Erleben zurückdenken.

Dieses steht lebendig vor ihm auf, und mit dem Bilde auch eine entsprechende Empfindung.
Sehnsuchtsvolle Weichheit bei dem Einen, wehmütiges Glück, auch stilles, unerfüllbares Verlangen.
 Bei anderen jedoch der Stolz, Zorn, Grauen oder Haß.
 Immer denkt der Mensch an etwas, das er einst erlebte, das außergewöhnlichen Eindruck auf ihn machte, das er aber auch schon längst in sich erloschen wähnte.

Doch es ist nichts in ihm erloschen,
 nichts verloren von dem, was er wirklich einst in sich erlebte.
Alles davon kann er noch sein eigen nennen,
als wirklich Erworbenes, und damit Unvergängliches.

Aber auch nur Erlebtes!
 Anderes wird nicht erstehen können bei den Worten.
Der Mensch achte einmal mit Sorgfalt und mit wachem Sinn genau darauf, dann wird er bald erkennen, was wirklich lebendig in ihm ist, und was als tot bezeichnet werden kann, als seelenlose Schale zweckloser Erinnerungen.

Zweck und Nutzen für den Menschen, unter dem wir nicht den Körper denken dürfen, hat nur das, was während seines Erdenlebens tief genug einwirkte, um auf die Seele einen Stempel aufzudrücken, der nicht vergeht, sich nicht wieder verwischen läßt.

 Nur derartige Stempel haben Einfluß auf die Bildung der Menschenseele, und damit weitergehend auch auf Förderung des Geistes zu dessen dauernden Entwickelung.

In Wirklichkeit ist also nur das erlebt und damit zu eigen gemacht, was einen derart tiefen Eindruck hinterläßt.
 Alles andere rauscht wirkungslos vorüber, oder dient höchstens als Hilfsmittel dazu, Ereignisse heranbilden zu lassen, welche fähig sind, so große Eindrücke hervorzurufen.

Wohl dem, der viel so kraftvolle Erlebnisse sein eigen nennen kann, gleichviel, ob es nun Freude oder Leid gewesen ist, die sie hervorriefen;
 denn deren Eindrücke sind einst das Wertvollste, was eine Menschenseele mit auf ihren Weg ins Jenseits nimmt. —

Reinirdisches Verstandesschaffen, wie es heute üblich ist, nützt nur bei guter Anwendung zu der Erleichterung des körperlichen Erdenseins.
 Das ist, scharf überlegt, das eigentliche Endziel eines jeden Wirkens des Verstandes!
Es gibt am letzten Ende nie ein anderes Ergebnis. Bei aller Schulweisheit, gleichviel, welches Gebiet es ist, und auch bei allem Schaffen, sei es im Staatswesen oder in der Familie, bei jedem Einzelmenschen oder bei Nationen, wie auch zuletzt bei der gesamten Menschheit.
 Alles hat sich aber leider ganz bedingungslos nur dem Verstande unterworfen und liegt damit in schweren Ketten irdischer Beschränktheit des Begriffsvermögens, was selbstverständlich unheilvolle Folgen in allem Wirken und Geschehen nach sich ziehen mußte und noch nach sich ziehen wird.

Nur eine Ausnahme gibt es darin auf dieser ganzen Erde.
 Die Ausnahme bietet uns aber nicht etwa die Kirche, wie so mancher denken wird, und wie es auch sein sollte, sondern die Kunst!
 Bei dieser spielt nun der Verstand unweigerlich die zweite Rolle.
Dort, wo aber der Verstand dabei die Oberhand gewinnt, wird Kunst sofort zum Handwerk erniedrigt, sie sinkt unmittelbar und auch ganz unbestreitbar tief herab.
 Es ist dies eine Folgerung, die in ihrer einfachen Natürlichkeit gar nicht anders möglich ist.
 Nicht eine Ausnahme kann darin nachgewiesen werden.
Dieselbe Folgerung ist aber selbstverständlich auch bei allem anderen zu ziehen!
 Gibt das den Menschen nicht zu denken?
Es muß ihm doch wie Schuppen von den Augen fallen.
Dem Denkenden und dem Vergleichenden sagt es ganz deutlich, daß er bei allem anderen,
 was der Verstand beherrscht, auch nur einen Ersatz erhalten kann, das Minderwertige!

An dieser Tatsache sollte der Mensch erkennen, welche Stelle dem Verstand von Natur aus gehört, wenn etwas Richtiges und Wertvolles erstehen soll!
Die Kunst allein ist bisher noch aus dem Wirken des lebendigen Geistes, aus der Empfindung heraus geboren.
 Sie allein hat einen natürlichen, also normalen und gesunden Ursprung und Werdegang gehabt. Der Geist äußert sich aber nicht in dem Verstande, sondern in den Empfindungen, und zeigt sich nur in dem, das man so allgemein „Gemüt“ benennt.

 Gerade das, was der auf sich so maßlos stolze Verstandesmensch von heute gern verspottet und verlacht.
Er höhnt damit das Wertvollste am Menschen, ja, ausgerechnet das, was überhaupt den Mensch zum Menschen macht!

Mit dem Verstande hat Geist nichts zu tun.
Will der Mensch endlich einmal Besserung in allem, muß er das Christuswort beachten:
An ihren Werken sollt Ihr sie erkennen!

 Die Zeit ist da, wo dies geschehen wird.
Nur Werke des Geistes tragen in sich von ihrem Ursprung her das Leben, damit Dauer und Bestand.
 Und alles andere muß in sich selbst zusammenbrechen, wenn seine Blütezeit vorüber ist.
 Sobald die Früchte dafür kommen sollen,
 wird die Hohlheit offenbar!

Seht doch nur die Geschichte an!

Allein das Werk des Geistes, also die Kunst, überdauerte die Völker, die an dem Wirken ihres in sich leblosen, kalten Verstandes schon zusammenbrachen.

 Ihr hohes, vielgerühmtes Wissen konnte ihnen davor keine Rettung bieten.
 Ägypter, Juden, Griechen, Römer gingen diesen Weg, später auch Spanier und Franzosen, jetzt die Deutschen, – doch die Werke echter Kunst haben sie alle überlebt!

 Sie werden auch nie untergehen können. Niemand aber sah die strenge Regelmäßigkeit in dem Geschehen dieser Wiederholungen.

 Kein Mensch dachte daran, die eigentliche Wurzel dieses schweren Übels zu ergründen.

Anstatt diese zu suchen und dem immer wiederkehrenden Verfalle einmal Einhalt zu gebieten, ergab man sich blindlings darein und fügte sich mit Klagen und mit Grollen diesem großen „Nichtzuändernsein“.

Jetzt trifft es nun zum Schluß die ganze Menschheit!

 Viel Elend liegt schon hinter uns,
 noch größeres steht uns bevor.

Und tiefes Weh geht durch die dichten Reihen der zum Teil schon jetzt davon Betroffenen.

Denkt an die Völker alle,
 die schon stürzen mußten,
 sobald sie in die Blütezeit gekommen waren,
 auf des Verstandes Höhepunkt.

 Die aus der Blütezeit heranwachsenden Früchte waren überall dieselben!
Unsittlichkeit, Schamlosigkeit
und Völlerei in mancherlei Gestalt,
dem unentrinnbar der Verfall und Niederbruch sich anschloß.

Die unbedingte Gleichart ist für jedermann sehr auffallend!
 Und auch ein jeder Denkende muß eine ganz bestimmte Art und Folgerichtigkeit strengster Gesetze in diesem Geschehen finden.

Eins dieser Völker nach dem anderen mußte zuletzt erkennen,
 daß ihre Größe, ihre Macht und Herrlichkeit nur scheinbar war, nur durch Gewalt und Zwang gehalten, nicht aus Gesundheit in sich selbst gefestigt.

Öffnet doch Eure Augen, anstatt zu verzagen! Schauet um Euch, lernt aus dem Gewesenen, vergleicht es mit den Botschaften, die aus dem Göttlichen schon vor Jahrtausenden zu Euch gelangten, und Ihr müßt die Wurzel des fressenden Übels finden, das ganz allein die Hemmung für den Aufstieg der gesamten Menschheit bildet.

Erst wenn das Übel gründlich ausgerottet ist,
 wird der Weg zu dem allgemeinen Aufstieg offen sein, nicht früher.

 Und dieser ist dann von Bestand,
 weil er Lebendiges des Geistes in sich tragen kann, das bisher ausgeschlossen war.


Bevor wir näher darauf eingehen, will ich erklären, was Geist ist, als einziges, wirklich Lebendiges im Menschen.
 Geist ist nicht Witz und nicht Verstand!
 Geist ist auch nicht erlerntes Wissen.
Mit Irrtum nennt man deshalb einen Menschen „geistreich“, wenn er viel studierte, las, beobachtete, und sich darüber gut zu unterhalten weiß.
Oder wenn er durch gute Einfälle und Verstandeswitz glänzt.

Geist ist etwas ganz anderes.

 Er ist eine selbständige Beschaffenheit,
aus der Welt seiner Gleichart kommend,
die anders ist als der Teil, dem die Erde und damit der Körper angehört.

Die geistige Welt liegt höher, sie bildet den oberen und leichtesten Teil der Schöpfung.

Dieser geistige Teil im Menschen trägt durch seine Beschaffenheit die Aufgabe in sich, nach dem Reingeistigen zurückzukehren, sobald sich alle stofflichen Umhüllungen von ihm gelöst haben.

 Der Drang dazu wird frei bei einem ganz bestimmten Grad der Reife, und führt ihn dann empor zu seiner Gleichart, durch deren Kraft der Anziehung gehoben
*(Vortrag Nr. 63: Ich bin die Auferstehung und das Leben, usw.!).

Geist hat mit irdischem Verstande nichts zu tun, nur mit der Eigenschaft, die man als das „Gemüt“ bezeichnet.

 Geistreich ist also gleichbedeutend mit „gemütvoll“, aber nicht verstandesvoll.

Um diesen Unterschied einmal leichter herauszufinden, benütze der Mensch nun den Satz:
 „Es war einmal!“
Sehr viele Suchende werden dadurch schon eine Klärung finden.
 Beobachten sie aufmerksam sich selbst,
 so können sie erkennen, was alles in dem bisherigen Erdenleben ihrer Seele nützte, oder was dazu diente, ihnen lediglich das Durchkommen und ihre Arbeit in der irdischen Umgebung zu erleichtern.

 Was also nicht nur irdische, sondern auch jenseitige Werte hat, und was allein für Erdenzwecke dient, fürs Jenseits aber wertlos bleibt.

 Das eine kann er mit hinübernehmen,
 das andere jedoch läßt er bei dem Abscheiden zurück als nur hierher gehörend,
 da es ihm weiterhin nichts nützen kann.
 Was er zurückläßt, ist aber nur Werkzeug für das irdische Geschehen, Hilfsmittel für die Erdenzeit, sonst nichts.

Wird nun ein Werkzeug nicht als solches nur benützt, sondern viel höher eingestellt,
 so kann es selbstverständlich dieser Höhe nicht genügen, es ist am falschen Platze, bringt naturgemäß damit auch Mängel vieler Art, die mit der Zeit ganz unheilvolle Folgen nach sich ziehen.
Zu diesen Werkzeugen gehört als oberstes der irdische Verstand, der als Erzeugnis des menschlichen Gehirnes die Beschränkung in sich tragen muß, der alles Körperlich-Grobstoffliche durch seine eigene Beschaffenheit stets unterworfen bleibt.

Und anders als der Ursprung kann auch das Erzeugnis nicht sein. Dieses bleibt immer an die Art des Ursprunges gebunden.
 Ebenso die Werke, die durch das Erzeugnis erstehen.

Das ergibt für den Verstand naturgemäß das engste, nur irdische Begriffsvermögen, dicht an Raum und Zeit gebunden.

 Da er von der an sich toten Grobstofflichkeit stammt, welche kein eigenes Leben in sich trägt, ist auch er ohne lebendige Kraft.
 Dieser Umstand setzt sich selbstverständlich ebenfalls in allem Wirken des Verstandes fort, dem es dadurch unmöglich bleibt, in seine Werke auch Lebendiges zu legen.

In diesem unabbiegbaren natürlichen Geschehen liegt der Schlüssel zu den trüben Vorgängen während des Menschenseins auf dieser kleinen Erde.
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-13, 14:53

Wir müssen endlich unterscheiden lernen zwischen Geist und dem Verstande, dem lebendigen Kerne des Menschen, und seinem Werkzeuge!

 Wird dieses Werkzeug über den lebenden Kern gesetzt, wie es bisher geschah, ergibt es Ungesundes, das den Todeskeim schon beim Erstehen in sich tragen muß, und das Lebendige, das Höchste, Wertvollste, wird damit eingeschnürt, gebunden, abgeschnitten von seiner notwendigen Tätigkeit, bis er im unausbleiblichen Zusammensturz des toten Baues unfertig frei emporsteigt aus den Trümmern.

Stellen wir uns nun anstatt „Es war einmal“ die Frage vor:
„Wie war es in früherer Zeit?“

Wie anders ist die Wirkung.
Man bemerkt sofort den großen Unterschied.

 Die erste Frage spricht zu der Empfindung, die mit dem Geiste in Verbindung steht.
 Die zweite Frage aber wendet sich an den Verstand.
Ganz andere Bilder tauchen dabei auf.

Sie sind von vornherein beengt, kalt, ohne Lebenswärme, weil der Verstand nichts anderes zu geben hat.

Der Menschheit größte Schuld aber ist es von Anfang an, daß sie diesen Verstand, der doch nur Lückenhaftes ohne Leben schaffen kann, auf einen hohen Sockel setzte und förmlich anbetend umtanzte.
 Man gab ihm einen Platz, der nur dem Geiste vorbehalten werden durfte.

Dieses Beginnen steht in allem gegen die Bestimmungen des Schöpfers, und somit gegen die Natur, da diese ja in dem Geschehen der Natur verankert liegen.

 Deshalb kann auch nichts zu einem wahren Ziele führen, sondern es muß alles scheitern an dem Punkte, wo die Ernte einzusetzen hat.

 Es ist nicht anders möglich, sondern ein natürliches, vorauszusetzendes Geschehen.

Nur in der reinen Technik ist es anders,
 in jeder Industrie.
 Diese ist durch Verstand auf großer Höhe angelangt, und wird in Zukunft noch viel weiter kommen!

 Die Tatsache dient jedoch als Beweis der Wahrheit meiner Ausführungen.
Technik ist und bleibt in allen Dingen immer nur rein irdisch, tot.

Da der Verstand nun ebenfalls zu allem irdischen gehört, vermag er sich in Technik glänzend zu entfalten, wirklich Großes zu verrichten.

 Er steht darin am rechten Platze, in seiner wirklichen Aufgabe!
 Doch dort, wo auch „Lebendiges“, also rein Menschliches mit in Betracht gezogen werden muß, reicht der Verstand in seiner Art nicht aus, und muß deshalb versagen, sobald er nicht dabei geführt wird durch den Geist!

 Denn nur der Geist ist Leben.
Erfolg in einer ganz bestimmten Art kann immer nur die Tätigkeit der Gleichart bringen.

 Niemals wird irdischer Verstand deshalb im Geiste wirken können!
 Aus diesem Grunde wurde es schweres Vergehen dieser Menschheit, daß sie den Verstand über das Leben setzte.
Der Mensch wendete damit seine Aufgabe entgegen der schöpferischen, also ganz natürlichen Bestimmung um, stellte sie sozusagen auf den Kopf, indem er dem an zweiter und nur irdischer Stelle kommenden Verstande den obersten Platz einräumte, der dem lebendigen Geiste gehört.

 Dadurch ist es wiederum ganz natürlich, daß er nunmehr gezwungen ist, von unten nach oben mühsam zu suchen, wobei der darüber gestellte Verstand mit seinem begrenzten Begriffsvermögen jeden weiteren Ausblick verhindert, anstatt durch den Geist von oben herab schauen zu können.

Will er erwachen, so ist er gezwungen,
vorher erst die „Lichter umzustellen“.

 Was jetzt oben ist, den Verstand, an seinen ihm von Natur aus gegebenen Platz zu setzen, und den Geist wieder an oberste Stelle zu bringen.

 Diese notwendige Umstellung ist für den heutigen Menschen nicht mehr so leicht.


Die damalige umstellende Handlung der Menschen, die sich so einschneidend gegen den Schöpferwillen,
 also gegen die Naturgesetze richtete,
 war der eigentliche „Sündenfall“,
dessen Folgen an Furchtbarkeit nichts zu wünschen übrig lassen; denn er wuchs sich dann zur „Erbsünde“ aus,
weil die Erhebung des Verstandes zum Alleinherrscher auch wieder die natürliche Folge nach sich zog,
 daß die so einseitige Pflege und Betätigung mit der Zeit auch das Gehirn einseitig stärkte,
so daß nur der Teil, der die Arbeit des Verstandes zu verrichten hat, heranwuchs, und der andere verkümmern mußte.

Dadurch vermag sich dieser durch Vernachlässigung verkümmerte Teil heute nur noch als unzuverlässiges Traumgehirn zu betätigen, das auch dabei noch unter dem kraftvollen Einflusse des sogenannten Tagesgehirnes steht, das den Verstand betätigt.
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-13, 14:57

Der Teil des Gehirnes, der die Brücke zum Geist bilden soll, oder besser die Brücke vom Geist zu allem Irdischen, ist also damit lahmgelegt,
 eine Verbindung abgebrochen oder doch sehr stark gelockert, wodurch der Mensch für sich jede Betätigung des Geistes unterband,
und damit auch die Möglichkeit, seinen Verstand „beseelt“ zu machen, durchgeistet und belebt.

 Die beiden Teile des Gehirnes hätten ganz gleichmäßig großgezogen werden müssen, zu gemeinsamer harmonischer Tätigkeit, wie alles in dem Körper.

 Führend der Geist, ausführend hier auf Erden der Verstand.

 Daß dadurch auch alle Betätigung des Körpers, und sogar dieser selbst nie so sein kann, wie er sein soll, ist selbstverständlich.

Dieses Geschehen zieht sich doch naturgemäß durch Alles! Weil damit die Hauptsache zu allem Irdischen fehlt!

Daß mit dem Unterbinden gleichzeitig auch die Entfernung und Entfremdung von dem Göttlichen verbunden war, ist leicht verständliches Geschehen.

Es gab dazu ja keinen Weg mehr.
Das hatte zuletzt wiederum den Nachteil, daß schon seit Jahrtausenden ein jeder Kindeskörper, der geboren wird, durch immer weitergreifende Vererbung das vordere Verstandesgehirn so groß mit auf die Erde bringt, daß jedes Kind von vornherein durch diesen Umstand spielend wieder dem Verstande unterworfen wird, sobald dieses Gehirn die volle Tätigkeit entfaltet.

Die Kluft zwischen den beiden Teilen des Gehirnes ist nun so groß geworden, das Verhältnis der Arbeitsmöglichkeit so ungleich, daß sich bei der Mehrzahl aller Menschen ohne Katastrophe eine Besserung nicht mehr erzielen läßt.


Der jetzige Verstandesmensch ist nicht mehr ein normaler Mensch, sondern ihm fehlt jede Entwickelung des Hauptteiles seines Gehirnes, der zum Vollmenschen gehört, durch das Verkümmernlassen seit Jahrtausenden.

 Jeder Verstandesmensch hat ausnahmslos nur ein verkrüppeltes Normalgehirn! Gehirnkrüppel beherrschen deshalb seit Jahrtausenden die Erde, betrachten den Normalmenschen als Feind und suchen ihn zu unterdrücken.

 Sie bilden sich in der Verkümmerung ein, sehr viel zu leisten, und wissen nicht, daß der Normalmensch zehnfaches zu leisten in der Lage ist und Werke schafft, die Dauer haben, vollkommener sind als das jetzige Bemühen!

 Zu dieser Fähigkeit zu kommen, steht einem wirklich ernsten Sucher der Weg offen!
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-13, 15:01

Ein Verstandesmensch jedoch wird nicht so leicht mehr fähig werden können, etwas zu begreifen, was zur Tätigkeit dieses verkümmerten Teiles seines Gehirnes gehört!

 Er kann es einfach nicht, wenn er auch möchte, und nur aus seiner freiwilligen Einengung heraus verlacht er alles das, was für ihn unerreichbar ist, und infolge seines in Wirklichkeit zurückgebliebenen nicht normalen Gehirnes auch nie mehr von ihm begriffen werden wird.

Darin ruht gerade der furchtbarste Teil des Fluches dieser unnatürlichen Abirrung.

 Die für einen normalen Menschen unbedingt gehörende harmonische Zusammenarbeit der beiden Teile des menschlichen Gehirnes ist für die heutigen Verstandesmenschen, die man Materialisten nennt, endgültig ausgeschlossen.

 —
Materialist zu sein, ist nicht etwa ein Lob, sondern der Ausweis für verkümmertes Gehirn.

Es herrscht also bisher auf dieser Erde das unnatürliche Gehirn, dessen Wirken zuletzt selbstverständlich auch den unaufhaltsamen Zusammenbruch in Allem bringen muß, da alles das, was es auch bringen will, durch die Verkümmerung naturgemäß Disharmonie und Ungesundheit in sich birgt schon bei Beginn.


Daran ist nun nichts mehr zu ändern, sondern man muß ruhig das natürlich sich entwickelnde Zusammenbrechen kommen lassen.

 Dann aber ist der Tag der Auferstehung für den Geist, und auch ein neues Leben!

Der seit Jahrtausenden das Wort führende Sklave des Verstandes ist damit abgetan für immer!

Nie wieder wird er sich erheben können, weil der Beweis und eigenes Erleben ihn endlich zwingen wird, sich dem als Kranker und geistig Verarmter endlich freiwillig zu beugen, das er nicht verstehen konnte.

 Gelegenheit zum Auftreten wider den Geist wird ihm nie mehr geboten sein, weder mit Spott noch mit dem Schein des Rechtes durch Gewalt, wie es ja auch dem Gottessohne gegenüber angewendet wurde, der dagegen kämpfen mußte. Damals wäre es noch Zeit gewesen, vieles Unglück abzuwenden.

 Jetzt aber nicht mehr;
 denn inzwischen läßt sich die gelockerte Verbindung zwischen beiden Teilen des Gehirnes nicht mehr überbrücken.

Viele Verstandesmenschen wird es geben,

 welche wieder spötteln wollen über die Ausführungen in diesem Vortrage, ohne aber dabei wie schon immer außer leeren Schlagworten nur einen wirklich sachlichen Gegenbeweis führen zu können.

Doch jeder ernsthaft Suchende und Denkende wird derartiges blindes Eifern nur als erneuten Beweis dafür nehmen müssen, was ich hierin klarlegte.

Die Leute können einfach nicht, auch wenn sie sich bemühen. Betrachten wir sie deshalb nun von heute ab als Kranke, die der Hilfe bald bedürfen werden, und... warten wir es ruhig ab.

Es ist kein Kampf und kein Gewaltakt nötig, um den notwendigen Fortschritt zu erzwingen; denn das Ende kommt von selbst. Auch hierin wirkt sich das natürliche Geschehen in den unabbiegbaren Gesetzen aller Wechselwirkungen ganz unerbittlich und auch pünktlich aus. — —
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-13, 15:07

Ein „neues Geschlecht“ soll dann erstehen nach so mancherlei Verkündigungen.
Dieses wird sich jedoch nicht nur aus Neugeburten zusammenstellen, wie sie jetzt in Kalifornien und auch in Australien bereits beobachtet werden, als mit einem „neuen Sinn“ begabt, sondern in der Hauptsache aus schon lebenden Menschen, die in naher Zeit „sehend“ werden durch viel kommendes Geschehen.

 Dann haben sie denselben „Sinn“ wie die jetzt Neugeborenen;
 denn dieser ist nichts weiter als die Fähigkeit, offenen, unbeengten Geistes in der Welt zu stehen, der sich von der Beschränkung des Verstandes nicht mehr unterdrücken läßt.

 Die Erbsünde wird damit endlich ausgelöscht!

Es hat dies alles aber mit den bisher als „okkulte Fähigkeiten“ bezeichneten Eigenschaften nichts zu tun. Es ist dann lediglich der normale Mensch, wie er sein soll!

 Das „Sehendwerden“ hat nichts mit dem „Hellsehen“ zu schaffen, sondern es bedeutet das „Einsehen“, Erkennen.

Die Menschen sind dann in der Lage, alles unbeeinflußt zu erblicken, was nichts anderes bedeutet, als zu beurteilen.

 Sie sehen den Verstandesmenschen so, wie er wirklich ist, mit der für ihn und seine Umwelt so gefährlichen Beschränkung, der gleichzeitig die anmaßende Herrschsucht und Rechthaberei entspringt, die eigentlich dazu gehört.

Sie werden es auch sehen, wie seit Jahrtausenden in strenger Folgerichtigkeit einmal in dieser,
dann in jener Form die ganze Menschheit unter diesem Joche litt, und wie sich dieser Krebsschaden als Erbfeind immer gegen die Entwickelung des freien Menschengeistes richtete, den Hauptzweck in der Menschen Sein!

 Nichts wird ihnen entgehen, auch nicht die bittere Gewißheit, daß die Trübsal, alle Leiden, ein jeder Sturz durch dieses Übel kommen mußte, und daß die Besserung niemals erstehen konnte, weil jedes Einsehen von vornherein durch die Beengung des Begriffsvermögens ausgeschlossen war.


Mit dem Erwachen hat aber auch jeder Einfluß, jede Macht dieser Verstandesmenschen aufgehört. Für alle Zeit;
 denn eine neue, bessere Epoche für die Menschheit setzt dann ein, in der sich Altes nicht mehr halten kann.

Damit kommt der heute schon von Hunderttausenden ersehnte notwendige Sieg des Geistes über den versagenden Verstand. Viele der bisher irregeführten Massen werden dabei noch erkennen, daß sie bisher den Ausdruck „Verstand“ vollkommen falsch gedeutet hatten.

 Die meisten nahmen ihn einfach als einen Götzen hin, ganz ungeprüft, nur weil ihn auch die anderen als solchen hinstellten, und weil sich alle seine Anhänger stets als die unfehlbaren, unbeschränkten Herrscher durch Gewalt und durch Gesetze aufzuspielen wußten.

Viele nehmen sich deshalb gar keine Mühe, deren eigentliche Hohlheit und die Mängel aufzudecken, welche sich dahinter bargen.

Es gibt nun allerdings auch manche, welche schon Jahrzehnte hindurch gegen diesen Feind ankämpfen, mit zäher Energie und Überzeugung, versteckt und teilweise auch offen, mitunter auch den schwersten Leiden ausgesetzt.

 Doch sie kämpfen, ohne den Feind selbst zu kennen!
 Und das erschwerte selbstverständlich den Erfolg. Es machte ihn von vornherein unmöglich.

 Das Schwert der Kämpfer war nicht gut geschärft, weil sie es stets an nebensächlichen Geschehen schartig schlugen.
Mit diesen Nebensachen aber trafen sie auch stets zur Seite in das Leere, vergeudeten die eig’ne Kraft, und brachten nur Zersplitterung unter sich, die heute immer größer wird.

Es gibt in Wirklichkeit nur einen Feind der Menschheit auf der ganzen Linie:
Die bisher unbeschränkte Herrschaft des Verstandes!

Das war der große Sündenfall, die schwerste Schuld des Menschen, welche alles Übel nach sich zog.

 Das wurde zu der Erbsünde, und das ist auch der Antichrist, von dem verkündet ist, daß er sein Haupt erheben wird.

 Deutlicher ausgedrückt, ist Herrschaft des Verstandes sein Werkzeug, wodurch die Menschen ihm verfallen sind.

 Ihm, dem Gottfeindlichen, dem Antichristen selbst... Luzifer *(Vortrag Nr. 89: Der Antichrist)!
Wir stehen mitten in der Zeit!

Er wohnt heute in jedem Menschen, bereit, ihn zu verderben, denn seine Tätigkeit bringt sofort Abwendung von Gott als ganz natürliche Folge.

Er schneidet den Geist ab, sobald er herrschen darf.
Deshalb sei der Mensch scharf auf seiner Hut. —
Seinen Verstand soll er nun deshalb nicht etwa verkleinern, doch zum Werkzeug machen, was er ist, nicht aber zu dem maßgebenden Willen.

Nicht zum Herrn!
Der Mensch des kommenden Geschlechtes wird die bisherige Zeit nur noch mit Ekel, Grauen, und mit Scham betrachten können.

 Ungefähr so, wie es mit uns geschieht, wenn wir in eine alte Folterkammer treten.

Auch darin sehen wir die schlechten Früchte der kalten Verstandeswirtschaft.

Denn es ist wohl unbestreitbar, daß ein Mensch mit nur etwas Gemüt und demnach Geistestätigkeit solcherart Greuel nie ersonnen haben würde!

 Es ist im ganzen heute allerdings nicht anders, nur etwas übertünchter, und die Massenelende sind ebensolche faule Früchte wie die damalige Einzelfolter.

Wenn der Mensch dann einen Rückblick werfen wird, so kommt er aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus.

 Er wird sich fragen, wie es möglich war, die Irrungen Jahrtausende hindurch still zu ertragen.

 Die Antwort gibt sich selbstverständlich einfach: durch Gewalt.
 Wohin man blickt, ist es ganz deutlich zu erkennen.

 Abgesehen von den Zeiten grauen Altertums, brauchen wir nur einzutreten in die schon erwähnten Folterkammern, die noch heute überall zu sehen sind, und deren Ausübung nicht so sehr weit zurückzuführen ist.
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-13, 15:12

Wir schaudern, wenn wir diese alten Werkzeuge betrachten.

 Wieviel kalte Brutalität liegt darin, welche Bestialität!
Kaum ein Mensch heutiger Zeit wird daran zweifeln, daß in jenem damaligen Tun schwerstes Verbrechen lag.
 An den Verbrechern wurde damit ein noch größeres Verbrechen ausgeübt.

 Aber, herausgeholt aus der Familie und Freiheit, wurde auch so mancher Unschuldige roh hineingeworfen in diese Gewölbe.

 Welche Klagen, welche Schmerzensschreie verhallten hier von denen, die den Peinigern vollkommen wehrlos darin preisgegeben waren.

Menschen mußten Dinge leiden, vor denen man in dem Gedanken nur mit Grauen und Abscheu stehen kann.
Ein jeder fragt sich unwillkürlich, ob das wirklich menschenmöglich war, was da alles an diesen Wehrlosen geschah, dazu noch unter einem Scheine alles Rechtes.

Eines Rechtes, das man sich doch einst nur mit Gewalt erzwungen hatte.

 Und nun erzwang man wiederum durch körperliche Schmerzen Schuldbekenntnisse von den Verdächtigten, damit man sie dann in Gemächlichkeit ermorden konnte.

Wenn diese Schuldbekenntnisse auch nur erzwungen abgegeben wurden, um diesen unsinnigen körperlichen Qualen zu entgehen, so genügte es den Richtern doch, weil sie es brauchten, um dem „Worte“ des Gesetzes zu genügen. Ob die also Beschränkten wirklich wähnten, daß sie sich dadurch auch vor dem göttlichen Willen reinwaschen konnten?

 Von dem unerbittlich arbeitenden Grundgesetze einer Wechselwirkung freizukommen?

Entweder waren alle diese Menschen Auswürfe der hartgesottensten Verbrecher, die sich unterfingen, über andere Gericht zu halten, oder es zeigte sich darin so deutlich die krankhafte Beschränktheit irdischen Verstandes.

 Ein Mittelding kann es nicht geben.
Nach göttlichen Schöpfungsgesetzen sollte ein jeder Würdenträger, jeder Richter, gleichviel, welches Amt er hier auf Erden trägt, in seinem Handeln niemals unter einem Schutze dieses Amtes stehen, sondern er hat allein und rein persönlich, ungeschützt wie jeder andere Mensch, für alles selbst volle Verantwortung zu tragen, was er in seinem Amte tut.

 Nicht geistig nur, sondern auch irdisch.
Dann wird es jedermann viel ernster,
 sorgfältiger nehmen.
 Und sogenannte „Irrtümer“ werden ganz sicher nicht so leicht wieder vorkommen,
 deren Folgen nie gutzumachen sind.
 Ganz abgesehen von den körperlichen und seelischen Leiden der davon Betroffenen
und ihrer Angehörigen.

Doch betrachten wir uns einmal weiterhin das auch dazu gehörende Kapitel der Prozesse über sogenannte „Hexen“!

Wer einmal Zugang hatte zu Gerichtsakten
 über derartige Prozesse,
 möchte mit Aufwallung flammender Scham sich wünschen,
 nie zu dieser Menschheit zugezählt zu werden.

Besaß ein Mensch damals nur Kunde über Heilkräuter, sei es durch praktische Erfahrungen, oder durch Überlieferungen, und half er damit den leidenden Menschen, die ihn darum baten,
 so kam er unerbittlich dafür unter diese Folter, wovon ihn zuletzt nur der Tod durch Feuer löste, wenn sein Körper nicht schon vorher diesen Grausamkeiten unterlag.


Selbst körperliche Schönheit konnte damals Anlaß dazu sein,
namentlich Keuschheit, welche nicht zu willen war.

Und dann die Furchtbarkeiten der Inquisition *(Ketzergericht)! Verhältnismäßig wenig Jahre sind es nur, die uns von diesem „damals“ trennen!

Wie wir nun heute diese Ungerechtigkeit erkennen, genau so fühlte es damals das Volk.

 Denn dieses war von dem „Verstande“ noch nicht ganz so eingeengt, bei ihnen brach noch hier und da Gefühl hindurch, der Geist.

Erkennt man heute nicht vollkommene Beschränktheit in dem allen?
 Unverantwortliche Dummheit?
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-13, 15:21

Man spricht davon mit Überlegenheit und Achselzucken, doch es ist im Grunde nichts daran geändert.

 Die beschränkte Anmaßung allem Nichtverstandenen gegenüber ist noch genau so da!

Nur ist an Stelle dieser Folterungen jetzt öffentlicher Spott zur Hand, bei allem, was man durch die eigene Beschränktheit nicht versteht.

 Es schlage sich doch mancher einmal an die Brust, und denke, ohne sich dabei zu schonen, erst darüber nach.

Ein jeder Mensch wird von Verstandesheroen,
das heißt also nicht ganz normalen Menschen,
von vornherein als Schwindler angesehen,
 auch vielleicht vor Gericht,
wenn er die Fähigkeit besitzt, etwas zu wissen, was den anderen verschlossen ist,
vielleicht mit feinstofflichen Augen auch die feinstoffliche Welt zu schauen, als ein natürliches Geschehen, was man in ganz kurzer Zeit nicht mehr bezweifeln, noch weniger gefühllos bekämpfen wird.

Und wehe dem, der selbst nichts damit anzufangen weiß, sondern in aller Harmlosigkeit davon spricht, was er gesehen hat, und was er hörte.
 Er muß sich davor fürchten, wie die ersten Christen unter Nero mit seinen allezeit zum Mord bereiten Helfern.

Wenn er nun gar noch andere Fähigkeiten hat,
 die von den ausgesprochenen Verstandesmenschen nie begriffen werden können, dann wird er unbedingt erbarmungslos gehetzt, verleumdet, ausgestoßen, wenn er nicht jedermann zu willen ist;

wenn irgendmöglich wird er „unschädlich“ gemacht, wie man sich so schön auszudrücken pflegt.

Niemand macht sich darüber irgendwie Gewissensbisse.
Ein solcher Mensch gilt heute noch als Freiwild eines jeden innerlich manchmal sehr unsauberen Menschen.

 Je beschränkter, desto größer ist der Wahn der Klugheit, und der Hang zur Überhebung.

Man hat an diesen Vorgängen der alten Zeit mit ihren Foltern und Verbrennungen, und den so lächerlichen Akten der Prozesse nichts gelernt!

Denn jeder darf auch heute noch Außergewöhnliches und Nichtverstandenes straffrei beschmutzen und beleidigen.

 Es ist darin nicht anders, als es früher war.

Noch schlimmer als bei der Justiz war es bei den Inquisitionen, welche von der Kirche ihren Ausgang hatten.

Hier wurden Schreie der Gequälten von frommen Gebeten übertönt.
 Es war ein Hohn auf den göttlichen Willen in der Schöpfung!

 Die damaligen kirchlichen Vertreter bewiesen damit, daß sie keine Ahnung von der wahren Lehre Christi hatten
 noch von der Gottheit und von derem schöpferischen Willen,
 dessen Gesetze unumstößlich in der Schöpfung ruhen,
 und dort wirken, gleichartig schon von Anfang an und bis ans Ende aller Tage.


Gott gab dem Menschengeist
e in dessen Beschaffenheit den freien Willen des Entschlusses.
 In diesem nur kann er so reifen, wie er soll,
sich abschleifen und voll entwickeln.
Nur darin liegt für ihn die Möglichkeit dazu.

 Wird dieser freie Wille aber unterbunden,
so ist es eine Hemmung, wenn nicht ein gewaltsames Zurückschleudern.

Christliche Kirchen aber, wie viele Religionen, bekämpften damals diese göttliche Bestimmung, traten ihr mit größter Grausamkeit entgegen.

 Durch Marter und zuletzt durch Tod wollten sie Menschen zwingen, Wege einzuschlagen und zu gehen, Bekenntnisse zu machen, die gegen deren Überzeugung, also gegen deren Willen waren.

 Damit verstießen sie gegen das göttliche Gebot.

 Doch nicht nur das, sondern sie hinderten die Menschen an dem Vorwärtsschreiten ihres Geistes, und schleuderten sie noch Jahrhunderte zurück.

Wenn dabei nur ein Funken wirklichen Gefühles sich gezeigt hätte, also des Geistes, so durfte und so konnte solches nie geschehen!

 Es bewirkte demnach nur die Kälte des Verstandes das Unmenschliche.

Wie mancher Papst selbst hat geschichtlich nachweisbar mit Gift und Dolch arbeiten lassen, um seine rein irdischen Wünsche, seine Ziele zu verwirklichen.

 Das konnte nur unter der Herrschaft des Verstandes sein, welcher auf seinem Siegeszuge alles unterwarf, vor nichts Halt machte.

 —
Und über allem lag und liegt in unabwendbarem Geschehen ehern unseres Schöpfers Wille.

 Beim Hinübertreten in das Jenseits ist ein jeder Mensch entkleidet der irdischen Macht und dessen Schutzes.

Sein Name, seine Stellung, alles ist zurückgeblieben.

Nur eine arme Menschenseele geht hinüber, um dort zu empfangen, auszukosten, was sie säte.

 Nicht eine Ausnahme ist möglich!

Ihr Weg führt sie durch alles Räderwerk der unbedingten Wechselwirkung göttlicher Gerechtigkeit.

 Da gibt es keine Kirche, keinen Staat, sondern nur Einzelmenschenseelen, die persönlich über jeden Irrtum abzurechnen haben, den sie taten!

Wer gegen Gottes Willen handelt, also in der Schöpfung sündigt, ist den Folgen dieser Übertretung unterworfen.

Gleichviel, wer es auch sei, und unter welchem Vorwande es ausgeführt wurde.

 Sei es ein Einzelmensch, unter dem Deckmantel der Kirche, der Justiz...
Verbrechen an dem Körper oder an der Seele ist und bleibt Verbrechen!

 Es kann durch nichts geändert werden, auch nicht durch einen Schein des Rechtes, das durchaus nicht immer das Recht ist;
 denn selbstverständlich wurden die Gesetze ebenfalls nur durch Verstandesmenschen aufgestellt, und müssen dieserhalb irdische Beschränkung in sich tragen.
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-13, 15:38

Man sehe sich das Recht so vieler Staaten einmal an, namentlich in Zentral- und Südamerika.

 Der Mensch, der heute die Regierung führt und dabei alle Ehren hat, kann morgen schon als ein Verbrecher in den Kerker kommen, oder hingerichtet werden, wenn es dem Widersacher glückt, diese Regierung durch einen Gewaltakt an sich zu reißen.

 Gelingt ihm dieses nicht, wird er anstatt zu dem Regenten anerkannt, als ein Verbrecher angesehen und verfolgt.

 Und alle behördlichen Organe dienen bereitwillig dem einen wie dem anderen.

 Sogar ein Weltreisender muß oft sein Gewissen wechseln wie ein Kleid, wenn er aus einem Lande in ein anderes geht, um überall als gut zu gelten.

 Was in dem einen Lande als Verbrechen gilt, ist in dem anderen sehr oft erlaubt, noch mehr, vielleicht sogar begrüßt.


Das ist natürlich nur in den Errungenschaften irdischen Verstandes möglich, nie aber dort, wo der Verstand seine natürliche Stufe als Werkzeug des lebendigen Geistes einnehmen muß;

 denn wer auf den Geist hört, wird niemals Gesetze Gottes übersehen.

 Und wo diese als die Grundlage genommen werden, dort kann es keine Mängel, keine Lücken geben, sondern nur Einheitlichkeit, die Glück und Frieden nach sich zieht.

 Die Ausdrücke des Geistes können überall in ihren Grundzügen nur immer ganz die gleichen sein.

Sie werden nie einander gegenüberstehen.
Auch Rechtskunst, Heilkunst, Staatskunst muß nur mangelhaftes Handwerk bleiben dort, wo nur Verstand die Grundlage bilden kann und das Geistige darin fehlt.

Es ist einfach nicht anders möglich.

 Dabei natürlich immer wieder von dem wirklichen Begriffe „Geist“ ausgehend.

Wissen ist ein Produkt, Geist aber Leben, dessen Wert und Kraft nur nach seinem Zusammenhange mit dem Ursprunge des Geistigen bemessen werden kann.

 Je inniger dieser Zusammenhang, desto wertvoller, machtvoller der von dem Ursprung ausgegangene Teil.

 Je lockerer aber dieser Zusammenhang wird, desto entfernter, fremder, einsamer und schwächer muß auch der ausgegangene Teil sein, also der betreffende Mensch.

Das sind alles so einfache Selbstverständlichkeiten, daß man nicht begreifen kann, wie die fehlgegangenen Verstandesmenschen immer und immer wieder wie blind daran vorübergehen.

 Denn was die Wurzel bringt, erhält der Stamm, die Blüte und die Frucht!

 Aber auch hierin zeigt sich diese hoffnungslose Selbsteinengung im Begreifen.

Mühsam haben sie sich eine Mauer vorgebaut, und können nun nicht mehr darüber schauen, noch weniger hindurch.

Allen Geistiglebendigen jedoch müssen sie mit ihrem eingebildet-überlegenen, spöttischen Lächeln, mit dem Sichüberheben und Herabsehen auf andere nicht so tief Versklavte, manchmal wie arme, kranke Narren erscheinen, die man trotz alles Mitleides in ihrem Wahne lassen muß, weil deren Grenze des Begreifens selbst Tatsächlichkeiten gegenteiliger Beweise ohne Eindrücke vorübergehen läßt.

Jede Bemühung, etwas daran zu bessern, muß nur dem erfolglosen Bestreben gleichen, einem kranken Körper durch das Umhängen eines neuen glänzenden Mäntelchens auch gleichzeitig Gesundung zu verschaffen.


Schon jetzt ist der Materialismus über seinen Höhepunkt hinaus, und muß nun überall versagend bald in sich zusammensinken.

 Nicht ohne dabei vieles Gute mitzureißen.

 Die Anhänger sind bereits am Ende ihres Könnens, werden bald an ihrem Werke und dann an sich selbst verwirrt, ohne den Abgrund zu erkennen, der sich vor ihnen aufgerissen hat.

 Wie eine Herde ohne Hirten werden sie bald sein, einer dem anderen nicht trauend, jeder seinen eigenen Weg verfolgend, und dabei trotzdem stolz noch über andere sich erhebend.

Undurchdacht, nur früherer Gewohnheit folgend.
Mit allen Zeichen des äußeren Scheines ihrer Hohlheit werden sie zuletzt auch blindlings in den Abgrund stürzen.

 Sie halten noch für Geist, was nur Produkte ihrer eigenen Gehirne sind.
 Wie aber kann tote Materie lebenden Geist erzeugen?

 In vielen Dingen sind sie stolz auf ihr exaktes Denken, und lassen in den Hauptsachen ganz skrupellos die unverantwortlichsten Lücken.
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-13, 15:46

Ein jeder neue Schritt, jeder Versuch zur Besserung wird immer wieder alle Dürre des Verstandeswerkes in sich tragen müssen, und somit den Keim des nicht abzuwendenden Verfalles.

Alles, was ich derart sage, ist kein Prophezeien, kein haltloses Voraussagen, sondern die unabänderliche Folge des alles belebenden Schöpfungswillens, dessen Gesetze ich schon in meinen vielen, vorausgegangenen Vorträgen erläuterte.

 Wer mit mir im Geiste den darin scharf angedeuteten Wegen folgt, muß auch das notwendige Ende überschauen und erkennen.

 Und alle Anzeichen dafür sind bereits da.
Man klagt und zetert, sieht mit Ekel, wie sich heute Auswüchse des Materialismus in Formen zeigen, die kaum glaublich sind.

 Man fleht und betet um Befreiung aus der Qual, um Besserung, Gesundung von dem grenzenlosen Niedergange.

 Die Wenigen, die irgendeine Regung ihres Seelenlebens retten konnten aus der Sturmflut des unglaublichen Geschehens, die geistig nicht erstickten in dem allgemeinen Niedergang, der trügend stolz den Namen „Fortschritt“ an der Stirne trägt, sie fühlen sich wie Ausgestoßene, Zurückgebliebene, und werden auch als solche von den seelenlosen Mitläufern der Neuzeit angesehen und verlacht.

Ein Kranz von Lorbeer allen denen, die den Mut besaßen, sich den Massen nicht mit anzuschließen!

 Die stolz zurückblieben auf der steil abschüssigen Bahn!

Ein Schlafwandler, der heute noch sich darob unglücklich erachten will!

 Die Augen auf!

 Seht Ihr denn nicht, daß alles das, was Euch bedrückt, bereits der Anfang von dem jähen Ende des jetzt nur noch scheinbar herrschenden Materialismusses ist?

 Der ganze Bau ist bereits am Zusammenstürzen, ohne Zutun derer, die darunter litten und noch leiden müssen.

Das Verstandesmenschentum muß nunmehr ernten, was es in Jahrtausenden erzeugte, nährte, großzog und umschwärmte.

Für Menschenrechnung eine lange Zeit, für Gottes selbsttätige Mühlen in der Schöpfung eine kurze Spanne.

Wohin Ihr blickt, überall kommt das Versagen.

Es wogt zurück und staut sich drohend wie ein schwerer Wall empor, um bald sich überstürzend und zusammensinkend seine Anbeter tief unter sich zu begraben.

 Es ist das unerbittliche Gesetz der Wechselwirkung, das bei dieser Auslösung sich furchtbar zeigen muß, weil in Jahrtausenden trotz vielerlei Erfahrungen nie eine Änderung zu Höherem erfolgte, sondern im Gegenteil der gleiche falsche Weg noch breiter ausgetreten wurde.

Verzagende, die Zeit ist da!

 Hinauf die Stirn, die Ihr oft schamvoll senken mußtet, wenn Ungerechtigkeit und Dummheit Euch so tiefes Leid bereiten konnte.

 Seht Euch den Gegner heute ruhig an, der Euch so unterdrücken wollte!

Das bisherige Prunkgewand ist schon sehr arg zerschlissen.

 Aus allen Löchern sieht man endlich die Gestalt in ihrer wahren Form.

 Unsicher, doch nicht minder eingebildet, schaut daraus das ermattete Produkt des menschlichen Gehirnes, der Verstand, der sich zum Geist erheben ließ... verständnislos hervor!


Nehmt nur getrost die Binde ab und schaut Euch schärfer um.

 Allein die Durchsicht sonst ganz guter Zeitungen gibt einem klaren Blicke mancherlei bekannt.

 Man sieht krampfartiges Bemühen, an allem alten Schein noch festzuhalten.
Mit Anmaßung und oft sehr plumpen Witzeleien sucht man die immer deutlicher sich zeigende Verständnislosigkeit zu decken.

Mit abgeschmackten Ausdrücken will oft ein Mensch etwas beurteilen, wovon er doch in Wirklichkeit ganz augenfällig keine Ahnung des Begreifens hat.

 Selbst Menschen mit ganz guten Anlagen flüchten sich heute hilflos auf die unsauberen Wege, nur um nicht zu bekennen, daß so viele Dinge über das Begriffsvermögen ihres eigenen Verstandes gehen, auf den allein sie sich bisher verlassen wollten.

 Sie fühlen nicht das Lächerliche des Gebarens, sehen nicht die Blößen, die sie nur damit vergrößern helfen.

Verwirrt, geblendet werden sie bald vor der Wahrheit stehen, und trauernd ihr verfehltes Leben überblicken, dabei endlich beschämt erkennend, daß dort gerade Dummheit lag, wo man sich weise dünkte.

Wie weit ist es heute schon gekommen?

 Der Muskelmensch ist Trumpf!

Hat je ein ernster Forscher, der in jahrzehntelangem Ringen ein Serum fand, das Hunderttausenden von Menschen jährlich unter Groß und Klein Schutz und auch Hilfe vor tödlichen Krankheiten bescherte, solche Triumphe feiern können wie ein Boxer, der in rein irdischer, grober Roheit den Nebenmenschen niederringt?

Oder wie ein Flieger, der mit ein Kleinwenig Mut, nicht mehr, als wie ein jeder Krieger im Felde haben mußte, dank seiner ausgezeichneten Maschine einen großen Flug ausführt?

 Es wird zur halben Staatsaktion gemacht.

 Doch hat dabei nur eine Menschenseele irgendwelchen Nutzen?

 Nur irdisch, alles irdisch, das heißt niedrig in dem ganzen Schöpfungswerke!

Ganz dem goldnen Kalbe der Verstandestätigkeit entsprechend.
 Als Triumph dieses so erdgebundenen, tönernen Scheinfürsten über die eingeengte Menschlichkeit!

 — —
Und niemand sieht dieses rasende Abwärtsgleiten in die grauenhafte Tiefe!

Wer es empfindet, hüllt sich vorläufig noch ein in Schweigen, mit dem beschämenden Bewußtsein, doch verlacht zu werden, wenn er spricht.

 Es ist bereits ein toller Taumel, in dem jedoch aufkeimende Erkenntnis liegt des Unvermögens. Und mit dem Ahnen der Erkenntnis bäumt sich alles nur noch mehr auf, schon aus Trotz, aus Eitelkeit, und nicht zuletzt aus Furcht und Grauen vor dem Kommenden.

Man will um keinen Preis schon an das Ende dieses großen Irrtums denken!

 Es wird zum krampfhaften Festhalten an dem stolzen Bau vergangener Jahrtausende, der ganz dem Turmbaue zu Babel gleicht, und auch so enden wird!

Der bisher ungebeugte Materialismus trägt das Todesahnen in sich, das mit jedem Monat deutlicher zutage tritt.
 —
Doch in zahlreichen Menschenseelen regt es sich, an allen Orten, auf der ganzen Erde!

 Über dem Glanz der Wahrheit ist nur eine dünne Schicht der alten, falschen Anschauungen noch gebreitet, die der erste Windstoß einer Reinigung hinwegfegt, um damit den Kern freizugeben, dessen Leuchten mit so vielen anderen sich bindet, um seinen Strahlenkegel zu entfalten, der hinaufsteigt wie ein Dankesfeuer nach dem Reich der lichten Freude, zu des Schöpfers Füßen.

Das wird die Zeit des vielersehnten tausendjährigen Reiches sein, das vor uns liegt als großer Hoffnungsstern in strahlender Verheißung!

Und damit ist die große Sünde aller Menschheit wider den Geist endlich gelöst, die ihn durch den Verstand gebunden hielt auf Erden!

Erst das ist dann der rechte Weg zu dem Natürlichen zurück, dem Weg des Schöpferwillens, der der Menschen Werke groß sein lassen will, und von lebendigen Empfindungen durchströmt!
Der Sieg des Geistes aber wird gleichzeitig auch der Sieg der reinsten Liebe sein!
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-14, 13:05

72. Der Weltenlehrer



Hierbei kann ich noch eine Frage mit beantworten: Der verheissene und von Vielen jetzt erwartete „Weltenlehrer“!

 Die Erklärung darüber geht gleichzeitig aus dem schon Gesagten mit hervor, hängt dicht damit zusammen.

 Weltenlehrer heisst er nicht etwa, weil er die Welt belehren soll, vielleicht eine Religion gründet, welche die Welt, in engerem Sinne die Erde oder noch besser die Erdenmenschheit vereinigt,
 oder die die Erde beherrscht, sondern Weltenlehrer wird er genannt, weil er die „Welt“ erklärt, die Lehre über die Welt bringt.

 Das, was der Mensch wirklich wissen muss!

 Er lehrt die „Welt“ erkennen, in ihrem selbsttätigen Wirken, damit der Erdenmensch sich darnach richten kann und ihm dadurch der Aufstieg bewusst möglich wird, in Erkenntnis der eigentlichen Weltgesetze!


Es handelt sich also um eine Weltenlehre, Belehrung über die Welt, die Schöpfung.
Hinter diesem echten Weltenlehrer steht wie einst bei Christus den reinen Hellsehenden sichtbar strahlend das grosse Erlöserkreuz!

Man kann auch sagen „er trägt das Kreuz“!
Das hat jedoch mit Leiden und Märtyrertum
nichts zu tun.

Es wird dies eins der Zeichen sein,
 das „lebendig leuchtend“ kein noch so geschickter Gaukler oder Magier vorzutäuschen vermag, und woran die unbedingte Echtheit seiner Sendung zu erkennen ist!

Dieser ausserirdische Vorgang ist nicht etwa zusammenhanglos, nur willkürlich, also nicht unnatürlich.

 Man versteht den Zusammenhang sofort,
 sobald man den wirklichen Sinn des eigentlichen „Erlöserkreuzes“ weiss.

Das Erlöserkreuz ist nicht gleichbedeutend mit dem Leidenskreuze Christi, wodurch die Menschheit ja auch nicht erlöst werden konnte, wie ich schon in dem Vortrage „Kreuzestod“ eingehend schilderte, und vielfach wiederholte.

 Es ist etwas ganz anderes, wiederum anscheinend Einfaches, und doch gewaltig Grosses!


Das Kreuz war ja schon vor Christi Erdenzeit bekannt.
Es ist das Zeichen göttlicher Wahrheit!

 Nicht nur das Zeichen, sondern die lebendige Form dafür.
Und da Christus der Bringer göttlicher Wahrheit war, der unverfälschten, und aus der Wahrheit kam, mit ihr in direkter Verbindung stand,
ein Stück davon in sich trug,
haftete sie auch lebendig in ihm und an ihm!

 Sie ist sichtbar in dem lebendigen, also leuchtenden und selbsttätig strahlendem Kreuze!

 Man kann sagen, sie ist das Kreuz selbst.
Dort, wo dieses strahlende Kreuz ist, ist damit auch die Wahrheit, weil dieses Kreuz von der Wahrheit nicht zu trennen geht, sondern beides eins ist, weil dieses Kreuz die sichtbare Form der Wahrheit zeigt.

Das Strahlenkreuz, oder das strahlende Kreuz ist also die Wahrheit in ihrer ureigenen Form.

 Und da durch die Wahrheit allein der Mensch aufsteigen kann, nicht anders, so findet der Menschengeist auch nur in Erkenntnis oder Kenntnis der göttlichen Wahrheit wirkliche Erlösung!

Da nun wiederum allein in der Wahrheit die Erlösung liegt, folgert daraus, dass das Kreuz, also die Wahrheit, das erlösende Kreuz ist, oder das Erlöserkreuz!

Es ist das Kreuz des Erlösers!

Der Erlöser aber ist die Wahrheit für die Menschheit! Nur die Kenntnis der Wahrheit und die damit verbundene Benützung des in der Wahrheit liegenden, oder in der Wahrheit gezeigten Weges kann den Menschengeist aus seiner jetzigen Umnachtung und Verirrung nach dem Lichte emporführen, befreien, erlösen aus dem derzeitigen Zustande.

Und da der gesandte Gottessohn und der nun kommende Menschensohn die alleinigen Bringer der ungetrübten Wahrheit sind, diese in sich tragen, müssen beide naturgemäss auch untrennbar das Kreuz in sich und an sich tragen, also Träger des Strahlenkreuzes, Träger der Wahrheit sein, Träger der Erlösung, die in der Wahrheit für die Menschen ruht.

 Sie bringen die Erlösung in der Wahrheit denen, die sie aufnehmen, die also den gezeigten Weg gehen.

 — Was gilt daneben alles menschenkluge Reden?

 Es wird verblassen in der Stunde der Not.
Deshalb sagte der Gottessohn zu den Menschen, dass diese das Kreuz aufnehmen und ihm folgen sollten, das heisst also, die Wahrheit aufzunehmen und darnach zu leben!

 Sich einzufügen in die Schöpfungsgesetze, zu lernen, diese genau zu verstehen und sie in ihren selbstarbeitenden Auswirkungen nur zum Besten zu benützen.


Was aber hat der beschränkte Menschensinn wieder aus dieser einfachen und natürlichen Tatsache gemacht!

 Eine von Gott und dem Gottessohne, seinem Gesandten, nicht gewollte Leidenslehre!

Und damit wurde ein falscher Weg eingeschlagen, der mit dem gezeigten Wege nicht in Einklang steht, sondern weitab führt vom Gotteswillen, der nur zu der Freude anstatt zu dem Leiden führen will.

Es ist natürlich für die Menschheit ein furchtbares Symbol, dass der Gottessohn damals von ihr gerade an die irdisch wiedergegebene Form der Gestaltung der Wahrheit genagelt und zu Tode gemartert wurde, also an dem Symbol der Wahrheit, die er brachte, irdisch zu Grunde ging! Das Leidenskreuz der Kirchen ist aber nicht das Erlöserkreuz!

„Der in der Kraft und in der Wahrheit steht“
heisst es von dem Gottessohne.

 Die Kraft ist der Gotteswille, der Heilige Geist. Seine sichtbare Form ist die Taube.

 Die sichtbare Form der Wahrheit ist das selbsttätig strahlende Kreuz.

 Beides sah man lebendig an dem Gottessohne, weil er darin stand.
 Es war also eine bei ihm natürliche und selbstverständliche Erscheinung.

Dasselbe wird man auch am Menschensohne sehen!

 Die Taube über ihm, das Erlöserkreuz hinter ihm;

 denn er ist wiederum untrennbar damit verbunden als der Wahrheitsbringer,
 „der in der Kraft und in der Wahrheit steht“!

Es sind die untrügbaren Zeichen seiner echten Sendung zur Erfüllung der Verheissung en.

Die Zeichen, die nie nachzuahmen gehen, unvernichtbar sind,
 warnend und trotz der Furchtbarkeit des Ernstes auch verheissend!

 Vor ihnen ganz allein muss alles Dunkel weichen!

Schaut auf!

Sobald die unerbittlichen Vorboten seines Kommens sich gemeldet haben, die den Weg für ihn reinfegen von den Hemmnissen,
 die Menschheitsdünkel darauf häufen,
 wird die Binde von den Augen Vieler fallen,
 die begnadet sind, ihn also zu erkennen!

Laut werden sie dann Zeugnis geben müssen, gezwungen von der Kraft des Lichtes.

Kein einziger der heute noch so zahlreichen falschen Propheten und auch Führer vermag Dem gegenüber zu bestehen;

 denn in den beiden hohen Zeichen,
 welche niemand tragen kann ausser dem Gottessohne und dem Menschensohne,
 spricht Gott selbst für seinen Diener,
 alle Menschenklugheit muss darob verstummen. —
Achtet auf die Stunde, sie wird näher sein als Alle denken.

gefunden bei
http://www.abdrushin.eu/im-lichte-der-wahrheit/

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wenn wieder gehe, werden alle weinen,
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Der Teufel hat die Hand im Spiel
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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-14, 14:16

10. Gottessohn und Menschensohn



Ein großer Irrtum läuft schon durch Jahrtausende:
 Die Annahme, daß Jesus von Nazareth Gottessohn und auch gleichzeitig der oft genannte Menschensohn war, ist falsch!

 In Jesus von Nazareth war ein Stück der Gottheit inkarniert *(Ins irdische Sein eingetreten), um die Brücke über die Kluft von der Gottheit zur Menschheit zu schlagen, die die Menschheit selbst gerissen hatte durch das Großziehen des an Raum und Zeit gebundenen Verstandes.

 Somit war Jesus Gottes Sohn, als ein Stück von ihm, der unter der Menschheit seine Mission erfüllte, was er nur in Fleisch und Blut durchführen konnte.

 Er blieb auch in der Inkarnierung Gottes Sohn.

War er aber Gottessohn, so konnte er nicht Menschensohn sein; denn das ist zweierlei.

 Und er war und ist noch Gottessohn!

Wer ist also der Menschensohn? *(Vortrag Nr. 60: Der Menschensohn)

Den Jüngern fiel es schon auf, daß Jesus in der dritten Person sprach, wenn er von dem Menschensohne redete, und sie befragten ihn darüber.

 Die Überlieferungen sind von den Schreibern in der eigenen Voraussetzung geschrieben, daß Jesus, der Gottessohn, und der Menschensohn ein und dieselbe Person sein soll.

 Darauf haben alle ihre Berichte von vornherein eingestellt, und damit ohne es zu wollen oder zu wissen, Irrtümer verbreitet.

Wenn Jesus von dem Menschensohn sprach,
 so sprach er vorausschauend von dessen Kommen.

 Er kündete es selbst an, da das Kommen des Menschensohnes mit dem Wirken des Gottessohnes in engstem Zusammenhange steht.

 Er sprach: „Wenn aber des Menschen Sohn kommen wird...“ usw.

Es ist ein Kreislauf, wie überall in der Schöpfung. Die Gottheit kam durch Jesus herab zur Menschheit, um die Wahrheit zu bringen und auszusäen.

 Die Saat ging auf, die Früchte reifen der Ernte entgegen, und nun soll die Menschheit im Kreislaufe durch die von dem Gottessohne gebrachte Wahrheit reif hinaufschäumen zur Gottheit in des Menschen Sohn, und sich durch diesen wieder mit Gott eng verbinden.

Das ist nicht nur rein symbolisch *(sinnbildlich) gedacht, wie so viele wähnen, sondern das Wort wird sich buchstäblich erfüllen durch eine Person, wie es auch bei Jesus war.

Zwischen den beiden Personen Jesus, dem Gottessohne, und dem Menschensohne liegt das gewaltige Menschheitskarma *(Das Menschheitsschicksal).

Jesus ging zum Osterfeste nach Jerusalem, wo viele Völker der Erde vertreten waren.
Die Menschen schickten Boten aus nach Gethsemane, um Jesus zu holen.

 Das war die Zeit, da die Menschen haßerfüllt,
mit irdischer Roheit durch ihre Boten den Gottgesandten suchen ließen.

 Nun achtet auf den Augenblick, da er aus dem Garten trat, sie mit Waffen und Fackeln vor ihm standen, mit Gedanken der Vernichtung.

Als der Gottessohn die Worte sprach: „Ich bins!“ und sich damit der Menschheit auslieferte, setzte das gewaltige Karma ein, das die Menschheit auf sich lud.

 Von dem Augenblicke an lastete es auf der Menschheit, diese nach den unerbittlichen Gesetzen des Weltalls tiefer und tiefer zur Erde zwingend, bis die Endauflösung naht.
 Wir stehen dicht davor!

Es wird sich schließen wie ein eiförmiger Kreis.
 Die Auslösung kommt durch des Menschen Sohn!

Wenn die Menschen durch schwere Ereignisse verzagt, verzweifelt und zermürbt sein werden, klein, ganz klein, dann ist die Stunde da, in der sie sich nach dem verheißenen Gottgesandten sehnen und ihn suchen werden!

 Und wenn sie wissen, wo er ist, werden von ihnen wie einst Boten ausgeschickt.

 Doch nicht Gedanken der Vernichtung und des Hasses tragen diese dann in sich,
sondern in ihnen kommt die Menschheit diesmal zermürbt, demütig, bittend und vertrauensvoll zu dem, der von dem höchsten Lenker aller Welten ausersehen ist, sie von dem Bann zu lösen,
der ihnen Hilfe und Befreiung bringt aus geistiger, wie auch aus irdischer Not.

Auch diese Boten werden fragen.
 Und wie der Gottessohn einst in Gethsemane die Worte sprach:
 „Ich bin’s!“,
wodurch das Menschheitskarma seinen Anfang nahm, so wird diesmal der Gottgesandte mit denselben Worten antworten:
 „Ich bin’s!“, und damit löst sich dann das schwere Menschheitskarma.

 Die gleichen Worte, die die große Schuld auf die damals haßerfüllte Menschheit wälzten,
 werden sie von der nun wieder mit derselben Frage, bangend und doch vertrauend und bittend kommenden Menschheit nehmen.

Gewaltig ist der Kreislauf dieses Karmas und doch so sicher und genau geführt, daß sich darin die Prophezeiungen erfüllen.

Und von der Stunde an, da dieses Wort das zweitemal durch einen Gottesgesandten der Menschheit gegenüber ausgesprochen wird,
geht es aufwärts.
 Erst dann setzt nach des Höchsten Willen das Reich des Friedens ein, nicht bevor!

Ihr seht auf einer Seite die Boten der hassenden Menschheit sich dem Gottessohne nahen,
ihn binden und mißhandeln, scheinbar triumphierend über ihn.

 Dann folgt darauf der damit selbst herbeigeführte dauernde Niedergang in unausbleiblicher Wechselwirkung.
Dabei aber auch gleichzeitig das Erstarken und Reifen einer von Jesus ausgestreuten Saat.

Nun naht der von Jesus selbst angekündigte Menschensohn,
als Gottgesandter,
der im Dienste des Gottessohnes dessen Werk fortführt und vollendet,
die Ernte bringt und dabei nach göttlicher Gerechtigkeit Spreu von dem Weizen scheidet.

Jesus, der Gottessohn,
 kam aus Liebe unter die Menschen, um die Verbindung wieder herzustellen,
die die Menschheit zerrissen hatte.

Der Menschensohn ist der Mensch,
 der in Gott ist, und die Verbindung in dem Kreislaufe schließt, so daß die reine Harmonie wieder durch die ganze Schöpfung fließen kann.

Auszug aus:
http://www.abdrushin.eu/im-lichte-der-wahrheit/

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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-14, 14:35

16. Jesus und Imanuel



Der Gottessohn Jesus wie auch der Menschensohn Imanuel sind in ihrem Ursprunge aus Gott!

 Der Gottessohn, welcher der Eingeborene zu nennen ist,
 stehet nach seiner Rückkehr aus der Schöpfung wieder bei Gottvater, oder in Gottvater,
 dadurch „eingeboren“ in die Gottheit selbst, während der Menschensohn der aus Gott kommende „Ausgeborene“ genannt werden kann, der zum Wohle des Bestehens aller Menschengeister mit einem Teil aus sich getrennt von Gott verbleibt, hinausgeboren wurde in die Urschöpfung.


Die Bezeichnung Gottessohn und Menschensohn ist aber von den Menschen noch nie recht begriffen worden, und sogar heute noch nicht ganz von denen, welche meine Botschaft kennen.

 Der Mensch hat sich gewöhnt, von sich aus nur zu denken und glaubt deshalb, daß alles auch von ihm aus angesehen werden muß.

 Das ist der Fehler.

 In diesem Falle muß er nur von oben ausgehend versuchen, ein Verstehen zu gewinnen;

 denn die Bezeichnung Gottessohn
 und Menschensohn gehet von Gott aus,
 nicht von Menschen.

 Denen ist es nur in dieser Art verkündet worden.

 Aus diesem Grunde muß auch der Begriff von oben aus empfunden werden,
 nicht von der Menschenseite aus.

Es bestehen also in Wirklichkeit:
 Jesus, der eingeborene Sohn,
und Imanuel, der ausgeborene Sohn.

 Beide sind Gottessöhne und
nach menschlichen Begriffen Brüder.

Im Göttlichen ist die Bezeichnung
Gottessohn und Menschensohn abwärts gedacht, der Schöpfung zugewandt,
 womit sofort ein anderer Begriff entsteht,
 oder überhaupt erst das Begreifen kommt.

 Der Gottessohn ist
 der Sohn von Gott bei Gott,
 der Menschensohn der Sohn von Gott,
den Menschen gesendet.

Nicht der Gottessohn Jesus wurde den Menschen gegeben, die ihn, wie viele Gläubige immer noch denken, für ihre Sünden Gottvater opfern konnten!

 Jesus wurde ihnen überhaupt nie gegeben!

 Er wollte nur das Wort bringen, und ging dann, nachdem die Menschen ihn gemordet hatten,
nach und nach wieder zu Gottvater ein,
 wie er selbst oft genug erklärt hat.

Er wäre auch ohne gemordet zu werden wieder zu Gott eingegangen, weil er nie mit der Welt wirklich verbunden war.

Aber Imanuel der Menschensohn,
 wurde der Menschheit von Gott gegeben,
damit diese durch ihn bestehen konnte und in ihm einen ewigen Mittler hatte,
durch dessen Sein die Menschengeister rechter Einstellung auch ewig sich bewußt bleiben können!

Gott gab einen Sohn für diesen Zweck,
 ohne daß er ihn wieder ganz für sich zurückfordert!
 Das ist das große Opfer, das er brachte,
das ist sein Geschenk.

 Das sein verheißenes Sohnesopfer für die Menschheit!

 Er fordert oder zieht ihn nicht wieder in die Gottheit zurück.

Das große Gottesopfer hat mit der Kreuzigung
 und mit dem Gottessohne Jesus nichts zu tun.

 Die Kreuzigung war ja kein Opfer,
 weder ein Opfer Gottes noch ein solches der Menschheit!
Weil die Menschen aber gerade dieser ihrer Willkürshandlung an dem Gottessohne zur Selbstentschuldigung falsche Auslegungen gaben, konnten sie auch nie den eigentlichen Begriff des Wortes Menschensohn erfassen,
 konnten nie das wirkliche Opfer Gottes als solches erkennen, das in der gewollten,
 für die Menschheit notwendigen
 Trennung Gottes von seinem in die Schöpfung hinausgeborenen Sohne liegt,
 dessen ungeheuere Größe von der Menschheit überhaupt nie erfaßt werden wird und auch nicht erfaßt werden kann!

Daß der Menschensohn aus dem lebendigen Lichtgesetz heraus nichts anderes sein kann als König in der Schöpfung,
 Stellvertreter des dreieinigen Gottes,
 wird Euch zu verstehen nicht zu schwer sein.

 Von Gottvater um der Menschengeister willen in die Schöpfung gestellt, ist er ja der Einzige in der ganzen Schöpfung, der aus Gott kommt.

Das Königtum bringt die einfache und natürliche Folge der Auswirkung des Lichtgesetzes,
 das aus dem Sein des Menschensohnes heraus sich nur so und nicht anders auswirken kann.
 —
Dieses Geschehen in seiner Vollendung bringt für die gesamte Menschheit so viel Erleichterung,
wie sie erst in Jahrzehnten selbst erfassen werden können.

Die Menschengeister aller Schöpfungsteile haben von der Stunde an,
 da nun der Menschensohn sein Wirken ganz beginnen wird, das ist die Stunde der Verkündung, eine weitaus größere, stärkere Hilfe als bisher seit Urbeginn der Schöpfung.

— Und deshalb soll und muß auch Frieden werden überall,
 der Aufstieg ist viel leichter zu erreichen,
 doch auch die Strafen wirken sich viel schneller aus als es bisher geschah bei denen, die dem Lichte widerstreben wollen.


Es wird ein Umschwung im Geschehen jeder Art, es kommt nun mit dem Menschensohne auch die Weltenwende!

Das ist die Ursache, daß alles,
 was noch weiterhin bestehen will,
 neu werden muß,
und von dem Alten nichts bestehen bleiben kann, es sei denn,
daß es jetzt schon sein Bestreben nach dem Lichtgesetz gerichtet hält!

Dann wird es bleiben können und nur noch gereinigt werden,
 damit es allem Neuen gleich erstrahlt!

 Die Menschen aber wissen nicht,
 wie dankbar sie sein müßten für alles das,
 was sich in dieser Zeit erfüllt!
 — —
Gott hat das große Opfer aller Menschheit und
 der Schöpfung in dem Menschensohn allein gebracht!

 Mir, als Imanuel, gebührt dabei kein Dank;
 denn mich erfüllt die höchste Freude,
daß ich Gott dienen darf in seinem hohen Willen!

 Nur ich allein vermag ja seine Größe jubelnd zu empfinden,
 seine Herrlichkeit und Weisheit,
 seine Reinheit, seine Macht!
Was ist gegen das hohe Wissen,
 gegen das Empfinden die gesamte Schöpfung! Nichts!

 Auch fühle ich mich nicht um dieser Menschen Wünsche da, nein, aufwärts blickend lebe ich beseligt allein der Erfüllung des Heiligen Willens meines urewigen Vaters, des alleinigen Gottes und Herrn!


Täuscht Euch deshalb nicht,
es wird ganz anders, als Ihr Menschen denkt!

 Vor vielem werdet staunend nur Ihr stehen,
 und manches erst in Jahren ganz begreifen.

Ihr werdet in der Zukunft erst den hohen, reinen Sinn erfassen alles dessen, wovon Ihr bisher nur Zerrbilder erleben konntet!

 Der Fluch, der sich auf bisherige Prachtentfaltung legen mußte durch der Menschen falschen Sinn,
 er wird genommen sein,
 Pracht in der reinen Form wird Schönheit,
und alle Schätze dieser Welt erstrahlen dann in Reinheit zu der Ehre Gottes,
 dienen in der Freude mit als Anbetung der großen Güte, welche alles das erstehen ließ und dieser Menschheit zur Benutzung gab!
— — —
Der Gottessohn sprach oft auf Erden:

 „Mein Reich ist nicht von dieser Welt!“

 Er meinte damit nicht nur dieses Erdenreich, sondern die ganze Welt, die Schöpfung!

Er ging zu Gott zurück!

 Und um ihn ist das Reich des Göttlichen,
 das er regiert im Namen seines Vaters.

Sein Reich war also nicht von dieser Welt,
 sondern es war und ist das Gottesreich.

 Das heißt, das Reich im Göttlichen,
 das mit Gott ewig war und ewig mit ihm bleiben wird.

Das Reich des Menschensohnes
aber ist die Welt,
die Schöpfung!

 Gott hat den Eingeborenen den Gottessohn genannt;
denn dieser wirkt im Reich des Göttlichen, welches viel größer ist als die gesamte Schöpfung.

 Den Ausgeborenen stellte er in die Schöpfung ein, und setzte ihn damit über die Menschengeister, verhieß ihn deshalb dieser Menschheit als den Menschensohn.

 Den Sohn, den er für diese Menschen von sich trennte, auf daß er sie regiere.

 Deshalb wird den Begnadeten,
 die Bilder aus dem Göttlichen erschauen dürfen, nun bald und oft das göttliche Trigon gezeigt,
 in dem das Auge Gottes an der Spitze steht,
zur Rechten Jesus, der Gottessohn,
und dann seit der Vollendung nun Imanuel,
 der Menschensohn, zu seiner Linken.

Es zeigt das Bild den Schauenden die Tätigkeit, wie sie in dem Heiligen Willen Gottes ruht.

 Zwei Strahlen gehen aus von Gott,
 die das Trigon nach abwärts bilden.

 Der eine davon geht zum Gottessohn in dessen Tätigkeit,
 der andere zum Menschensohn.

 Und die vollendete Verbindung nun des Gottessohnes mit dem Menschensohn bringt zwischen ihnen den Verbindungsstrahl, der gleichzeitig den unteren Verbindungsstrich ergibt, welcher dieses Trigon nun schließt.


So deute ich Euch heute schon das Bild des göttlichen Trigons,
 wie es bald Viele der Begnadeten werden erschauen dürfen,
 sobald Gott selbst der Welt das Erdensein des Menschensohnes verkünden läßt.

 Es werden dies natürlich nur von geistigen Führern gezeigte Bilder sein,
da Menschengeister niemals
Göttliches zu schauen fähig sind.

Auszug aus:
http://www.abdrushin.eu/gralsbotschaft/

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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-16, 00:14

41. Abgeschieden



Verständnislos, einsam steht eine Seele in dem Sterbezimmer.
 Verständnislos, da sich der Mensch, der auf dem Lager liegt, in seinem Erdenleben sträubte an ein Fortleben nach Ablegen des grobstofflichen Körpers zu glauben, der sich deshalb nie mit dem Gedanken ernst befaßte und alle die verlachte, welche davon sprachen. Verwirrt schaut er um sich.

Er sieht sich selbst auf seinem Sterbelager,
 sieht ihm bekannte Menschen weinend darum stehen,
hört deren Worte, die sie sprechen,
und fühlt auch wohl den Schmerz, den sie dabei empfinden in der Klage, daß er nun gestorben sei.

 Lachen will er und rufen, daß er ja noch lebe!
 Er ruft!
Und muß verwundert sehen, daß sie ihn nicht hören.
 Wieder und wieder ruft er laut und immer lauter.

Die Menschen hören nicht darauf, sie klagen weiter.
 Angst beginnt in ihm emporzusteigen.
 Er hört doch seine Stimme selbst ganz laut und fühlt auch seinen Körper deutlich.
Noch einmal schreit er in Beklemmung auf.
 Niemand beachtet ihn.

 Sie blicken weinend auf den stillen Körper,
den er als den eigenen erkennt,
und den er doch plötzlich als etwas Fremdes ihm nicht mehr Gehörendes betrachtet;
 denn er steht mit seinem Körper ja daneben,
 frei von jedem Schmerz,
 den er bisher empfunden hat.

Mit Liebe ruft er nun den Namen seines Weibes, die an seinem bisherigen Lager kniet.

 Das Weinen aber läßt nicht nach,
kein Wort, keine Bewegung zeigt,
 daß sie ihn hörte.

Verzweifelt tritt er auf sie zu und rüttelt derb an ihrer Schulter.
Sie merkt es nicht.
Er weiß ja nicht, daß er den feinstofflichen Körper seiner Frau berührt und diesen rüttelt,
 nicht den grobstofflichen,
und daß die Frau, welche gleich ihm nie daran dachte, daß es mehr gibt als den Erdenleib,
 seine Berührung ihres feinstofflichen Körpers auch nicht fühlen kann.

Ein unsagbares Furchtgefühl läßt ihn erschauern.
 Schwäche des Verlassenseins drückt ihn zu Boden, sein Bewußtsein schwindet.

Durch eine Stimme, die er kannte,
wacht er langsam wieder auf.
Er sieht den Körper, den er auf der Erde trug, mitten in Blumen liegen.
 Fort will er, doch es wird ihm unmöglich,
 von diesem stillen, kalten Körper loszukommen.

 Deutlich fühlt er, daß er noch mit ihm verbunden ist.
 Aber da klingt diese Stimme wieder,
 die ihn aus dem Schlummer weckte.
Es ist sein Freund, welcher zu einem Menschen spricht.
 Sie haben beide einen Kranz gebracht und bei dem Niederlegen dieses Kranzes sprechen sie zusammen.
 Niemand ist sonst bei ihm.
 Der Freund!
Dem will er sich bemerkbar machen und dem andern, der mit dem Freund oft sein lieber Gast gewesen ist!

Er muß es ihnen sagen,
 daß das Leben sonderbarerweise ja noch in ihm ist, daß er noch hören kann,
 was diese Menschen sprechen.
 Er ruft!
Doch ruhig wendet sich sein Freund zu dem Begleiter und spricht weiter.

 Doch was er spricht, geht wie ein Schreck durch seine Glieder.
 Das ist sein Freund!
 So spricht er jetzt von ihm.
 Er lauscht erstarrt den Worten dieser Menschen, mit denen er so oft gezecht, gelacht,
 die ihm nur Gutes sagten, während sie an seiner Tafel saßen und in seinem gastfreundlichen Haus verkehrten.

Sie gingen, andere kamen wieder.
 Wie konnte er die Menschen jetzt erkennen!

 So viele, die er hoch geschätzt hatte,
 ließen jetzt Ekel in ihm aufsteigen und Zorn und manchem, den er nie beachtete,
 hätte er gern mit Dank die Hand gedrückt.

Aber sie hörten ihn ja nicht,
 fühlten ihn nicht, trotzdem er raste,
 schrie, um zu beweisen, daß er lebte! —

In großem Zuge fuhr man dann den Körper zu der Gruft.
 Rittlings saß er auf seinem Sarge.

Verbittert und verzweifelt konnte er jetzt nur noch lachen, lachen!
 Das Lachen aber machte schnell wieder tiefster Verzagtheit Platz, und große Einsamkeit kam über ihn.
 Er wurde müde, schlief. — — — —

Bei dem Erwachen war es dunkel um ihn her.
Wie lange er geschlafen hatte, war ihm unbekannt.
Doch fühlte er, daß er nicht mehr wie bisher mit seinem Erdenkörper verbunden sein konnte;
 denn er war frei.
 Frei in der Finsternis,
 die eigenartig drückend auf ihm lastete.

Er rief.
 Kein Laut.
 Er hörte seine eigene Stimme nicht.
 Stöhnend sank er zurück.
Doch schlug er dabei mit dem Kopfe hart auf einen scharfen Stein.
 Als er nach langer Zeit wieder erwachte, war immer noch dieselbe Finsternis, dasselbe unheilvolle Schweigen.
 Er wollte aufspringen,
aber die Glieder waren schwer,
sie wollten ihm den Dienst versagen.

Mit aller Kraft der angstvollsten Verzweiflung raffte er sich auf und schwankte tastend hin und her.
Oft stürzte er zu Boden, schlug sich wund,
 stieß sich auch rechts
und links an Ecken, Kanten,
 aber es ließ ihm keine Ruhe abzuwarten;
denn ein starker Drang trieb ihn dazu,
 sich dauernd fortzutasten und zu suchen.
 Suchen!
 Aber was?
Sein Denken war verwirrt, müde und hoffnungslos.
Er suchte etwas, das er nicht begreifen konnte. Suchte!

Es trieb ihn weiter, dauernd weiter!
 Bis er wieder niedersank, um wiederum emporzufahren und die Wanderungen aufzunehmen.
 Jahre vergingen so, Jahrzehnte,
 bis er endlich Tränen fand, Schluchzen seine Brust erzitterte und...
 ein Gedanke sich auslöste, eine Bitte,
als Aufschrei einer müden Seele,
 die ein Ende wünscht der dunklen Hoffnungslosigkeit.

Der Schrei maßlosester Verzweiflung und des hoffnungslosen Schmerzes aber brachte die Geburt des ersten Denkens in dem Wunsche, diesem Zustand zu entrinnen.

 Er suchte zu erkennen, was ihn in diesen so entsetzensvollen Zustand brachte,
 was ihn so grausam in der Dunkelheit umherzuwandern zwang.
 Er fühlte um sich: starre Felsen!
War es die Erde oder etwa doch die andere Welt, an die er niemals glauben konnte?

 Die andre Welt!

 Dann war er irdisch tot und lebte doch, wenn er den Zustand leben nennen wollte.
 Das Denken fiel unendlich schwer.
 So taumelte er suchend weiter.
 Wiederum vergingen Jahre.
Heraus, heraus aus dieser Finsternis!
 Der Wunsch wurde zum ungestümen Drange,
 aus dem sich Sehnsucht formte.

Sehnsucht aber ist das reinere Empfinden,
 das sich aus dem groben Drange löst und in der Sehnsucht wuchs ganz schüchtern ein Gebet.

 Dieses Gebet der Sehnsucht brach zuletzt gleich einem Quell aus ihm heraus und
stiller, wohltuender Friede,
Demut und Ergebung zog damit in seine Seele ein.

 Doch als er sich erhob, um seine Wanderungen fortzusetzen, da ging ein Strom heißen Erlebens durch seinen Körper;
 denn Dämmerung umgab ihn jetzt, er konnte plötzlich schauen!
Fern, ganz fern erkannte er ein Licht,
 gleich einer Fackel, das ihn grüßte.

 Jauchzend streckte er die Arme darnach aus,
voll tiefen Glückes sank er wieder nieder und dankte, dankte dem aus übervollem Herzen,
 der ihm das Licht gewährte!

 Mit neuer Kraft schritt er dann diesem Lichte zu, das ihm nicht näher kam, aber das er nach dem Erlebten doch noch zu erreichen hoffte und wenn es auch Jahrhunderte in Anspruch nehmen sollte.

 Das, was ihm jetzt geschehen war,
 konnte sich wiederholen und ihn zuletzt hinausführen aus den Gesteinsmassen in wärmeres und lichtbestrahltes Land, wenn er demütig darum bat.

„Mein Gott, hilf mir dazu!“ kam es gepreßt aus der hoffnungserfüllten Brust.

 Und, welche Wonne, er hörte seine Stimme wieder!
 Wenn auch nur schwach erst, doch er hörte!
 Das Glück darüber gab ihm neue Kraft und hoffend ging er wieder vorwärts. — —

So die Anfangsgeschichte einer Seele in der feinstofflichen Welt.
 Die Seele war nicht schlecht zu nennen.
Auf Erden hatte man sie sogar als sehr gut befunden.
 Ein Großindustrieller, viel beschäftigt, treubedacht, die irdischen Gesetze alle zu erfüllen. —
Nun zu dem Vorgang noch eine Erklärung:

 Der Mensch, welcher in seinem Erdenleben nichts davon wissen will,
 daß es auch Leben nach dem Tode gibt
 und er all sein Tun und Lassen einmal zu verantworten gezwungen ist, in seiner Art,
 die mit der Erdanschauung heute nicht im Einklang steht,
ist in der Feinstofflichkeit blind und taub,
 sobald er einst hinübergehen muß.

 Nur während er mit seinem abgelegten grobstofflichen Körper noch verbunden bleibt,
 die Tage oder Wochen,
 vermag er zeitweise auch wahrzunehmen,
 was um ihn her geschieht.

Ist er aber dann frei von dem sich auflösenden grobstofflichen Körper,
 so geht ihm diese Möglichkeit verloren.
Er hört und sieht nichts mehr.

 Das ist aber nicht Strafe,
 sondern ganz natürlich,
weil er nichts hören und sehen wollte von der feinstofflichen Welt.

Sein eigner Wille,
 der das Feinstoffliche schnell entsprechend formen kann, verhindert es,
 daß dieser feinstoffliche Körper sehen und auch hören kann.

Solange, bis in dieser Seele langsam eine Veränderung ersteht.
 Ob diese nun Jahre oder Jahrzehnte,
 vielleicht Jahrhunderte währt, ist die eigene Sache eines jeden Menschen.

 Ihm wird sein Wille vollständig gelassen.
 Auch Hilfe kommt ihm erst, wenn er es selbst ersehnt.
 Nicht früher.
 Nie wird er dazu gezwungen.
Das Licht, das diese Seele sehend werdend mit so großer Freude grüßte, es war immer da.

 Sie konnte es nur vorher noch nicht sehen.

 Es ist auch klarer, stärker,
 als die bisher blinde Seele es zuerst erblickt.

Wie sie es sieht, ob stark, ob schwach,
liegt wiederum nur ganz allein an ihr.
 Es kommt ihr keinen Schritt entgegen,
aber es ist da!
 Sie kann es jederzeit genießen, wenn sie ernsthaft und demütig will.

Doch trifft das, was ich hier erkläre,
 nur für diese eine Art von Menschenseelen zu. Nicht etwa auch für andere.
 Im Dunkel selbst und seinen Ebenen ist nicht etwa das Licht.

 Dort gilt es nicht, daß der,
der in sich vorwärts kommt, plötzlich das Licht erschauen kann,
 sondern er muß dazu erst fortgeführt werden aus der Umgebung, die ihn hält.

Gewiß ist dieser hier geschaute Zustand einer Seele schon qualvoll zu nennen,
namentlich da sie eine große Angst erfüllt und keine Hoffnung in sich trägt,
 aber sie hat es selbst nicht anders haben wollen. Sie erhält nur das, was sie für sich erzwang.

 Sie wollte nichts von dem bewußten Leben nach dem Erdabscheiden wissen.
 Das Fortleben selbst kann die Seele damit nicht für sich ertöten;
 denn darüber darf sie nicht verfügen,
 aber sie baut sich eine feinstoffliche unfruchtbare Ebene,
 lähmt die Sinnesorgane des feinstofflichen Körpers, so daß sie feinstofflich nicht sehen und nicht hören kann,
bis... sie sich endlich eines anderen besinnt.

Es sind die Seelen,
 die man heute auf der Erde zu Millionen sehen kann, die außer dem Nichtswissenwollen von der Ewigkeit oder von Gott noch anständig zu nennen sind.

 Den Übelwollenden geht es natürlich schlimmer, von diesen aber soll hier nicht gesprochen sein, sondern nur von den sogenannten anständigen Menschen. —

Wenn es nun heißt,
daß Gott zur Hilfe seine Hand ausstreckt,
 so ist dies in dem Wort,
 das er den Menschen sendet,
worin er ihnen zeigt, wie sie sich lösen können von der Schuld, in die sie sich verstrickten.

 Und seine Gnade liegt von vornherein in all den großen Möglichkeiten, die den Menschengeistern in der Schöpfung zur Benutzung freigegeben sind.

 Das ist so ungeheuer viel, wie sich der Mensch von heute gar nicht denken kann,
 weil er sich nie damit beschäftigte,
 nicht ernst genug; denn dort, wo es geschah,
 war es bisher nur spielerisch
oder zum Zwecke eitler Selbsterhebung!

Sobald die Menschengeister aber in dem Gotteswort den rechten Wert erkennen,
 seinen tiefen Ernst, werden sie Großes leisten in der ganzen Schöpfung!

 Bis jetzt zogen sie immer nur ihr eigenes Wissen vor und es blieb deshalb alles Stückwerk des niedersten Grades im Verhältnisse zu dem Inhalt des Gotteswortes, das sie auch heute wieder unerkannt zur Seite schieben wollen;

 denn kein Mensch weiß von dem
wahren Wert der Gralsbotschaft.

 Nicht einer auf der Erde.

 Auch wenn er wähnt, den Sinn zu kennen, auch wenn er geistig schon die Vorteile empfindet, welche er im Teilerkennen sich erwarb... er weiß ihn nicht, den eigentlichen Wert, hat ihn noch nicht zu dem hundertsten Teile erfaßt!

 Das sage ich, der diese Botschaft bringt.
 Ihr wißt nicht, was Ihr damit in den Händen haltet!

Sie ist der Weg, das Tor und auch der Schlüssel, welcher Euch zum Leben führt.
 Zum Leben, das mit allen Schätzen dieser Erde, allen Schätzen des gesamten Weltalls nicht zu werten, nicht zu kaufen ist!

 Schöpfet nun aus der Botschaft, die Euch dargeboten wird.
 Nehmt von dem Gut, dem kostbarsten,
 dem Ihr begegnen könnt.

Ergreift es, wie es ist,
doch sucht und deutelt nicht an ihm herum.
 An ihm zu suchen und zu deuten bringt keinen Wert.

 Nicht diese Botschaft sollt Ihr Euch verständlich machen,
 sondern Eure Arbeit ist, ihr einfach einen Platz zu schaffen in der Mitte Eurer Seele.

 Dort sollt Ihr suchen, sollt Ihr deuteln,
um zu finden, was den Raum nicht schmücken hilft,
 wenn diese Botschaft Einzug in Euch hält!

Ihr sollt entdecken, was in diesem Raume,
der in Euch zum Tempel werden muß, noch stört.

 Schafft diesen Tempel in Euch, ohne meine Botschaft dabei zu berühren und allen,
 welche also tun, wird auch geholfen sein! — — —


Auszug aus :
http://www.abdrushin.eu/im-lichte-der-wahrheit/

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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-17, 16:52

40. Der Tod



Etwas, an das alle Menschen ohne Ausnahme glauben, ist der Tod!
Ein jeder ist von seinem Eintreten überzeugt.

 Er ist eine der wenigen Tatsachen, über die keinerlei Streit und keinerlei Unwissenheit herrscht.

 Trotzdem alle Menschen von Kindheit an damit rechnen, einmal sterben zu müssen, sucht doch die Mehrzahl den Gedanken daran immer abzuwehren.

Viele werden sogar heftig, wenn in ihrer Gegenwart einmal davon gesprochen wird.

 Andere wieder vermeiden es sorgfältig,
Friedhöfe aufzusuchen,
 gehen Begräbnissen aus dem Wege
und suchen jeden Eindruck möglichst schnell wieder zu verwischen,
 wenn sie doch einmal einem Trauerzuge auf der Straße begegnen.

 Dabei drückt sie immer eine geheime Angst,
daß sie einmal plötzlich von dem Tode überrascht werden könnten.

 Unbestimmte Furcht hält sie davon ab,
mit ernsten Gedanken an diese unverrückbare Tatsache heranzutreten.

Es gibt kaum ein zweites Vorkommnis,
 das bei seiner Unumgänglichkeit immer
 wieder in Gedanken so zur Seite geschoben wird, als der Tod.

 Kaum aber auch einen so bedeutungsvollen Vorgang im irdischen Leben, außer der Geburt.

 Es ist doch auffallend, daß sich der Mensch gerade mit dem Anfang und dem Ende seines Erdenseins so wenig beschäftigen will,
 während er allen anderen Vorgängen,
 sogar ganz nebensächlichen Dingen,
eine tiefe Bedeutung beizulegen sucht.

 Er forscht und grübelt über alles Zwischengeschehen mehr als über das,
 was ihm über alles Aufklärung bringen würde:
 der Anfang und das Ende seines Erdenlaufes.

 Tod und Geburt sind ja so eng verbunden, weil eines die Folge des anderen ist.

Wie wenig Ernst aber wird schon der Zeugung beigelegt!
 Wohl in sehr seltenen Fällen ist dabei etwas Menschenwürdiges zu finden.
 Gerade in diesem Vorgange stellen sich die Menschen mit Vorliebe den Tieren gleich und vermögen es doch nicht, deren Harmlosigkeit darin beizubehalten.
 Das ergibt eine Stellungnahme unter das Tier.

 Denn dieses handelt nach seiner Stufe,
 die es in der Schöpfung inne hat.
 Der Mensch jedoch vermag es nicht, oder will es nicht, die ihm gebührende Stufe einzuhalten.

 Er steigt tiefer hinab und wundert sich dann, wenn es in verschiedenen Beziehungen mit der ganzen Menschheit nach und nach bergab geht.

 Schon die Gebräuche der Hochzeiten sind alle darauf eingestellt, den Ehebund lediglich als eine rein irdische Angelegenheit zu betrachten.
 Es geht dabei in vielen Fällen sogar so weit,
 daß ernst angelegte Naturen sich mit Ekel vor unzweideutigen nur auf irdischen Verkehr hinweisenden Einzelheiten abwenden möchten.

 Die Hochzeitsfeiern in niederen,
wie auch in besseren Kreisen sind in vielen Fällen nur zu regelrechten Kuppelgelagen ausgeartet, denen beizuwohnen alle ihrer hohen Verantwortung bewußten Eltern den Kindern mit schärfster Strenge untersagen müßten.

 Jünglinge und Jungfrauen aber,
 welche bei diesen Sitten und Anspielungen während eines solchen Festes nicht selbst Abscheu in sich erstehen fühlen,
und aus diesem Grunde in ihrer eigenen Verantwortlichkeit für ihr Tun und Lassen nicht fern bleiben, sind sowieso schon auf gleich niedere Stufe zu rechnen,
 können also bei einer Beurteilung nicht mehr in Betracht gezogen werden.
Es ist, als ob die Menschen sich auch hierin durch einen vergifteten Rausch über etwas hinwegzutäuschen versuchen,
an das sie nicht denken wollen.

Wenn dann das irdische Leben auf solch leichtfertigen Grundlagen aufgebaut wird,
wie es schon Sitte und Gebrauch geworden ist, kann man verstehen,
 daß sich die Menschen auch über den Tod hinwegzutäuschen versuchen,
indem sie sich krampfhaft bemühen,
 nicht daran zu denken.

Dieses Hinwegschieben aller ernsten Gedanken steht in engem Zusammenhange mit der eigenen Tiefstellung bei der Zeugung.
 Die unbestimmte Furcht, die wie ein Schatten durch das ganze Erdenleben neben dem Menschen herläuft, entspringt zum großen Teile dem vollen Bewußtsein alles Unrechtes der leichtsinnigen, die Menschen entwürdigenden Handlungen.

 Und wenn sie gar nicht anders Ruhe bekommen können, so klammern sie sich zuletzt krampfhaft und gekünstelt an den Selbstbetrug,
daß es entweder mit dem Tode ganz aus ist,
 womit sie das Bewußtsein ihrer Minderwertigkeit und ihrer Feigheit vor einer etwaigen Verantwortung voll bekunden,
oder an die Hoffnung, daß sie auch nicht viel schlechter sind als andere Menschen.

Aber alle diese Einbildungen ändern nicht ein Stäubchen an der Tatsache, daß der irdische Tod an sie herantritt.
Mit jedem Tag, jeder Stunde kommt er näher!

Jämmerlich sieht es oft aus, wenn in den letzten Stunden bei der Mehrzahl aller derer,
 die mit Starrheit eine Verantwortung in einem Fortleben wegzuleugnen versuchten,
 das große, angstvolle Fragen einsetzt,
welches beweist, wie sie an ihrer Überzeugung plötzlich irre werden.

 Es vermag ihnen dann aber nicht viel zu nützen;
denn es ist wiederum nur Feigheit,
die sie kurz vor dem großen Schritt aus dem Erdenleben plötzlich die Möglichkeit eines Fortlebens und mit diesem einer Verantwortung vor sich sehen läßt.

 Angst aber, Furcht und Feigheit läßt ebensowenig die Verminderung oder Ablösung der unbedingten Wechselwirkung aller Handlungen zu wie Trotz.

 Ein Einsehen, also zur Erkenntnis kommen,
 geht auch nicht in dieser Weise vor sich. Sterbenden Menschen spielt dann aus Furcht heraus noch in den letzten Stunden ihre so oft im Erdenleben erprobte Verstandesklugheit einen üblen Streich, indem sie den Menschen plötzlich in gewohnter Vorsicht noch schnell verstandesfromm werden lassen möchte,
sobald die Loslösung des weiterlebenden feinstofflichen Menschen von dem grobstofflichen Körper schon einen so hohen Grad erreicht hat, daß das Empfindungsleben in dieser Loslösung der Stärke des Verstandes gleichkommt,
 dem es bisher gewaltsam untergeordnet war.

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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-17, 17:06

Sie haben dadurch keinen Gewinn!

 Sie werden ernten, was sie an Gedanken und Handlungen in ihrem Erdenleben gesät haben.

 Nicht das Geringste ist damit gebessert oder auch nur geändert!
 Unwiderstehlich werden sie in die Räder der streng arbeitenden Gesetze der Wechselwirkung gezogen, um in diesen in der feinstofflichen Welt alles das durchzuleben,
was sie fehlten, also aus falscher Überzeugung heraus dachten und handelten.

 Sie haben alle Ursache,
die Stunde des Loslösens von dem irdischen grobstofflichen Körper zu fürchten,
der ihnen eine Zeitlang für viele feinstoffliche Vorgänge ein Schutzwall war.

 Dieser Schutzwall wurde ihnen als Schild und Deckung eine Zeitlang überlassen,
damit sie hinter ihm in ungestörter Ruhe vieles zum Besseren ändern und sogar ganz ablösen konnten, was sie ohne diesen Schutz schwer hätte treffen müssen.

Doppelt traurig, ja zehnfach ist es für den,
 der diese Gnadenzeit eines Erdendaseins in leichtsinnigem Selbstbetruge wie in einem Rausche durchtaumelt.
 Die Furcht und Angst ist also bei Vielen begründet.

Ganz anders mit denen, die ihr Erdendasein nicht vergeudeten, die noch zu rechter Zeit,
 wenn auch in später Stunde,
aber nicht aus Furcht und Angst heraus den Weg geistigen Aufstieges betraten.

 Ihr ernstes Suchen nehmen sie als Stab und Stütze mit hinüber in die feinstoffliche Welt.

 Sie können ohne Furcht und Bangen den Schritt aus dem Grobstofflichen in das Feinstoffliche unternehmen, der für jeden unausbleiblich ist,
 da alles, was vergänglich ist,
wie der grobstoffliche Körper,
 auch einmal wieder vergehen muß.

Die Stunde dieser Ablösung können sie begrüßen, weil es für sie ein unbedingter Fortschritt ist, gleichviel, was sie im feinstofflichen Leben durchzuleben haben.

Das Gute wird sie dann beglücken,
 das Schwere wird ihnen überraschend leicht gemacht;
denn dabei hilft das gute Wollen kraftvoller,
als sie es je geahnt haben.

Der Vorgang des Todes selbst ist weiter nichtsx , als die Geburt in die feinstoffliche Welt.

 Ähnlich dem Vorgange der Geburt in die grobstoffliche Welt.
Der feinstoffliche Körper ist mit dem grobstofflichen Körper nach der Lösung eine Zeitlang wie durch eine Nabelschnur verbunden, die um so weniger fest ist,
 je höher der also in die feinstoffliche Welt Geborene seine Seele schon in dem Erdensein nach der feinstofflichen Welt hin entwickelt hat, als Übergang in das Reich seines Gottes.

Je mehr er sich selbst durch sein Wollen an die Erde kettete, also an das Grobstoffliche,
 und so von dem Fortleben in der feinstofflichen Welt nichts wissen wollte,
 desto fester gefügt wird durch dieses sein eigenes Wollen auch diese Schnur sein,
 die ihn an den grobstofflichen Körper bindet,
und damit auch sein feinstofflicher Körper,
 dessen er als Gewand des Geistes in der feinstofflichen Welt bedarf.

Je dichter aber sein feinstofflicher Körper ist, desto schwerer ist er nach den üblichen Gesetzen, und desto dunkler muß er auch erscheinen.

 Er wird sich durch diese große Ähnlichkeit und nahe Verwandtschaft alles Grobstofflichen auch sehr schwer von dem grobstofflichen Körper lösen, so daß es vorkommt,
daß ein solcher auch die letzten grobstofflich-körperlichen Schmerzen noch mitfühlen muß, sowie den ganzen Zerfall in der Verwesung.

 Bei Verbrennung bleibt er ebenfalls nicht unempfindlich.
Nach endlicher Trennung dieser Verbindungsschnur aber sinkt er in der feinstofflichen Welt bis dahin hinab,
 wo seine Umgebung die gleiche Dichtheit und Schwere hat.
 Dort findet er dann in der gleichen Schwere auch lauter Gleichgesinnte vor.

 Daß es aber übler zugeht als auf Erden in dem grobstofflichen Körper, ist erklärlich,
 weil sich in der feinstofflichen Welt alle Empfindungen voll und ungehemmt ausleben.

Anders mit den Menschen, die den Aufstieg zu allem Edleren schon in dem Erdensein begannen.

 Weil diese die Überzeugung des Schrittes in die feinstoffliche Welt lebendig in sich tragen, ist die Loslösung auch viel leichter.

 Der feinstoffliche Körper und mit ihm die Verbindungsschnur ist nicht dicht,
und dieser Unterschied in ihrer gegenseitigen Fremdheit mit dem grobstofflichen Körper läßt die Loslösung auch sehr schnell erfolgen,
 so daß der feinstoffliche Körper während des ganzen sogenannten Todeskampfes oder der letzten Muskelzuckungen des grobstofflichen Körpers schon lange neben diesem steht,
wenn überhaupt von einem Todeskampfe bei normalem Sterben eines solchen Menschen gesprochen werden kann.

 Der lose, undichte Zustand des Verbindungsstranges läßt den danebenstehenden feinstofflichen Menschen keinerlei Schmerzen mitempfinden, da dieser leichte Verbindungsstrang in seinem undichten Zustande keinen Schmerzleiter vom Grobstofflichen zum Feinstofflichen abgeben kann.

 Dieser Strang sprengt auch infolge seiner größeren Feinheit die Verbindung schneller,
 so daß der feinstoffliche Körper in viel kürzerer Frist vollkommen frei wird, und dann nach dem Gebiete in die Höhe schwebt, das aus der gleichen feineren und leichteren Art besteht.

Dort wird auch dieser nur Gleichgesinnte treffen können und in dem erhöhten guten Empfindungsleben Frieden und Glück empfangen.

 Ein solcher leichter und weniger dichter feinstofflicher Körper erscheint naturgemäß auch heller und lichter, bis er zuletzt in so große Verfeinerung kommt, daß das in ihm ruhende Reingeistige strahlend durchzubrechen beginnt, bevor er als ganz lichtstrahlend in das Rein-Geistig-Wesenhafte eingeht.

Die bei einem Sterbenden weilenden Menschen aber seien gewarnt, daß sie nicht in lautes Klagen ausbrechen.

 Durch den zu stark gezeigten Trennungsschmerz kann der in Loslösung begriffene oder vielleicht schon danebenstehende feinstoffliche Mensch ergriffen werden, es also hören oder fühlen.

 Erwacht dadurch in ihm das Mitleid oder der Wunsch, noch Trostesworte zu sagen,
 so bindet ihn dieses Verlangen wieder fester mit dem Bedürfnis,
sich den schmerzerfüllt Klagenden verständlich bemerkbar zu machen.

 Irdisch verständlich machen kann er sich nur unter Zuhilfenahme des Gehirnes.
 Das Bestreben aber zieht die enge Verbindung mit dem grobstofflichen Körper nach sich, bedingt sie, und deshalb kommt als Folge, daß nicht nur ein noch in Loslösung begriffener feinstofflicher Körper sich wieder enger mit dem grobstofflichen Körper vereinigt,
sondern daß auch ein bereits danebenstehender losgelöster feinstofflicher Mensch nochmals zurückgezogen wird in den grobstofflichen Körper. Endergebnis ist die Wiederempfindung aller Schmerzen,
denen er schon enthoben war.

 Die erneute Loslösung erfolgt dann weit schwerer, sie kann sogar einige Tage anhalten.

Dann entsteht der sogenannte verlängerte Todeskampf, der für den sich Lösenwollenden wirklich schmerzhaft und schwer wird.

 Schuld daran sind die, die ihn aus der natürlichen Entwicklung durch ihren selbstischen Schmerz zurückriefen.

 Durch diese Unterbrechung des normalen Laufes erfolgte eine neue, gewaltsame Bindung,
 sei es auch nur durch den schwachen Versuch einer Sammlung zur Verständlichmachung.

 Und diese widernatürliche Bindung wieder zu lösen, ist dem damit noch vollkommen Unbewanderten nicht so leicht.

 Geholfen kann ihm dabei nicht werden, da er selbst die neue Bindung wollte.

 Diese Bindung kann leicht eintreten, solange der grobstoffliche Körper noch nicht ganz erkaltet ist und der Verbindungsstrang besteht, der oft erst nach vielen Wochen zerreißt.
 Also eine unnötige Qual für den Hinübergehenden, eine Rücksichtslosigkeit und Roheit der Umstehenden.

 Deshalb soll in einem Sterbezimmer unbedingte Ruhe herrschen, ein der bedeutungsvollen Stunde entsprechender würdiger Ernst!

 Personen, die sich nicht beherrschen können, sollten gewaltsam entfernt werden,
 auch wenn es die nächsten Angehörigen sind.

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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-20, 07:12

18. Erdgebunden



Das Wort wird viel gebraucht.
Doch wer versteht dabei auch wirklich, was er damit sagt? „Erdgebunden“ klingt wie eine fürchterliche Strafe.

Die meisten Menschen fühlen ein gelindes Grauen, fürchten sich vor denen, die noch erdgebunden sind.
 Dabei ist die Bedeutung dieses Wortes nicht so schlimm.

 Gewiß, es gibt so manches Düstere,
das diesen oder jenen erdgebunden werden läßt. Vorwiegend sind es aber ganz einfache Dinge,
 die zum Erdgebundensein hinführen müssen.

Nehmen wir z. B. einen Fall:
 Die Sünden der Väter rächen sich bis ins dritte und vierte Glied!

Ein Kind stellt in der Familie irgendeine Frage über das Jenseits oder über Gott, was es in der Schule oder Kirche gehört hat.
 Der Vater weist es kurz ab mit dem Bemerken: „Ach gehe mit dem dummen Zeug! Wenn ich gestorben bin, ist alles aus.“

Das Kind stutzt, wird zweifelnd.
Die wegwerfenden Äußerungen des Vaters oder der Mutter wiederholen sich,
es hört dasselbe auch von anderen, und zuletzt nimmt es deren Ansicht auf.

Nun kommt die Stunde, daß der Vater hinübergehen muß.
 Er erkennt dabei zu seinem Erschrecken,
 daß er damit nicht aufgehört hat zu sein.

Nun wird der heiße Wunsch in ihm erwachen,
sein Kind diese Erkenntnis wissen zu lassen.
 Dieser Wunsch bindet ihn an das Kind.
 Das Kind aber hört ihn nicht und fühlt nicht seine Nähe;
denn es lebt nun in der Überzeugung, daß der Vater nicht mehr ist, und das steht wie eine feste, undurchdringliche Mauer zwischen ihm und den Bemühungen seines Vaters.
Die Qual des Vaters aber, beobachten zu müssen, daß das Kind durch seinen Anstoß nun den falschen Weg verfolgt, der es immer weiter ab von der Wahrheit treibt, die Angst,
 daß das Kind auf diesem falschen Wege den Gefahren tieferen Sinkens nicht auszuweichen vermag und vor allen Dingen viel leichter ausgesetzt ist, wirkt nun gleichzeitig als sogenannte Strafe für ihn, dafür,
 daß er das Kind auf diesen Weg leitete.

Selten gelingt es ihm, diesem die Erkenntnis auf irgendeine Art beizubringen.

Er muß sehen, wie sich die falsche Idee von seinem Kinde weiter auf dessen Kinder überträgt, und so fort, alles als Mitfolge seiner eigenen Verfehlung.

 Er kommt nicht los, bis einer der Kindeskinder den rechten Weg erkennt, geht, und auch Einfluß auf die anderen mit ausübt,
 wodurch er nach und nach gelöst wird und an seinen eigenen Aufstieg denken kann.


Ein anderer Fall:
 Ein Gewohnheitsraucher nimmt den starken Drang zum Rauchen mit hinüber;
denn es ist Empfindung, also geistig.

Dieser Drang wird zum brennenden Wunsche,
und der Gedanke zur Befriedigung des Dranges hält ihn dort, wo er Befriedigung erreichen kann... auf Erden.

 Er findet sie, indem er Rauchern nachläuft und mit diesen in deren Empfindung auch genießt.

 Wenn derartige kein schweres Karma an andere Stelle bindet, fühlen sie sich ganz wohl,
 sie werden sich einer eigentlichen Strafe sehr selten bewußt.

 Nur wer das ganze Sein überschaut,
erkennt die Strafe in der unausbleiblichen Wechselwirkung, die dahin geht, daß der Betreffende nicht höher kommen kann,
 solange ihn der dauernd in „Erleben“ schwingende Wunsch zur Befriedigung an andere noch in Fleisch und Blut lebende Menschen auf Erden bindet,
 durch deren Empfindung allein er Mitbefriedigung erlangen kann.


So ist es auch mit sexueller Befriedigung,
 mit Trinken, ja sogar mit besonderer Vorliebe zum Essen.

 Auch da sind viele durch diese Vorliebe daran gebunden, in Küchen und Kellern herumzustöbern, um dann bei dem Genießen der Speisen durch andere mit dabei sein und wenigstens einen kleinen Teil des Genusses nachempfinden zu können.

Ernst genommen ist es natürlich „Strafe“.

 Aber der dringende Wunsch der „Erdgebundenen“ läßt sie es nicht empfinden, sondern übertönt alles andere, und deshalb kann die Sehnsucht nach Edlerem, Höherem nicht so stark werden,
daß es zum Haupterleben wird, ihn dadurch von dem anderen befreit und hebt.

Was sie eigentlich damit versäumen,
wird ihnen gar nicht bewußt,
 bis dieser Wunsch der Befriedigung,
 die ja immer nur eine kleine Teilbefriedigung durch andere werden kann,
gerade dadurch wie eine langsame Entwöhnung nachläßt und erblaßt,
 so daß andere noch in ihm ruhende
 Empfindungen mit weniger starker Wunschkraft nach und nach an gleiche und dann an erste Stelle kommen, wodurch sie sofort zum Erleben und damit zur Kraft der Wirklichkeit gelangen.

 Die Art der zum Leben gelangten Empfindungen bringt ihn dann dorthin, wo die Gleichart ist, entweder höher oder tiefer, bis auch diese wie die erste nach und nach sich auslöst durch Entwöhnung, und die nächste zur Geltung kommt, die noch vorhanden ist.

 So kommt mit der Zeit die Reinigung von all den vielen Schlacken, die er mit hinübernahm.

Bleibt er da nicht bei einer letzten Empfindung einmal irgendwo stehen?
 Oder verarmt an Empfindungskraft?
Nein!
 Denn wenn endlich die niederen Empfindungen nach und nach abgelebt, oder abgelegt sind,
 und es höher geht, erwacht die Dauersehnsucht nach immer Höherem und Reinerem,
 und diese treibt stetig aufwärts.

So ist ein normaler Gang!

 Nun gibt es aber tausend Zwischenfälle.

 Die Gefahr des Sturzes oder Hängenbleibens ist viel größer, als in Fleisch und Blut auf Erden.

Bist Du schon höher und gibst Dich einer niederen Empfindung hin, nur einen Augenblick,
so wird dieses Empfinden unmittelbar Erleben
und dadurch zur Wirklichkeit.

Du bist verdichtet und wirst schwerer,
sinkst hinab in gleichartige Regionen.

Dein Horizont verengt sich damit und Du mußt Dich langsam wieder hocharbeiten, wenn es Dir nicht geschieht, daß Du noch tiefer, immer tiefer sinkst.

„Wachet und betet!“

 ist deshalb kein leeres Wort.

 Jetzt ist das Feinstoffliche in Dir noch geschützt durch Deinen Körper wie durch einen festen Anker.

 Kommt aber dann die Loslösung im sogenannten Sterben und Zerfall des Körpers, so bist Du ohne diesen Schutz und wirst als feinstofflich unwiderstehlich von der Gleichart angezogen, ob tief, ob hoch, Du kannst dem nicht entfliehen.

Nur eine große Triebkraft kann Dir aufwärts helfen, Dein starkes Wollen zu dem Guten,
Hohen, das zur Sehnsucht und Empfindung wird, und damit auch zu dem Erleben und zur Wirklichkeit nach dem Gesetz der feinstofflichen Welt, die nur Empfindung kennt.

Darum rüste Dich, schon jetzt mit diesem Wollen zu beginnen, daß es nicht bei der Wandlung,
 die Dich jede Stunde treffen kann,
 übertönt wird durch ein zu starkes irdisches Begehren!
 Wahre Dich, Mensch, und halte Wacht!

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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-27, 14:03

45. Das Geheimnis Luzifer



Ein grauer Schleier ruht über allem, das im Zusammenhange mit Luzifer steht.
Es ist, als ob alles zurückschreckt, den Zipfel dieses Schleiers zu lüften.
 Das Zurückschrecken ist in Wirklichkeit nur das Unvermögen, einzudringen in das Reich des Dunkels.
 Das Nichtkönnen aber liegt wiederum ganz einfach in der Natur der Sache, weil auch hier der Menschengeist nicht so weit einzudringen vermag, sondern ihm in seiner Beschaffenheit eine Grenze gesetzt ist.

 Ebensowenig wie er bis zur höchsten Höhe gehen kann, so vermag er auch nicht bis zur tiefsten Tiefe zu dringen, wird es auch nie vermögen.

So schuf die Phantasie Ersatz für das Fehlende, Wesen in mancherlei Gestalt.

 Man spricht vom Teufel in den abenteuerlichsten Formen,
 von dem gefallenen und ausgestoßenen Erzengel, von der Verkörperung des bösen Prinzips *(Grundsatzes, Grundgesetzes), und was sonst noch mehr ist.
Von dem eigentlichen Wesen Luzifers versteht man nichts, trotzdem der Menschengeist von ihm getroffen und dadurch oft mitten hineingewirbelt wird in einen gewaltigen Zwiespalt, den man mit Kampf bezeichnen kann.

Diejenigen, die von einem gefallenen Erzengel sprechen, und auch die,
die von der Verkörperung des bösen Prinzips reden, kommen der Tatsache am nächsten.

 Nur ist auch hierbei eine falsche Einstellung,
die allem ein unrichtiges Bild verleiht.

Eine Verkörperung des bösen Prinzips läßt den höchsten Gipfel, das Endziel, das Lebendiger-Körper-Gewordene alles Bösen denken,
also die Krönung, den vollkommenen Schluß.

 Luzifer aber ist umgekehrt der Ursprung des falschen Prinzips, der Ausgangspunkt und die treibende Kraft.

 Man sollte es auch nicht das böse Prinzip nennen, das er bewirkt, sondern das falsche Prinzip.
 Falsch als den Begriff unrichtig genommen,
 nicht unrecht.

 Das Wirkungsgebiet dieses unrichtigen Prinzips ist die stoffliche Schöpfung.
In der Stofflichkeit allein treffen die Wirkungen des Lichten und die Wirkungen des Dunkeln,
 also die beiden entgegengesetzten Prinzipien zusammen,
 und wirken darin dauernd auf die Menschenseele ein, während diese die Stofflichkeit zu ihrer Entwicklung durchläuft.

 Welchem sich nun die Menschenseele nach eigenem Wunsche mehr hingibt,
 ist ausschlaggebend für ihr Emporsteigen zum Licht oder Abwärtsstreben zum Dunkel.

Die Kluft ist gewaltig, die zwischen dem Licht und dem Dunkel liegt.

 Sie wird ausgefüllt von dem Schöpfungswerke
 der Stofflichkeit,
 die der Vergänglichkeit der Formen,
also der Zersetzung der jeweiligen bestehenden Formen und Wiederneubildung unterworfen ist.

Da ein Kreislauf nach den Gesetzen,
 die der Wille Gottvaters in die Schöpfung legt,
nur dann als vollendet und erfüllt gelten kann, wenn er an seinem Ende zu dem Ursprung zurückkehrt,
 so kann auch der Lauf eines Menschengeistes
 nur dann als erfüllt angesehen werden,
 wenn er in das Geistig-Wesenhafte zurückkehrt, das dem Urlichte am nächsten steht,
 weil sein Samenkorn von diesem Geistig-Wesenhaften ausgegangen ist.

 Läßt er sich abtreiben, dem Dunkel zu,
 so läuft er Gefahr, über den äußersten Kreis seines normalen Laufes nach der Tiefe zu hinausgezogen zu werden
 und sich dann nicht mehr zurückzufinden zum Aufstiege.

Er vermag aber auch nicht, aus dem dichtesten und tiefsten feinstofflichen Dunkel noch tiefer über dessen äußerste Grenze hinauszutreten aus der Stofflichkeit,
 wie er es nach oben zu in das Reich des Geistig-Wesenhaften tun könnte,
weil dies sein Ausgangspunkt ist,
und wird deshalb in dem gewaltigen
 Kreislaufe der stofflichen Schöpfung dauernd
mit fortgezogen bis zuletzt mit in die Zersetzung hinein,
 weil ihn sein feinstofflich-dunkles,
deshalb dichtes und schweres Gewand,
 oder auch jenseitiger Körper genannt, niederhält.

 Die Zersetzung löst dann seine in dem Laufe durch die Schöpfung gewonnene geistige Persönlichkeit als solche mit auf,
 so daß er den geistigen Tod erleidet und in geistigen Ursamen zerstäubt wird.


Luzifer selbst steht außerhalb der stofflichen Schöpfung, wird also nicht mit in die Zersetzung hineingerissen, wie es den Opfern seines Prinzips ergeht;
 denn Luzifer ist ewig.
 Er stammt aus einem Teile des Göttlich-Wesenhaften.
 Der Zwiespalt setzte nach dem Beginn der Entstehung alles Stofflichen ein.

 Ausgesandt, das Geistig-Wesenhafte in dem Stofflichen zu stützen und in der Entwicklung zu fördern,
 erfüllte er diesen seinen Auftrag nicht in dem Sinne des schöpferischen Willens Gottvaters, sondern er wählte andere als die ihm durch diesen Schöpfungswillen vorgezeichneten Wege,
 aus einem Besserwissenwollen heraus,
 das ihm bei seinem Wirken in der Stofflichkeit kam.

Die ihm gegebene Kraft mißbrauchend,
 führte er das Prinzip der Versuchungen ein,
 an Stelle des Prinzips stützender Hilfe,
die gleichbedeutend mit dienender Liebe ist.

 Dienende Liebe im göttlichen Sinne gemeint,
 die nichts gemein hat mit sklavischem Dienen, sondern lediglich den geistigen Aufstieg und somit des Nächsten ewiges Glück ins Auge faßt und dementsprechend handelt.

Das Prinzip der Versuchung aber ist gleichbedeutend mit dem Legen von Fallstricken, durch die nicht genügend in sich gefestigte Kreaturen schnell straucheln,
 stürzen und verloren gehen,
während andere wieder allerdings dabei erstarken in Wachsamkeit und Kraft, um dann machtvoll emporzublühen zu geistigen Höhen.

 Alles Schwächliche ist aber von vornherein der Vernichtung rettungslos preisgegeben.

 Das Prinzip kennt keine Güte, kein Erbarmen;
 es ermangelt der Liebe Gottvaters,
 damit aber auch der gewaltigsten Auftriebkraft und der stärksten Stütze, die es gibt.

Die in der Bibel geschilderte Versuchung im Paradiese zeigt die Wirkung von dem Einsetzen des Luzifer-Prinzips, indem sie bildlich darstellt, wie es durch Versuchung die Stärke oder Standhaftigkeit des Menschenpaares zu prüfen sucht,
 um dieses bei dem geringsten Schwanken sofort erbarmungslos in den Weg der Vernichtung zu stoßen.

Standhaftigkeit würde gleichbedeutend gewesen sein mit freudiger Einstellung in den göttlichen Willen,
 der in den einfachen Natur- oder Schöpfungsgesetzen liegt.

Und dieser Wille, das göttliche Gebot, war dem Menschenpaare gut bekannt.

 Nichtwankendwerden wäre gleichzeitig eine Anerkennung und Befolgung dieser Gesetze gewesen, wodurch der Mensch sich diese erst richtig und unbeschränkt nutzbar machen kann und so zum eigentlichen „Herrn der Schöpfung“ wird, weil er „mit ihnen geht“.

Alle Kräfte werden ihm dann dienstbar,
wenn er sich nicht entgegenstellt, und arbeiten selbsttätig zu seinen Gunsten.
Darin liegt dann die Erfüllung der Gebote des Schöpfers, die weiter nichts wollen,
 als die ungetrübte und ungehemmte Aufrechterhaltung und Pflege aller Entwicklungsmöglichkeiten, die in seinem herrlichen Werke liegen.

 Diese einfache Beachtung ist weitergreifend wieder ein bewußtes Mitwirken an der gesunden Fortentwicklung der Schöpfung oder der stofflichen Welt.


Wer das nicht tut, ist ein Hemmnis,
 das sich entweder in rechte Form schleifen lassen muß oder zwischen dem Räderwerk des Weltgetriebes, also den Schöpfungsgesetzen,
 der Zermalmung anheimfällt.

Wer sich nicht biegen will, muß brechen,
da kein Stocken entstehen kann.

Luzifer will nicht in Güte das allmähliche Reifen und Erstarken abwarten, will nicht, wie er sollte, ein liebender Gärtner sein, der die ihm anvertrauten Pflanzen hütet, stützt und pflegt, sondern mit ihm wurde buchstäblich
 „der Bock zum Gärtner“.

Er geht auf die Vernichtung alles Schwachen aus und arbeitet in dieser Weise schonungslos.

Dabei verachtet er die Opfer, die seinen Versuchungen und Fallstricken erliegen,
 und will, daß sie in ihrer Schwäche zugrunde gehen sollen.

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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2016-11-27, 14:28

Er hat auch Ekel vor der Niedrigkeit und der Gemeinheit, die diese gefallenen Opfer in die Auswirkungen seines Prinzips legen;
denn nur die Menschen machen diese zu der ekelhaften Verworfenheit,
 in der sie sich darstellen, und damit fachen sie Luzifer nur um so mehr dazu an,
 in ihnen Geschöpfe zu sehen,
welche lediglich Vernichtung verdienen,
nicht Liebe und Pflege.

Und zur Durchführung dieser Vernichtung trägt nicht wenig das sich dem Prinzip der Versuchung als natürliche Folge anschließende Prinzip des Sichauslebens bei.
 Das Sichausleben vollzieht sich in den niederen Regionen des Dunkels, wird aber bei sogenannter Psycho-Analyse *(Seelenerkundung) von verschiedenen Ausübenden bereits irdisch aufgenommen in der Annahme, daß auch auf Erden das Sichausleben reift und befreit.

Doch welches entsetzliche Elend muß die Ausübung dieses Prinzips auf Erden herbeiführen! Welches Unheil muß sie anrichten,
weil auf der Erde nicht wie in den Gebieten des Dunkels nur Gleichartiges beisammen ist,
 sondern noch Dunkleres wie Helleres neben- und miteinander lebt.
 Man denke dabei nur an das Geschlechtsleben und ähnliches.
 Wenn ein solches Prinzip in der Ausübung auf die Menschheit losgelassen wird,
muß es am Ende nur ein Sodom und Gomorra geben,
 aus dem es kein Hinausgleiten gibt,
 sondern wo nur Schrecken größter Art ein Ende bringen kann.

Ganz abgesehen aber davon sieht man heute schon zahlreiche Opfer ähnlicher Lehren haltlos umherirren, deren geringes Selbstbewußtsein, überhaupt alles persönliche Denken,
 noch ganz zerpflückt und vernichtet wurde dort, wo sie vertrauensvoll Hilfe erwartet hatten.

 Sie stehen da wie Menschen, denen planmäßig alle Kleider vom Körper gerissen wurden,
 damit sie dann gezwungen sind,
 die ihnen gereichten neuen Kleider anzulegen.

 Die also Entblößten vermögen jedoch in den meisten Fällen leider nicht mehr einzusehen, warum sie noch neue Kleider anlegen sollen.

 Durch das planmäßige Eindringen in ihre persönlichsten Dinge und Rechte verloren sie mit der Zeit auch die das persönliche Selbstbewußtsein erhaltende Schamempfindung, ohne die es nichts Persönliches geben kann,
 die einen Teil des Persönlichen selbst ausmacht.


Auf so zerwühltem Boden läßt sich dann kein neuer, fester Bau errichten.

 Unselbständig bleiben diese Menschen mit wenigen Ausnahmen, was sich bis zu zeitweiser Hilflosigkeit steigert, da ihnen auch der wenige Halt genommen wurde, den sie vorher noch hatten.

Die beiden Prinzipien des Sichauslebens und der Versuchung sind so eng zusammen verbunden, daß dem Sichausleben unbedingt die Versuchung vorausgesetzt werden muß.

 Es ist also die regelrechte Befolgung und Verbreitung des Luzifer-Prinzips.

Für den wahren Seelenarzt ist kein Niederreißen nötig.
Dieser heilt zuerst und baut dann weiter auf.
 Das wahre Prinzip gibt Umstellung falschen Verlangens durch geistige Erkenntnis!

Die Anwendung dieses liebelosen Prinzips
 aber mußte Luzifer selbstverständlich aus der Natur der Sache heraus immer mehr von dem liebenden Willen des allmächtigen Schöpfers trennen, was die eigene Abschneidung
 oder Ausstoßung aus dem Lichte brachte
 und damit den immer tieferen Sturz Luzifers.

 Ein Sich-selbst-vom-Licht-getrennt-habender
 ist Luzifer, was gleichbedeutend ist mit einem Ausgestoßenen.

Die Abstoßung mußte ebenfalls nach den bestehenden Urgesetzen, dem unumstößlichen, heiligen Willen Gottvaters erfolgen, weil ein anderes Geschehen nicht möglich ist.

Da nun allein der Wille Gottvaters,
 des Schöpfers aller Dinge, allmächtig ist,
 der auch in der stofflichen Schöpfung
 und deren Entwicklung festwurzelt,
vermag Luzifer wohl sein Prinzip in die Stofflichkeit hineinzusenden,
die Auswirkungen aber werden sich immer nur in den von Gottvater festgelegten Urgesetzen bewegen können,
 und müssen sich in deren Richtung formen.

So kann Luzifer durch die Verfolgung seines unrichtigen Prinzips wohl einen Anstoß geben zu für die Menschheit gefährlichen Wegen,
er vermag aber nicht, die Menschen zu irgendetwas gewaltsam zu zwingen,
 sobald sich diese nicht selbst freiwillig dazu entschließen.

Luzifer kann tatsächlich nur locken.

Der Mensch als solcher steht aber fester
als er in der stofflichen Schöpfung, demnach auch viel sicherer und kraftvoller, als ihn
 der Einfluß Luzifers je treffen kann.

Ein jeder Mensch ist dadurch so geschützt,
 daß es eine zehnfache Schmach für ihn ist,
 wenn er sich von dieser im Vergleich zu ihm schwächeren Kraft locken läßt.

 Er soll bedenken, daß Luzifer selbst außerhalb der Stofflichkeit steht,
 während er mit festen Füßen in ihm voll vertrautem Grund und Boden wurzelt.

 Luzifer ist gezwungen, zu seinen Prinzips-Anwendungen nur seine Hilfstruppen zu benutzen, die sich aus in den Versuchungen gefallenen Menschengeistern zusammenstellen.


Diesen aber ist wiederum jeder nach oben strebende Menschengeist nicht nur vollkommen gewachsen, sondern an Stärke weit überlegen.

 Ein einziger ernster Willensakt genügt,
um ein Heer davon spurlos verschwinden zu lassen.
Vorausgesetzt, daß diese mit ihren Lockungen keinerlei Widerhall oder Anklang finden, an den sie sich klammern können.


Luzifer würde überhaupt machtlos sein,
 wenn die Menschheit sich bemühte,
die von dem Schöpfer eingelegten Urgesetze zu erkennen und zu befolgen.

Die Menschen stützen aber leider sein Prinzip durch ihre jetzige Art immer mehr und werden deshalb auch zum größten Teile untergehen müssen.

Es ist unmöglich, daß irgendein Menschengeist mit Luzifer selbst einen Kampf ausfechten kann,
 aus dem einfachen Grunde,
 weil er nicht bis zu diesem vorzudringen vermag, infolge der verschiedenen Wesensart.

Der Menschengeist kann immer nur mit den durch das falsche Prinzip Gefallenen in Berührung kommen, die im Grunde seine Wesensart haben.

Der Ursprung Luzifers bedingt,
 daß ihm nur der persönlich nahen und entgegentreten kann,
der aus dem gleichen Ursprung ist;
 denn nur ein solcher vermag bis zu ihm vorzudringen.

 Es muß ein Gottgesandter sein, kommend und erfüllt vom Göttlich-Wesenlosen,
 gewappnet mit dem heiligen Ernste seiner Sendung,
und vertrauend auf den Ursprung aller Kraft,
 auf Gottvater selbst.

Diese Aufgabe ist dem angekündigten Menschensohne zugeteilt.

Persönlich ist der Kampf, von Angesicht zu Angesicht, nicht nur symbolisch in der Allgemeinheit, wie es viele Forscher aus Verheißungen entnehmen wollen.

 Es ist die Erfüllung der Verheißung im Parsifal.

Den „Heiligen Speer“, die Macht,
 hatte Luzifer falsch angewendet, und dem Geistig-Wesenhaften damit in der
 Menschheit als dessen Funken und Ausläufer durch sein Prinzip eine schmerzende Wunde geschlagen.

Er wird ihm in diesem Kampfe genommen.
Dann in der „richtigen Hand“, also bei Durchführung des echten Gralsprinzips der reinen strengen Liebe,
 heilt er die vorher durch ihn in unrechter Hand, also falscher Anwendung, geschlagene Wunde.
Durch das Luzifer-Prinzip,
 also durch die falsche Anwendung göttlicher Macht,
gleichbedeutend mit dem „Heiligen Speer“ in unrechter Hand,
wird dem Geistig-Wesenhaften eine Wunde geschlagen, die sich nicht schließen kann!

Das ist mit diesem Gedanken in der Legende in treffender Form bildhaft wiedergegeben;
 denn der Vorgang gleicht wirklich einer offenen, sich nicht schließenden Wunde.


Man überlege, daß die Menschengeister als unbewußte Geistsamenkörner oder Funken aus dem niedersten Rande des Geistig-Wesenhaften
 in die Schöpfung der Stofflichkeit abfließen oder überspringen, in der Erwartung,
 daß diese ausfließenden Teile nach ihrem Laufe durch die Stofflichkeit zum persönlichen Bewußtsein erwacht und entwickelt wieder in Vollendung des Kreislaufes in das Geistig-Wesenhafte zurückkehren.

Ähnlich dem Kreislaufe des Blutes in dem grobstofflichen Körper!

Das Luzifer-Prinzip jedoch lenkt nun einen großen Teil dieses geistigen Kreislaufstromes ab,
 wodurch viel des Geistig-Wesenhaften verloren geht.
 Dadurch kann der notwendige Kreislauf nicht geschlossen werden,
 und es wirkt sich aus wie das dauernde schwächende Abfließen einer offenen Wunde.

Kommt aber nun der „Heilige Speer“, also die göttliche Macht, in die richtige Hand,
die in dem Willen des Schöpfers steht und dem durch die Stofflichkeit als belebenden Faktor wandernden Geistig-Wesenhaften den rechten Weg weist, der es aufwärts führt zu seinem Ausgangspunkte, in das lichte Reich Gottvaters,
 so geht es nicht mehr verloren, sondern fließt damit zurück in seinen Ursprung wie das Blut zum Herzen, wodurch die im Geistig-Wesenhaften bisher schwächend abfließende Wunde geschlossen wird.

 Somit kann die Heilung nur durch den gleichen Speer erfolgen, der diese Wunde schlug.

Dazu muß aber vorher der Speer Luzifer entwunden werden und in die richtige Hand kommen, was sich in dem persönlichen Kampfe des Menschensohnes mit Luzifer vollzieht!

Die sich dann noch anschließenden,
 in das Feinstoffliche und Grobstoffliche hineinziehenden Kämpfe sind nur
 Nachwirkungen dieses einen großen Kampfes,
 der die verheißene Fesselung Luzifers bringen muß, die den Beginn des tausendjährigen Reiches kündet.

 Sie bedeuten die Ausrottung der Folgen des Luzifer-Prinzips.

Dieses richtet sich gegen das Walten göttlicher Liebe, deren Segnungen den Menschen in ihrem Laufe durch die Stofflichkeit zuteil werden.

 Würde nun die Menschheit einfach dieser göttlichen Liebe nachstreben,
 so wäre sie sofort vollkommen gefeit vor jeglichen Versuchungen Luzifers,
und er würde aller seiner Schrecken entkleidet sein, die der Menschengeist um ihn webt.

Der bunten Phantasie der Menschenhirne sind auch die ungeheuerlichen, häßlichen Gestalten entsprungen, die man irrtümlich Luzifer zu geben sich bemüht.

 In Wirklichkeit vermochte ihn auch aus dem einfachen Grunde der verschiedenen Wesensart heraus noch keines Menschen Auge zu erschauen, auch nicht das geistige Auge,
das die Feinstofflichkeit des Jenseits oft schon während des Erdenlebens zu erkennen fähig ist.

Luzifer ist im Gegenteil zu allen Anschauungen stolz und schön zu nennen, überirdisch schön,
 von düsterer Majestät mit klaren, großen,
 blauen Augen, die aber von dem eisigen Ausdrucke fehlender Liebe zeugen.

 Er ist nicht nur ein Begriff, wie man ihn gewöhnlich nach vergeblichen anderen
 Deutungen hinzustellen versucht, sondern er ist persönlich.

Die Menschheit soll begreifen lernen,
 daß auch ihr durch ihre eigene Wesenheit eine Grenze gesetzt ist,
 die sie niemals überschreiten kann, natürlich auch im Denken nicht,
 und daß von jenseits dieser Grenze Botschaften nur auf dem Gnadenwege kommen können.

 Doch nicht durch Medien, die ihre Wesenheit
 auch nicht durch unirdische Zustände verändern können, ebensowenig durch die Wissenschaft.

Gerade diese hat ja durch Chemie Gelegenheit zu finden, daß Verschiedenheit der Art unüberwindliche Grenzen bilden kann.

Diese Gesetze aber gehen
 von dem Ursprunge aus,
 sind nicht nur in dem Werk der Schöpfung
 erst zu finden

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BeitragThema: Re: Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin   2017-08-09, 13:52

22. Gedankenformen



Setzt Euch in irgendein Kaffee oder Bierhaus und beobachtet dort die besetzten Tische Euerer Umgebung.
 Lauscht auf die Unterhaltungen.
 Hört, was die Menschen sich zu sagen haben.

 Geht in Familien, beachtet Eueren engsten Kreis in den Ruhestunden, wenn die Arbeit nicht mehr drängt.

Mit Bestürzung werdet Ihr die Hohlheit alles dessen finden, was die Menschen reden, wenn sie nicht über ihre sonstige Beschäftigung sprechen können.

 Ihr werdet die Leere der Gedanken, die erdrückende Enge des Interessenkreises, sowie die erschreckende Oberflächlichkeit bis zum Abscheu empfinden, sobald Ihr Euch einmal ernsthaft mit scharfer Beobachtung befaßt.

 Die wenigen Ausnahmen, die Euch dabei begegnen, deren Worte in den Ruhestunden des Alltagslebens von Sehnsucht nach seelischer Vervollkommnung durchdrungen sind, werden Euch wie einsame Fremdlinge inmitten eines Jahrmarktlebens erscheinen.

Gerade in den sogenannten Ruhestunden vermögt Ihr das eigentliche Innere des Menschen am leichtesten zu erkennen, nachdem der äußere Halt und das Sondergebiet seines Wissens mit dem Zurseiteschieben seiner gewohnten beruflichen Tätigkeit weggefallen ist.

 Was dann übrig bleibt, ist der eigentliche Mensch. Seht Euch diesen an und lauscht als Unbeteiligte auf seine Worte.
 Sehr bald werdet Ihr die Beobachtungen abbrechen, weil sie Euch unerträglich werden.

 Tiefe Traurigkeit kommt über Euch, wenn Ihr erkennt, wie viele Menschen nicht viel anders als die Tiere sind.

 Nicht ganz so stumpf, mit höherem Denkvermögen, in der Hauptlinie aber dasselbe. Wie mit Scheuledern gehen sie einseitig durch das Erdenleben und sehen nur immer das rein Irdische vor sich.

 Sie sorgen für Essen, Trinken, mehr oder weniger Aufspeicherung irdischer Werte, streben nach körperlichen Genüssen und halten alles Nachdenken über Dinge, die sie nicht schauen können, für Verschwendung von Zeit, die sie nach ihrer Meinung zur „Erholung“ weit besser verwenden.

Daß das Erdenleben mit allen seinen Genüssen und Freuden erst dann den rechten Inhalt erhält, wenn man mit der dazu gehörenden feinstofflichen Welt einigermaßen vertraut ist, die uns mit ihr verbindenden Wechselwirkungen kennt und damit nicht mehr das Gefühl hat, Zufällen preisgegeben zu sein, können und werden sie nicht verstehen.

Sie weisen es weit von sich in dem Irrtume, daß ihnen, wenn es eine feinstoffliche Welt wirklich gibt, davon nur Unbequemlichkeiten oder auch Schrecken kommen können, sobald sie sich damit befassen.

Fremd ist ihnen der Gedanke, daß mit dem Höherstreben das ganze Erdenleben erst eigentlichen Wert erhält, daß damit herrlichste Lebenswärme auch alle Erdenfreuden und Genüsse durchpulst.

 Diese also nicht etwa zur Seite schiebt, sondern den sich nach Reinerem und Höherem Sehnenden und ernsthaft Suchenden als schönste Wechselwirkung glühende Lebensbejahung zu Teil wird, die oft in jubelnder Begeisterung für alles Bestehende und sich Darbietende ausklingt.
Toren, die daran vorübergehen!

 Feiglinge, denen die herrlichen Freuden eines mutig Vordringenden immer versagt bleiben werden.

Frohlocket doch, daß alles um Euch lebt, bis weit hinaus in scheinbar unermeßliche Gefilde! Nichts ist tot, nichts leer, wie es den Anschein hat.

 Und alles wirkt und webt an dem Gesetz der Wechselwirkung, in dessen Mitte Ihr als Menschen steht, die Fäden neu zu formen und zu lenken, als Ausgangspunkte und als Endziele.
 Machtvolle Herrscher, von denen jeder einzelne sein Reich sich bildet, daß es ihn emporhebt oder unter sich vergräbt.
Wacht auf!

 Benutzt die Macht, die Euch gegeben ist, in voller Kenntnis des gewaltigen Geschehens, damit Ihr nicht wie jetzt in Dummheit, Starrsinn oder auch in Trägheit nur schädigende Mißgeburten zeugt, die das Gesunde, Gute überwuchern und den Erzeuger selbst zuletzt ins Wanken und zum Stürzen bringen.

Schon die nächste feinstoffliche Umgebung des Menschen vermag viel beizutragen, ihn zu heben oder hinabzudrücken.

 Es ist dies die sonderbare Welt der Gedankenformen, deren Lebendigkeit nur einen kleinen Teil ausmacht von dem Riesenräderwerk der ganzen Schöpfung.

 Ihre Fäden aber gehen in das Grobstoffliche, wie weiter in das Feinstofflichere hinauf, ebenso jedoch auch abwärts in das Reich des Dunkels. Wie ein Riesennetz von Adern oder Nervensträngen ist alles ineinander verwoben und verschlungen, unzerreißbar, untrennbar!
 Darauf achtet!


Begünstigte vermögen hier und da einen Teil davon zu schauen, vieles aber nur zu ahnen.

So kam manches schon zur Kenntnis der Menschheit.

 Diese suchten darauf weiter aufzubauen, um ein vollkommenes Bild zu erhalten.

Doch dabei blieben Lücken und Fehler nicht aus. Viele Forscher auf feinstofflichem Gebiete machten Sprünge, die den Zusammenhang verlieren lassen mußten.

 Andere wieder füllten Lücken mit phantastischen Gebilden aus, die Entstellungen und Verzerrungen brachten, welche den Glauben an das Ganze erschüttern lassen mußten.

 Die Folge war berechtigter Spott, der, gestützt auf die Unlogik der sogenannten geistigen Forscher, den Sieg davontragen mußte.

Wenn schon davon gesprochen werden soll, so muß in erster Linie eine Schnur durch das ganze Geschehen in dem Schöpfungswerke gezogen werden, an die sich der Beschauer halten kann, an der er emporzuklimmen vermag.

Viele ihm unverständliche Vorgänge finden ihren Ausgangspunkt schon in der näheren Umgebung. Ein Blick in die Welt der Gedankenformen müßte ihn manches verstehen lernen, das vorher unerklärlich schien.

 Auch die ausübende Gerechtigkeit würde bei Beurteilung mancher Fälle als eigentliche Urheber ganz andere finden, als die von ihr damit Bezichtigten, und solche in erster Linie mit zur Verantwortung ziehen.

Der Schlüssel dazu liegt in dem Zusammenhange des Einzelmenschen mit der Welt der Gedankenformen, die als Nächste zu der Erdenmenschheit steht.

Es ist allerdings eine Wohltat für viele, daß sie die Binde tragen, die sie nicht weiter schauen läßt, als ihr irdisch-körperliches Auge es aufzunehmen fähig ist.

 Die Art der jetzigen Gedankenformen würde sie erschrecken lassen. Lähmendes Entsetzen würde sich auf viele legen, die jetzt in naiver oder auch leichtsinniger Weise skrupellos dahinleben.

 Denn jeder gezeugte Gedanke nimmt, wie alles in der feinstofflichen Welt, sofort eine Form an, die den eigentlichen Sinn des Gedankens verkörpert und darstellt.

Die lebendige Schöpfungskraft, die die Menschen durchflutet, rafft durch den geschlossenen Willen eines fertigen Gedankens Feinstoffliches zusammen und schließt es bindend zu einer Form, die dem Willen dieses Gedankens Ausdruck gibt.

 Also etwas Wirkliches, Lebendiges, das nun Gleichartiges in dieser Welt der Gedankenformen durch das Gesetz der Anziehungskraft der Gleichart anzieht oder sich von solchen anziehen läßt, je nach seiner eigenen Stärke.

 Wie ein Gedanke bei seinem Entstehen gleichzeitig mitempfunden wird, schwächer oder stärker, so wird auch sein feinstoffliches Gebilde entsprechendes Leben in sich tragen.

Dicht bevölkert ist diese Gedankenwelt.

 Ganze Sammelstellen haben sich durch die gegenseitige Anziehungskraft gebildet, von denen durch ihre gesammelte Kraft Beeinflussungen ausströmen auf die Menschen.

In erster Linie immer auf die, die für die Gleichart geneigt sind, die also Ähnliches in sich tragen. Diese werden dadurch verstärkt in ihrem entsprechenden Willen und zu immer erneuter Zeugung ähnlicher Gebilde angeregt, die gleichartig wirkend in die Welt der Gedankenformen treten.

Aber auch andere Menschen, die diese Eigenarten nicht in sich tragen, können davon belästigt und nach und nach dazu herangezogen werden, wenn diese Sammelstellen durch dauernd neuen Zustrom ungeahnte Kraft erhalten.

 Geschützt davor sind nur die, die Andersartiges in größerer Stärke besitzen, wodurch eine Verbindung mit Nichtähnlichem unmöglich wird.
Nun sind es aber in der Jetztzeit leider nur Haß, Neid, Mißgunst, Lüsternheit, Geiz und alle anderen Übel, die durch ihre größere Zahl der Anhänger die stärksten Kraftsammelstellen in der Welt der Gedankenformen haben.

Weniger die Reinheit und die Liebe. Aus diesem Grunde nimmt das Übel mit unheimlicher Schnelligkeit an Ausdehnung zu.

Dazu kommt, daß diese Kraftsammelstellen der Gedankenformen wiederum Verbindungen erhalten mit den gleichartigen Sphären des Dunkels. Von dort werden sie besonders angefacht zu immer stärkerer Wirksamkeit, so daß sie weiterleitend unter der Menschheit förmliche Verheerungen anzurichten vermögen.

Gesegnet soll deshalb die Stunde sein, wo die Gedanken der reinen göttlichen Liebe unter der Menschheit wieder größeren Platz einnehmen, damit gleichartig starke Sammelstellen in der Welt der Gedankenformen sich entwickeln, die Zufuhr aus den lichteren Sphären erhalten können, und dadurch nicht nur Stärkung den nach dem Guten Strebenden erteilen, sondern auch langsam reinigend auf dunklere Gemüter wirken.

Es ist aber auch noch eine andere Tätigkeit in dieser feinstofflichen Welt zu beobachten: Gedankenformen werden durch die Wünsche des Erzeugers auf bestimmte Personen zugetrieben, denen sie anhaften können.
Sind diese Gedankenformen reiner und edler Art, so bilden sie eine Verschönerung der Person, der sie gelten, verstärken um diese den Schutz der Reinheit und können sie bei Ähnlichkeit der inneren Empfindungen noch weiter heben, zum Aufstieg kräftigen.
 Gedanken der Unreinheit aber müssen die Person, der sie gelten, beschmutzen, genau so wie ein grobstofflicher Körper mit Anwurf von Kot und Schlamm beschmutzt wird.

Ist ein so angeworfener Mensch innerlich nicht fest verankert mit Sammelstellen der Lichtströmungen, so kann es ihm geschehen, daß sein Empfinden durch diesen Anwurf von unsauberen Gedanken mit der Zeit verwirrt wird. Es ist dies möglich, weil die anhaftenden unsauberen Gedankenformen Gleichartiges anzuziehen vermögen, wodurch sie, also erstarkt, die Gedanken der umklammerten Person nach und nach vergiften.

Selbstverständlich fällt die Hauptverantwortung auf den Menschen zurück, der die unsauberen Gedanken erzeugte und nach der betroffenen Person durch seinen Wunsch oder Begehren ausschickte; denn die Gedankenformen bleiben auch mit dem Erzeuger verbunden, auf diesen entsprechend zurückwirkend.

Deshalb muß allen wahrhaft Suchenden immer wieder zugerufen werden:
 „Achtet auf die Reinheit Euerer Gedanken!“
Setzt Euere ganzen Kräfte dafür ein.
Ihr könnt nicht ahnen, was Ihr damit schafft.
 Es liegt etwas Gewaltiges darin!
 Wie starke Kämpfer könnt Ihr damit wirken.
 Bahnbrecher für das Licht und damit für Befreiung Euerer Mitmenschen aus den Schlingengewächsen der Giftfelder in der Welt der Gedankenformen.

Wenn einem Menschen jetzt die Binde von den Augen genommen würde, so daß er in die nächste feinstoffliche Umgebung schauen kann, würde er zuerst erschreckt ein wildes Durcheinander sehen, das ihm bange machen könnte.

 Aber nur so lange, bis er die Kraft erkennt, die in ihm ruht, mit der er wie mit einem scharfen Schwert sich freie Bahn zu schaffen fähig ist. Mühelos, nur durch sein Wollen.

 In hunderttausenden Verschiedenheiten sieht er die Gedankenformen, alle möglichen und für irdische Augen oft unmöglichen Gestaltungen. Jede einzelne aber scharf ausgeprägt, genau das zeigend und lebend, was das eigentliche Wollen bei Zeugung des Gedankens gewesen ist. Ungeschminkt, aller künstlichen Bemäntelung bar.
Aber trotz der tausenderlei Arten erkennt man mit der Zeit sofort das Wesen jeder Gedankenform, das heißt, man weiß, wohin sie trotz verschiedenen Gestaltungen gehören.

 Genau wie man einen Menschen vom Tier durch das Gesicht zu unterscheiden vermag, oder auch sogar die verschiedenen Menschenrassen an bestimmten Merkmalen des Gesichtes erkennt, genau so haben die Gedankenformen ganz bestimmte Ausdrücke, die klar darauf hinweisen, ob die Form zum Haß, zum Neid, zur Lüsternheit oder zu irgendeiner anderen Grundklasse gehört.

Jede dieser Grundklassen hat ihren bestimmten Stempel, der den einzelnen Gedankenformen als Grundlage ihrer von ihnen verkörperten Eigenschaften aufgedrückt ist, gleichviel, welche äußere Gestaltung diese Formen durch den zeugenden Gedanken angenommen haben.

 So ist also trotz wunderlichster Verunstaltungen einer Form zu gräßlichsten Mißbildungen sofort zu erkennen, zu welcher Grundart sie gehört. Mit dieser Erkenntnis hört auch das anscheinend wilde Durcheinander auf, als solches zu erscheinen.

Man sieht die unverrückbare Ordnung und Strenge der die ganze Schöpfung durchströmenden Grundgesetze, die, wenn man sie kennt und sich ihrem Lauf anschmiegend fügt, unabsehbaren Schutz gewähren und großen Segen bringen.

 Wer sich diesen Gesetzen aber entgegenstellt, der wird natürlich angegriffen und erfährt, wenn er nicht umgeworfen und zermalmt wird, mindestens scharfe Abschleifungen, die ihn unter Schmerzen und bitteren Erfahrungen selbst so lange umformen, bis er in die Strömung dieser Gesetze paßt und kein Hindernis mehr bedeutet.
 Erst dann kann er mit emporgetragen werden.

Diese Gedankenformen senden ihre Wirkungen nicht nur auf die Menschheit zurück, sondern sie greifen weiter; denn in die gleiche feinstoffliche Welt der näheren Umgebung gehört auch der größte Teil der Naturwesen.

Wer sich einmal mit der Tatsache abgefunden hat, daß alles lebt und damit auch alles in Formen ist, ob es irdisch sichtbar oder nicht sichtbar erscheint, dem wird es kein schwerer Schritt sein, sich vorzustellen, daß auch Naturkräfte geformt sind.

 Zu diesen gehören die schon von vielen – früher mehr wie jetzt – geschauten Gnomen, Elfen, Sylphen, Nixen usw., Erd-, Luft-, Feuer- und Wasserwesen.

Sie werden beeinflußt von den Gedankenformen, wodurch auch wiederum viel Heil oder Unheil entsteht. Und so geht es weiter.
Eins greift in das andere, wie bei dem Räderwerk eines bis zur höchsten Kunst vollendeten Triebwerkes.

Inmitten all dieses Getriebes aber steht der Mensch!
Ausgerüstet mit den Mitteln, die Art der Gewebe anzugeben, die aus dem Wirken in der Schöpfung hervorgehen sollen, das Räderwerk nach verschiedenen Richtungen hin einzustellen.

 Seid Euch dieser unermeßlichen Verantwortung bewußt; denn alles spielt sich nur in dem eigenen Kreise Eueres Erdenbannes ab.

Darüber hinaus geht nach der weisen Einrichtung des Schöpfers nichts, sondern es kommt nur auf Euch selbst zurück.
 Ihr vermögt das Dies- und Jenseits der Erde zu vergiften durch Euer Wünschen, Denken und Wollen, oder auch reinigend emporzuheben, dem Lichte zu. Deshalb werdet Lenker des Geschickes, das nach
 oben führt, durch Reinheit Euerer Gedanken!

Gralsbotschaft von Abdrushin

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Aus der Gralsbotschaft von Abdrushin
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